Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS)

Ruprecht-Haensel-Labor

RHLAls gemeinsame Forschungseinrichtung der CAU und des Deutschen Elektronen-Synchrotrons DESY bündelt das Ruprecht-Haensel-Labor moderne Instrumente und Methoden der Nanoforschung, stellt neue Entwicklungen internationalen Kooperationspartnern zur Verfügung und sorgt mit gemeinsamen Berufungen für eine forschungsnahe Stärkung der Lehre im Bereich Nanowissenschaften und Oberflächenforschung. Hier weiterlesen



Zu den in Kiel entwickelten und am DESY betriebenen Experimentierstationen des Ruprecht-Haensel-Labors gehören die Instrumente LISA und ASPHERE. Die Bewegung von Atomen an Flüssigkeitsgrenzflächen über viele Zeitskalen hinweg zu erforschen, ist das Einsatzgebiet des Röntgendiffraktometers LISA. Es ermöglicht die Anregung von Atomen mit einem Hochleistungslaser, um über die Streuung kurzer Röntgenpulse beispielsweise die biochemischen Prozesse an Zellmembranen im Detail zu untersuchen. Bei Fragen zum Verständnis und der Herstellung neuer hochtechnologischer Materialien kommt das Photoelektronenspektrometer ASPHERE zum Einsatz. Indem das Verhalten einzelner Elektronen gefilmt wird, können beispielsweise maßgeschneiderte Quantenmaterialien mit neuartigen elektronischen Eigenschaften oder der Ablauf chemischer Reaktionen im Detail untersucht und optimiert werden.

Das neu entstehende Zentrum für Röntgen- und Nanowissenschaften (CXNS, derzeit im Bau, voraussichtliche Fertigstellung 2021) wird das Ruprecht-Haensel-Labor zukünftig auf dem DESY-Gelände beherbergen. Hierdurch wird das Ruprecht-Haensel-Labor hervorragend in die Infrastruktur des DESY mit seinen hochintensiven Röntgenquellen PETRA III, FLASH, European XFEL eingebunden und stellt so auch räumlich eine zentrale Schnittstelle zwischen den Forschungsaktivitäten der CAU und des DESY dar.

Foto: Heiner Müller-Elsner/DESY


Kontakt:


Prof. Dr. Kai Rossnagel
CAU, Institut für Experimentelle und Angewandte Physik
Tel.: 0431/880-3876
E-Mail: rossnagel@physik.uni-kiel.de

 

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