Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS)

News

Fein verfilzt:CAU-Forschungsteam entwickelt neues Verbundmaterial aus Kohlenstoffnanoröhren

22.11.2017

Wie verfilzte Fäden: Nanoröhren aus Kohlenstoff Extrem leicht, elektrisch besonders leitfähig und stabiler als Stahl: Dank ihrer einzigartigen Eigenschaften wären Nanoröhren aus Kohlenstoff ideal für zahlreiche Anwendungen, von ultraleichten Batterien über Hochleistungskunststoffe bis zu medizinischen Implantaten. Bisher ist es für Wissenschaft und Industrie jedoch schwierig, die außerordentlichen Merkmale von der Nanoskala auf eine funktionsfähige industrielle Anwendung zu übertragen. Zu schlecht lassen sich die Kohlenstoffnanoröhren mit anderen Materialien verbinden oder sie verlieren dabei ihre vorteilhaften Eigenschaften. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Funktionale Nanomaterialien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Universität Trento haben jetzt eine alternative Methode entwickelt, mit der sich die winzigen Röhren so mit anderen Materialien verbinden lassen, dass sie ihre charakteristischen Eigenschaften behalten. Dabei „verfilzen“ sie die fadenartigen Röhren zu einem stabilen 3D-Netzwerk, das extremen Kräften Stand hält. Die Forschungsergebnisse erschienen jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications.

CAU-Pressemitteilung vom 21.11.2017 (Deutsch)
Press release of Kiel University of November 21, 2017 (English)

Kieler Forschungsteam simuliert menschliche Wahrnehmungsprozesse in elektronischer Schaltung

08.11.2017

Marina Ignatov, Hermann Kohlstedt, Mirko Hansen und Martin Ziegler aus der Arbeitsgruppe „Nanoelektronik“ stellen mit dieser Anlage memristive Bauelemente an der Technischen Fakultät her.Damit wir uns in unserer Umgebung zurechtfinden und schnelle Entscheidungen treffen können, muss das menschliche Gehirn in kurzer Zeit viele Informationen verarbeiten. Wie genau es den gigantischen Datenstrom beherrscht, den unsere Sinnesorgane liefern, ist noch immer nicht vollständig erforscht. Um die Funktionsweise des Gehirns besser zu verstehen, versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Fakultät an der CAU, die biologische Informationsverarbeitung technisch nachzubilden. Nach dem Vorbild neuronaler Netze wollen sie elektronische Schaltungen mit kognitiven Fähigkeiten entwickeln. Am Beispiel optischer Täuschungen haben die Forschenden jetzt gezeigt, wie sich Wahrnehmungsprozesse in einem elektronischen Schaltkreis aus nanoelektronischen Bauelementen nachbilden lassen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Fachzeitschrift Science Advances.

Pressemitteilung der CAU vom 6.11.2017 "Das Prinzip der optischen Täuschung technisch imitiert"
 

5 Jahre Kieler Forschungswerkstatt

08.11.2017

Förderer aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft feiern das 5-jährige Bestehen der ForschungswerkstattIm Oktober feierte die Kieler Forschungswerkstatt ihr 5-jähriges Bestehen gemeinsam mit Unterstützerinnen und Unterstützern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Seit der Eröffnung 2012 wurde das Angebot des Schülerlabors der CAU und des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) kontinuierlich ausgebaut. Dazu gehört auch das klick!labor, in dem Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Nanoforschung bekommen und Prozesse des wissenschaftlichen Arbeitens. Gefördert wird das Experimentierlabor vom Forschungsschwerpunkt KiNSIS und dem Sonderforschungsbereich 677, in dem viele der Versuche auch entwickelt wurden. Foto: Heike Stumpenhorst, IPN

Pressemitteilung der CAU vom 5.10.2017 "Wie Spitzenforschung in Schleswig-Holstein Schule macht"
Informationen zu den Angeboten des Klick!:labor

Versteckter Nanostromschalter: Kieler Forschende entdecken Schaltfunktion in molekularem Draht

27.10.2017

Bending a wire of one molecule with the metal tip of STMDie weitere Miniaturisierung in der Elektronik wird zu Bauteilen führen, die nur noch aus wenigen oder einzelnen Molekülen bestehen. Um diese Komponenten auf der Nanoebene zu einem Stromkreis zu verbinden, werden winzige Drähte benötigt. Ein internationales Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Donostia International Physics Centers in San Sebastián, Spanien, hat jetzt einen Draht aus einem einzelnen Molekül mit dem Durchmesser eines Atoms hergestellt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entdeckten, dass sich über diesen molekularen Draht auch die Stromstärke regulieren lässt. Er funktioniert also wie ein Nanostromschalter und macht den Einsatz molekularer Drähte in elektronischen Bauteilen im Nanomaßstab denkbar. Die Ergebnisse der Forschungsteams erschienen in der Fachzeitschrift Physical Review Letters.

Pressemitteilung der CAU vom 27.10.2017 (Deutsch)
press release of Kiel University, October 27, 2017 (English)

 

Nacht der Wissenschaften 2017

10.10.2017

Hochkonzentriert am Freitagabend: Kleine Besucherinnen bei der Nacht der WissenschaftMit einer echten Pipette arbeiten, die Solarzellen der Zukunft in die Hand nehmen oder einen Laborrundgang mit einer VR-Brille machen. Während sich das Programm der Nacht der Wissenschaften im letzten Jahr auf Kiel konzentrierte, ging es in diesem Jahr in die Region hinaus: In Eckernförde, Plön, Preetz und Rendsburg zeigten KiNSIS-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Themen aus der Nanowelt einer breiten Öffentlichkeit. Insgesamt warteten mehr als 100 Aktionen am 29. September auf kleine und große Besucherinnen und Besucher in der Kiel Region.
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Erste Promotion im SFB 1261 abgeschlossen

04.10.2017

Jens Reermann ist der erste Doktorand im SFB 1261Im Sommersemester 2017 schloss mit Jens Reermann der erste Promovend seine Doktorarbeit im SFB 1261 ab. Der 29-Jährige forschte über digitale Signalverarbeitung von hochempfindlichen, magnetoelektrischen Sensoren, um ihre Anwendbarkeit zu verbessern. Sein Doktorvater war Gerhard Schmidt, Professor für Digitale Signalverarbeitung und Systemtheorie an der CAU. Hier weiterlesen

Japanische Delegation an der Uni Kiel: Austausch in den Nanowissenschaften stärken

18.09.2017

Wissenschaftler aus Kobe zu Besuch bei Kieler KollegenSeit 2016 besteht die Hochschulpartnerschaft zwischen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Kobe Universität (KU), Japan. Vom 17. bis 19. September besucht eine wissenschaftliche Delegation der KU unter Leitung der Vizepräsidenten Professor Noriyuki Inoue und Professor Masahiko Yoshii die CAU. Geplant sind Workshops mit Vorträgen von Forschenden beider Hochschulen in den Bereichen Nano- und Sozialwissenschaften. Eine Session organisiert der Forschungsschwerpunkt Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS). Unterstützt wird er von der Norddeutschen Initiative Nanotechnologie (NINa). Hier weiterlesen

KiNSIS zeichnet beste Promotionen in den Nanowissenschaften aus

11.07.2017

Jedes Jahr ehrt der Forschungsschwerpunkt KiNSIS die besten Kieler Promotionen in den Nanowissenschaften. Der diesjährige Preis für Nano Engineering geht an den Materialwissenschaftler Dr. Christoph Chluba für seine Arbeit über Materialien, die keine Ermüdungserscheinungen zeigen. Die Auszeichnung für den Bereich Nano Chemistry erhält der Chemiker Dr. Marcel Dommaschk für seine Forschung an Molekülen, die ihre magnetischen Eigenschaften gezielt ändern können. Die Preise sind mit jeweils 1.000 Euro dotiert. Hier weiterlesen

Erster Retreat des GRK „Materials for Brain“

26.06.2017

Gruppenfoto Retreat GRK 2154 in SankelmarkVom 1. bis 2. Juni 2017 kamen Promovierende die Mitglieder des Graduiertenkollegs 2154 „Materials for Brain“ zu ihrer ersten gemeinsamen Klausurtagung im Akademiezentrum Sankelmark zusammen. Zwei Tage lang tauschten sie sich über die geplanten Forschungsprojekte und die Doktorandenausbildung im GRK aus. Das Graduiertenkolleg an der CAU wird seit dem 1. April 2017 mit 4,1 Mio. Euro von der DFG gefördert. Es verbindet Medizin und Materialwissenschaft, um hochkomplexe Funktionsmaterialien zu entwickeln. Als Neuroimplantate könnten sie eine Alternative zu hochdosierten Medikamenten mit erheblichen Nebenwirkungen sein, die bisher bei chronischen Gehirnkrankheiten eingesetzt werden. Hier weiterlesen

Zweiter Gleichstellungstag Physik

19.06.2017

Gleichstellungstag PhysikAm 13. Juni fand der zweite Gleichstellungstag des Fachbereichs Physik statt. Bei der öffentlichen Informationsveranstaltung für mehr Chancengleichheit in Studium und Wissenschaft zeigten die Referentinnen und Referenten überkommene Rollenbilder auf und stellten Gleichstellungsaktivitäten der Kieler Physik vor. Organisiert wurde der Gleichstellungstag vom Sonderforschungsbereich Transregio 24 „Grundlagen komplexer Plasmen“ der CAU und der Universität Greifswald. Hier weiterlesen

Materialwissenschaftler Aldo R. Boccaccini erhält Diels-Planck-Lecture 2017

12.06.2017

Preisträger BoccacciniBereits zum vierten Mal verlieh am 7. Juni der Forschungsschwerpunkt Kiel Nano Surface and Interface Science (KiNSIS) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) seinen Wissenschaftspreis, die Diels-Planck-Lecture. Der Schwerpunkt zeichnet damit international herausragende Wissenschaftler oder Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der Nanowissenschaften und Oberflächenforschung aus. Preisträger 2017 ist Aldo R. Boccaccini, Professor für Biomaterialien an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und am Imperial College London. Er erhält den Preis für seine wegweisende Arbeit zu neuen Materialien für biomedizinische Anwendungen. In einem öffentlichen Fachvortrag im Rahmen der aktuell an der CAU stattfindenden Tagung „Euro Intelligent Materials“ stellte Boccaccini seine aktuelle Forschung vor und nahm den Preis entgegen. Hier weiterlesen

KiNSIS auf der Hannover Messe

03.05.2017

Zwei Studenten und eine Tasse KaffeeZum ersten Mal präsentierte sich in diesem Jahr die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) auf der Hannover Messe und damit einem nationalen und internationalen Publikum. Vom 24. bis 28. April stellten sich dort die vier Forschungsschwerpunkte in Halle 2 „Research & Technology“ vor und warben damit auch für den Forschungs- und Technologiestandort Schleswig-Holstein. Der Forschungsschwerpunkt KiNSIS zeigte aktuelle Themen der Grundlagen- und anwendungsorientierten Kieler Nanoforschung und stieß damit auf sehr großes Interesse beim Messepublikum und anderen Ausstellern aus Industrie, Wissenschaft und Politik. Hier weiterlesen

Erster Spatenstich für länderübergreifenden Forschungsneubau bei DESY

27.03.2017

Spatenstich am DESY Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft, unter ihnen Schleswig-Holsteins Forschungsministerin Kristin Alheit und Hamburgs Forschungs-Staatsrätin Eva Gümbel vollzogen den ersten Spatenstich für ein neues Labor- und Bürogebäude bei DESY in Hamburg-Bahrenfeld. Das neue Photon Science-Gebäude soll Forschungsstätte für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG), der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und DESYs werden. Der Neubau bietet durch direkte Anbindung an die DESY-Lichtquellen und enge Vernetzung von Forschungsgruppen vor Ort ideale Bedingungen für die Forschung mit Photonen und Nanowissenschaften. Das Photon Science-Gebäude kostet 14,1 Millionen Euro und soll im Frühjahr 2019 bezugsfertig sein.  Foto: C.Eulitz
Zur gemeinsamen Pressemitteilung von CAU, DESY und Helmholtz-Zentrum Geesthacht vom 27.03.2017

Internationaler Preis für Thisbe K. Lindhorst

23.03.2017

Thisbe LindhorstZur Feier des Internationalen Frauentags (Mittwoch, 8. März) gab die International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC) die Preisträgerinnen des IUPAC 2017 Distinguished Women in Chemistry or Chemical Engineering Awards bekannt. Thisbe K. Lindhorst, Professorin für Organische und Biologische Chemie am Otto Diels-Institut für Organische Chemie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), ist eine von zwölf Frauen, die geehrt wurden. Hier weiterlesen

Dr. Guillaume Schull erhält Gaede Preis 2017

20.01.2017

Porträt Dr. Guillaume Schull
Dr. Guillaume SchullFoto: privat

Dr. Guillaume Schull hat den Gaedepreis 2017 der Deutschen Vakuumgesellschaft für seine Arbeit in der Arbeitsgruppe von Professor Richard Berndt  erhalten. Die Auszeichnung erhält er für seine wegweisenden experimentellen Untersuchungen an elektrischen Kontakten zu einzelnen Molekülen und Atomen sowie zur Emission von Licht aus solchen Kontakten. Schull arbeitet am Institut de Physiqueet Chimie des Matériauxde Strasbourg. Von 2006 bis 2009 war er Post-doc am Institut für Experimentelle und Angewandte Physik (IEAP) der CAU. Er arbeitete bei Professor Berndt in der Arbeitsgruppe "Rastertunnelmikroskopie" und war Mitglied des SFB 677. Hier weiterlesen

Cooperation with successful postdoc of SFB 677 continues at international level

09.01.2017

Titelbild ChemCommAlthough Yong-Feng Wang left Kiel University five years ago the cooperation with the colleagues from the SFB 677 and the group of Professor Richard Berndt at the Institute of Experimental and Applied Physics still continues. Most recently a joint paper about the vacuum synthesis was published as a cover story of the journal Chemical Communications. Since 2006 Wang worked as a postdoc in the group of Professor Berndt and was involved in numerous publications. 2012 Wang went to Peking University, by now he leads a group at the Key Laboratory for the Physics and Chemistry of Nanodevices, Department of Electronics himself.Read more

Mit Molekülen und Licht an Zellen zupfen

22.12.2016

Herges, Kaidem und Selhuber-UnkelKieler Forschungsgruppen finden neue Methode zur Zellstimulation

Jeder Mensch besteht aus etwa 100 Billionen Zellen – aneinandergereiht würden sie 60-mal um den Erdball reichen. Die meisten dieser Zellen entstehen durch Teilung und Differenzierung einer einzigen Eizelle. Zur Orientierung erkunden sie laufend ihre Umgebung und kommunizieren mit ihren Nachbarn, indem sie an anderen Zellen oder Oberflächen haften. Zwei Arbeitsgruppen aus der Chemie und der Biophysik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben eine neue Methode entdeckt, um Zellen zu stimulieren und damit ihre Haftung zu verstärken. Ihre Ergebnisse erschienen jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Angewandte Chemie. Hier weiterlesen

Solarzellen zum Ausrollen

22.12.2016

Solarzellen zum AusrollenSolarzellen, dünn wie Folie und so biegsam, dass sie sich auf unterschiedlichen Oberflächen wie Haus- und Fahrzeugdächer oder Glasfronten großflächig ausrollen lassen – das ist eines der langfristigen Ziele eines deutsch-dänischen Forschungsprojekts, das jetzt startet. Beteiligt sind an dem Projekt „RollFlex-Innovationsprojektcenter“ neben der dänischen Syddansk Universitet (SDU), an der das Projekt angesiedelt ist, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), die Kieler CAU-Ausgründung FUMT R&D Functional Materials GmbH, die dänische Firma Stensborg A/S sowie zahlreiche deutsche und dänische Netzwerkpartner. Am Mittwoch, 14. Dezember fand in Sonderborg das offizielle Kick-Off-Treffen statt. Hier weiterlesen

Die besten Kieler Nano-Promotionen 2016

02.12.2016

Zwei der vier Kinsis-PromotionspreisträgerDie Promotionspreise des Nanoforschungsschwerpunktes KiNSIS gingen in diesem Jahr an Dr. Florian Dams, Dr. Michael Helou, Dr. Hauke Thomsen und Dr. Jonas Otto Wolf. Die mit jeweils 1.000 Euro dotierten Auszeichnungen ehren die besten Dissertationen in der Kieler Nanoforschung. Florian Dams und Hauke Thomsen konnten sie bei der diesjährigen Diels-Planck-Lecture entgegen nehmen. Im Folgenden werden sie kurz vorgestellt. Hier weiterlesen

Intensiver Austausch mit Mercator-Fellows aus San Sebastian und Paris

16.11.2016

Richard Berndt (links) mit Dr. Marie-Laure Bocquet und  Dr. Arantzazu Garcia-LekueVier Wochen lang arbeiteten Dr. Arantzazu Garcia-Lekue und Dr. Marie-Laure Bocquet als Mercator-Fellows in der Arbeitsgruppe von Professor Richard Berndt am Institut für Experimentelle und Angewandte Physik. Seit Mitte Oktober standen neben gemeinsamen Projekten auch Vorträge im Sonderforschungsbereich  677 der Deutschen Forschungsgemeinschaft auf der Agenda. Die Förderung  von Mercator-Fellows   ermöglicht Forschungsaufenthalte für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland, um in intensiven Austausch Projekte voranzutreiben. Hier weiterlesen

Eigenschaften von Magnetmaterialien gezielt ändern

16.11.2016

Magnete sind nicht überall gleich magnetisch, sondern zerfallen automatisch in kleinere Bereiche, sogenannte magnetische Domänen. VoIn der Simulation breiten sich magnetische Signale entlang der Domänenwände (DW) in wenigen Nanosekunden (ns) aus. In zehn Nanosekunden reicht ein Lichtstrahl drei Meter weit. Die Signale verhalten sich wellenartig, die anfangs hohe Amplitude wird schnell kleiner.n besonderer Bedeutung sind die Wände zwischen den Domänen: Von ihnen hängen die magnetischen Eigenschaften des Materials ab. Ein Forschungsteam aus der Materialwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) arbeitet daran, Domänenwände künstlich zu erstellen, um das Verhalten von Magneten im Nanometermaßstab kontrolliert ändern zu können. Langfristig könnte diese Methode auch für eine schnelle und energieeffiziente Datenübertragung genutzt werden. Die Forschungsergebnisse erschienen kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Scientific Reports“.  Hier weiterlesen

Bernd Clement mit Carl Mannich Medaille 2016 ausgezeichnet

15.11.2016

Bernd Clement, Professor für Pharmazeutische Chemie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, hat im Oktober die DPhG-Präsident Stefan Laufer (links) überreicht Carl Mannich Medaille an Bernd Clement Carl-Mannich-Medaille der Deutsch-Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) erhalten. Mit der Medaille ehrt die DPhG seine herausragenden Verdienste um die wissenschaftliche Pharmazie, als maßgeblichem Förderer der DPhG sowie als bedeutenden Repräsentaten der deutschen Pharmazie auf internationaler Ebene. Überreicht wurde die Auszeichnung von DPhG-Präsident Prof. Dr. Stefan Laufer. Hier weiterlesen

Kieler Nanopreis geht an Sotiris Pratsinis für medizintechnische Anwendungen

10.11.2016

Diels-Planck-Lecture verliehen

Kieler Nanopreis geht an Sotiris Pratsinis (Bildmitte) für medizintechnische AnwendungenProfessor Sotiris Pratsinis von der ETH Zürich wurde gestern (6. Oktober) mit der Diels-Planck-Lecture des Forschungsschwerpunktes Kiel Nano, Surface and Interface (KiNSIS) geehrt. Die Mitglieder von KiNSIS an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) vergeben jedes Jahr die Diels-Planck-Medaille an international herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Nano- und Oberflächenwissenschaften. Die Auszeichnung wurde zusammen mit den KiNSIS-Promotionspreisen im Rahmen der Veranstaltung „Nano Surface and Interface Science“ verliehen. Hier weiterlesen

Kieler Physiker erreichen erstmals exakte Simulationen der warmen dichten Materie

10.11.2016

Quanten-Molekular-Dynamik-SimulationAuf der Erde kommt dieser Zustand auf natürliche Weise gar nicht vor, dennoch ist er in der Plasmaphysik und der Materialwissenschaft aktuell ein „heißes Thema“: warme dichte Materie. Seine besonderen Eigenschaften machen es extrem schwierig, den Materiezustand experimentell oder mit theoretischen Modellen zu untersuchen. Hier weiterlesen

Aktuelle Pressemitteilungen

Medien

Veranstaltungen

Kalender

« November 2017 »
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2
  • 19:30: Sternbilder – Sternsagen (Prof. Holger Kersten)
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3 4
  • 12:00: Atome und Elektronen sehen? Tag der offenen Tür im DESY
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5
6 7
  • 16:15: Microplasma arrays: Concept, configuration, characteristics and potential applications (Dr. Volker Schulz-von der Gathen, Bochum)
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8
  • 20:00: Sternbilder – Sternsagen (Prof. Holger Kersten)
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9
  • 17:00: tba, Prof. Dr. Stefan Jurga, Director of the NanoBioMedical Centre, Poznań, Poland
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10 11
  • 10:15: Saturday Morning Physics
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  • ganztägig: Saturday Morning Physics
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  • ganztägig: Saturday Morning Physics
  • 17:15: tba. Prof. Elisabetta Chicca (Uni Bielefeld)
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18
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19
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20
  • ganztägig: Saturday Morning Physics
  • 17:15: Artificial Bandwidth Extension for Speech Signals Using Deep Neural Networks, M.Sc. Jonas Sauter, Nuance Communications
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21
  • ganztägig: Saturday Morning Physics
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22
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27
  • ganztägig: Saturday Morning Physics
  • 17:15: Dr.-Ing. Vasudev Kanade Rajan
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28
  • ganztägig: Saturday Morning Physics
  • 15:00: Prof. Dr. Ulrich Stroth (TU München/IPP)
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29
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30
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1
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2
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3
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