Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS)

Dr.-Ing. Phillip Durdaut - KiNSIS Engineering

Was haben Sie in Ihrer Dissertation erforscht?

"Die Promotionsarbeit wurde innerhalb des Sonderforschungsbereichs 1261 "Magnetoelektrische Sensoren: von Kompositmaterialien zu biomagnetischer Diagnose" unter der Betreuung von Prof. Michael Höft sowie mit großer Unterstützung von Prof. Reinhard Knöchel, Prof. Eckhard Quandt und Prof. Gerhard Schmidt durchgeführt. Innerhalb dieses Forschungsverbunds werden einerseits neuartige Materialkomposite erforscht und im Kieler Nanolabor und am Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie in Itzehoe hergestellt, die perspektivisch Anwendung in der medizinischen Diagnostik in Form von Magnetfeldsensoren finden sollen. Die durchgeführte Promotionsarbeit kann als Bindeglied zwischen den Materialkompositen und den Anwendungen angesehen werden und beschäftigte sich u.a. mit der Erforschung geeigneter messtechnischer Methoden zum Betrieb solcher Sensoren. Aufgrund der hohen Anforderungen der avisierten Anwendungen hinsichtlich des Detektionslimits der Sensoren, lag der Schwerpunkt der Arbeit in Untersuchungen des ungewollten aber stets auftretenden Rauschens innerhalb der unterschiedlichen Sensorsysteme. Dabei wurden sowohl die Rauscheinflüsse der jeweils notwendigen Sensorsystemelektronik als auch insbesondere die fundamentalen Rauschgrenzen aufgrund von Prozessen innerhalb der Materialkomposite betrachtet. Auf Basis dieser Ergebnisse können die Sensoren zukünftig weiter verbessert werden."

Was fasziniert Sie an Ihrem Forschungsgebiet?

"Für mich stand schon in der Grundschule fest, dass ich verstehen möchte, wie elektrische Geräte funktionieren. Das Innenleben von Geräten wie z.B. Computern oder Handys erscheint zunächst zu kompliziert, als dass man es verstehen könnte. Gerade das zu verstehen und ggf. auch selbst bauen zu können, fasziniert mich. Mittlerweile habe ich einen tieferen Einblick in die Thematik, sodass mein Interessensgebiet auch spezieller wurde. Aktuell interessiere ich mich vor allem für Messsysteme und deren Verbesserung über entsprechende Untersuchungen und anschließenden Optimierungen des Rauschens."

Warum haben Sie sich für eine Promotion an der CAU entschieden?

"Auch wenn eine Promotion in einem SFB ein vergleichsweise hohes Arbeitspensum mit sich bringt (viele regelmäßige Treffen, Fokusgruppen, Retreats, IRTG) ist mein Fazit rückblickend äußerst positiv: Der große Vorteil an der Arbeit im SFB ist die Tatsache, dass man bei Fragen und Problemen stets hilfsbereite Ansprechpersonen findet, an die man sich direkt wenden kann. Außerdem kann ein SFB finanzielle Unterstützung bieten, z.B. um internationale Konferenzen zu besuchen oder um benötigtes Equipment zu beschaffen. Insbesondere möchte ich den verpflichtenden Forschungsaufenthalt im Ausland als äußerst hilfreich hervorheben. Nicht nur von dem vor Ort Erlernten (ich bin in Frankreich bei Prof. Enrico Rubiola und Prof. Jean-Michel Friedt gewesen Erfahrungsbericht), sondern auch von den geknüpften Kontakten profitiere ich noch heute."

Wie geht es jetzt nach der Dissertation weiter?

"Aktuell arbeite ich in unserem EXIST-Forschungstransfer-Projekt "aerosense", in dem wir seit 01.09.2020 die Grundsteine für ein eigenes Unternehmen legen und Radarsensoren zur Detektion von Kleinstpartikeln, z.B. in Emissionen, entwickeln."

Pressemitteilungen

Aktuelles

Verbundforschung

Kalender

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  • 12:00: KiNSIS-Kolloquium: Benchmarking, Prof. Dr. Malte Behrens, Anorganische Festkörperchemie
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  • 16:15: Quantum carpets: A tool to observe decoherence (Prof. Dr. Wolfgang Schleich, University Ulm)
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  • ganztägig: NanoTech Poland 2021
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  • ganztägig: NanoTech Poland 2021
  • 16:00: Toward an objective assessment of mobility in clinical and daily activity assessments (Arash Atrsaei, EPFL)
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  • ganztägig: NanoTech Poland 2021
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  • 17:00: Chemie in unterschiedlichen Dimensionen - von Molekülen über supramolekulare Aggregate zu optoelektronischen Bauteilen (Prof. Dr. Arne Lützen, Uni Bonn)
  • 17:00: "Chemie in unterschiedlichen Dimensionen - von Molekülen über supramolekulare Aggregate zu optoelektronischen Bauteilen" (Prof. Dr. Arne Lützen, Uni Bonn)
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  • 12:30: KiNSIS Transfer Lunch: Dr. Mindaugas Bulota, Head of National Innovation and Entrepreneurship Centre, Kaunas University of Technology (KTU), Lithuania „Technology transfer practices and success cases at KTU"
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  • 16:15: The present and future of ESA's science program (Prof. Dr. Günther Hasinger, Director of Science, ESA)
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  • 16:00: Analog computing by oscillations and waves (Gyorgy Csaba, Pázmány University Budapest)
  • 17:00: Leading beyond Chemistry: Research and Development at Evonik Industries AG (Dr. Felix Müller, Evonik Industries AG)
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  • 16:15: Plasma 2020 – The US National Academies Decadal Assessment of Plasma Physics: Overview and Future Research Opportunities (Prof. Dr. Mark J. Kushner, University of Michigan)
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