Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS)

Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet

12.11.2020

Vahl und JoostFür seine Dissertation wurde KiNSIS-Mitglied Materialwissenschaftler Dr.-Ing. Alexander Vahl beim diesjährigen virtuellen DGM-Tag (21. September 2020) mit dem Nachwuchspreis 2019 der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) ausgezeichnet. Außerdem erhielt Jan-Philip Joost, Doktorand in der Arbeitsgruppe von KiNSIS-Mitglied Prof. Dr. Michael Bonitz, Statische Physik, für seinen Vortrag bei der Onlinekonferenz Graphene 2020 (19-23.Oktober 2020) einen der „Best Phd student oral contribution Awards“. Weiterlesen

Dr.-Ing. Alexander Vahl:

In seiner Dissertation mit dem Titel „On the development of memsensors“ hat Dr.-Ing. Alexander Vahl auf Legierungsnanopartikeln basierende Memristoren entwickelt und mit einer Sensorfunktion verknüpft, um Adaptionseffekte ähnlich der Sensoren in Sinnesorganen zu erzielen. Durchgeführt hat er seine Promotion im Rahmen der Forschergruppe 2093 „Memristive Bauelemente für neuronale Systeme“. Doktorvater und ebenfalls KiNSIS-Mitglied Prof. Dr. Franz Faupel, Lehrstuhl Materialverbunde, hob in seiner Laudation Vahls „eindrucksvolle Arbeiten“ hervor, die bereits zu 16 Publikationen in international hochrangigen Zeitschriften geführt und „vielfach Beachtung gefunden haben“. Der DGM-Nachwuchspreis richtet sich an Promovierende und Postdocs, die im Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik forschen und aufgrund ihrer bisherigen Studien- und Arbeitsergebnisse eine „überdurchschnittliche Leistung“ erwarten lassen. Der Preis ist mit einem Gutschein über 500,- EUR für die Teilnahme an DGM-Veranstaltungen verbunden
Link zur Laudatio auf der DGM-Website


Jan-Philip Joost:

Jan-Philip Joost, Doktorand in der Arbeitsgruppe von KiNSIS-Mitglied Prof. Dr. Michael Bonitz, Lehrstuhl Statische Physik, wurde bei der Onlinekonferenz Graphene 2020 mit einem der „Best Phd student oral contribution Awards“ ausgezeichnet. Joots Vortrag trug den Titel „Correlated Topological States in Graphene Nanoribbon Heterostructures“, zu den Co-Autoren gehört neben Michael Bonitz auch Antti-Pekka Jauho von der TU Denmark). Er beschäftigt sich mit Graphen-Nanobändern, die aus einer einzigen Lage wabenförmig angeordneter Kohlenstoffatome bestehen. Je nach Form und Breite haben sie verschiedene topologische Zustände, entweder an den Seitenkanten oder an den Enden der Bänder, und damit unterschiedliche elektrische Eigenschaften. Joost präsentierte theoretische Berechnungen, die zeigen, welche Schlüsselrolle dabei Wechselwirkungen zwischen Kanten und Enden spielen – und die exakt mit experimentellen Beobachtungen übereinstimmen. Der Preis ist mit 200 Euro dotiert.
Link zum Abstract des Vortrags

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