Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS)

News

Melanie Schnell mit Barbara-Mez-Starck-Preis für wegweisende Arbeiten zur Strukturchemie und Molekülphysik ausgezeichnet

09.09.2021

Melanie Schnell hat den diesjährigen Internationalen Dr. Barbara Mez-Starck Preis erhalten. Die Leitende Wissenschaftlerin am DESY und gleichzeitig Professorin an der CAU und KiNSIS-Mitglied wurde für ihre Studien zu Strukturänderungen in Wasserkomplexen mit zunehmender Anzahl von Wassermolekülen ausgezeichnet sowie für ihre wegweisenden Arbeiten zur spektroskopischen Unterscheidung von Enantiomeren und der Trennung dieser chiral unterschiedlichen Moleküle, wie die Jury in Ulm mitteilte. Die Verleihung fand am 29. August im Rahmen des 27th Colloquium on High-Resolution Molecular Spectroscopy in Köln statt. Weiterlesen

Schnellere Wundheilung? Internationale Kooperation aus Materialwissenschaft und Medizin entwickelt individuell aktivierbares Gelpflaster aus dem 3D-Drucker

01.09.2021

GelpflasterDurchblutungsstörungen, eine Diabetes-Erkrankung oder langes Liegen auf derselben Stelle können zu chronischen Wunden führen, die auch nach Wochen nicht abheilen. Wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten gibt es kaum. Ein Forschungsteam aus den Materialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), der Harvard Medical School, USA, und der Dankook University, Südkorea, ein Wundpflaster mit heilungsfördernden Funktionen entwickelt, die patientenspezifisch angepasst werden können. Das per 3D-Druck hergestellte Pflaster wirkt antibakteriell, versorgt die Wunde mit Sauerstoff sowie Feuchtigkeit und unterstützt die Bildung von neuem Gewebe. Durch die Bestrahlung mit speziellem Licht wird die Wirkung aktiviert und gesteuert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Materialwissenschaft und der Medizin stellten ihr Konzept kürzlich in der Fachzeitschrift Advanced Functional Materials vor, wo es als Titelgeschichte hervorgehoben wurde. Weiterlesen

Lab Visits der Young Academy gestartet: „Magische“ Einblicke in die Anorganische Chemie

26.08.2021

Lab Visit ChemieWoran forschen Promovierende aus anderen Disziplinen? Welche Methoden und Experimente nutzen sie, was sind ihre Herausforderungen und gibt es vielleicht sogar Anknüpfungspunkte mit der eigenen Forschung? Die Lab Visits der KiNSIS Young Academy wollen einen „Blick über die Schulter“ in verschiedene Arbeitsgruppen ermöglichen. Zum ersten Laborbesuch am 13. August 2021 öffnete Huayna Terraschke, Juniorprofessorin für Photoaktive Anorganische Nanomaterialien, einige Türen der Anorganischen Chemie und zeigte mit ihren leuchtenden Nanopartikeln ein Stück „Magie“. Die Laborbesuche im Rahmen der KiNSIS Young Academy stehen allen Promovierenden und Interessierten offen und sollen einmal im Monat im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen stattfinden. Der nächste LabVisit ist für September im Physikzentrum geplant. Wer an den Lab Visits und/oder den Lunchterminen teilnehmen oder selbst einmal ins eigene Labor einladen möchte, findet alle Informationen über die OLAT-Gruppe der Young Academy.

 

Michael Bonitz erhält renommierte Auszeichnung der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft

04.08.2021

Michael BonitzFür seine bahnbrechende Forschung auf dem Gebiet der Warmen Dichten Materie wurde Professor Michael Bonitz vom Institut für Theoretische Physik und Astrophysik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) mit dem John Dawson Award for Excellence in Plasma Physics Research 2021 ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt die American Physical Society (APS) jedes Jahr herausragende Errungenschaften in der Plasmaphysik. Prämiert wurde die Entwicklung neuer Simulationsverfahren, mit denen das Verhalten von Elektronen in Warmer Dichter Materie für alle relevanten Bedingungen erstmals exakt vorhergesagt werden kann. Warme Dichte Materie bezeichnet einen exotischen Materiezustand bei extremem Druck und niedrigen bis moderaten Temperaturen, wie er etwa im Inneren von Sternen und Planeten oder auch im Erdkern vorkommt. Weiterlesen

Ideenaustausch über Disziplinen hinweg: 1. KiNSIS Young Academy Day am 9. Juli

16.07.2021

KYADAm Freitag, 9. Juli 2021, fand im Audimax der CAU der 1. KiNSIS Young Academy Day statt. Doktorandinnen und Doktoranden aus den Bereichen Chemie, Elektrotechnik, Life Sciencen, Materialwissenschaften und Physik hatten in Vorträgen und Diskussionen die Möglichkeit, ihre Forschung zu präsentieren und sich zu ihren unterschiedlichen Ansätzen auszutauschen. Im Foyer des Gebäudes brachten die 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Forschungsthemen und -methoden an Stellwänden an und zogen Verbindungen dazwischen, um Schnittstellen und Synergien zu visualisieren. Weiterlesen

Ganz nach Plan: Kieler Forschungsteam entwickelt selektiven Katalysator für gezielte chemische Reaktionen

13.07.2021

GruppenbildDer Zufall spielt in chemischen Reaktionen oft eine große Rolle. Fast immer entstehen dabei zahlreiche unerwünschte Nebenprodukte, die unnötig Energie und Ressourcen verbrauchen. Ein Forschungsteam um Professorin Swetlana Schauermann vom Institut für Physikalische Chemie kombiniert verschiedene Messverfahren, um chemische Reaktionen auf atomarer Ebene zu untersuchen und so grundlegend besser zu verstehen. In der renommierten Fachzeitschrift Angewandte Chemie stellten sie jetzt eine Methode vor, mit der sich Reaktionen so gestalten lassen, dass am Ende nur das gewünschte Molekül entsteht. Den Unterschied macht eine spezielle Extraschicht von Molekülen, die als Katalysator die gewünschte Reaktion gezielt auslöst. Weiterlesen

CAU an Konsortium für nachhaltige und transparente Datennutzung in der Photonen- und Neutronenforschung beteiligt

07.07.2021

Instrument LISA am DESYIn der Forschung mit Photonen und Neutronen entstehen derzeit Datenmengen von mehr als 28 Petabytes (PB) pro Jahr – ein Petabyte entspricht etwa einer Milliarde Megabytes (MB). Werden die elektrisch geladenen Teilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, senden sie eine hochintensive Röntgenstrahlung aus, die sogenannte Synchrotronstrahlung. Damit lassen sich zum Beispiel Strukturen von Materie erkennen, das Verhalten von Elektronen beobachten, biochemische Prozesse in Zellen im Detail verstehen oder neue Materialien entwickeln. Schon einzelne Experimente an Großforschungseinrichtungen wie dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) können bis zu einer Million Dateien erzeugen. Um diese effizient, vollständig und möglichst in Echtzeit analysieren zu können, braucht es eine neue Qualität im Datenmanagement. Bund und Länder fördern gemeinsam die systematische Erschließung und bundesweite Vernetzung solcher Forschungsdaten. Ein Konsortium von insgesamt 18 Instituten und Universitäten unter Leitung des DESY wurde jetzt für zunächst fünf Jahre bewilligt, darunter ist auch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Dr. Bridget Murphy, Physikerin an der CAU und Gruppenleiterin am DESY wird dem Konsortium als Co-Sprecherin vorstehen.

Zur Pressemitteilung der CAU vom 07.07.2021

Viel Wirbel um das Licht

06.07.2021

Bild aus dem ArtikelOb Solarzellen, Sensoren oder Speicherelemente: Materialien mit ganz neuen Eigenschaften könnten Zukunftsbereiche von erneuerbaren Energien über Biowissenschaften bis zu Quantencomputern vorantreiben. Die Physikerin Nahid Talebi will dafür nötige Spezialmikroskope entwickeln. In der aktuellen Ausgabe des CAU-Magazins "Unizeit", erschienen am 3. Juli 2021, berichtet sie von ihrer Forschung. Weiterlesen

Vom Gehirn lernen: Sonderforschungsbereich 1461 gestartet

29.06.2021

Hermann Kohlstedt, Dr. Sandra Hansen, Dr. Alexander VahlComputer werden zwar immer leistungsfähiger, doch weitaus effizienter arbeitet das menschliche Gehirn. Was wir davon für das Lernen sowie die technische Informationsverarbeitung ableiten können, erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im neuen Sonderforschungsbereich 1461 »Neurotronics« – darunter sind auch zahlreiche Nachwuchsforschende. Prof. Dr. Hermann Kohlstedt, Dr. Sandra Hansen und Dr. Alexander Vahl berichten in der aktuellen Ausgabe des CAU-Magazins "Unizeit". Weiterlesen

Mathis Klette, AG Plasmatechnologie, mit HIPIMS 2021 Student Prize ausgezeichnet

24.06.2021

Mathis KletteAuf der  "Eleventh International Conference on Fundamentals and Industrial Applications of HIPIMS 2021", die vom 16. bis zum 18. Juni 2021 in Sheffield / UK (virtuell) stattfand, hat Doktorand Mathis Klette aus der AG Plasmatechnologie (Holger Kersten) einen "student prize" für seine Arbeit "Measurement of momentum transfer in ion beam sputtering " gewonnen. In seinen experimentellen Untersuchungen geht es um die Entwicklung und Verwendung einer hochempfindlichen interferometrischen Kraftsonde zur Messung des Impulsübertrags beim Sputtern von Metalloberflächen. Durch die genaue Bestimmung der winkelaufgelösten Verteilung der resultierenden Kräfte durch am Target gesputterte und reflektierte Teilchen in der sogenannten sputter plume konnte Mathis Klette wichtige Hinweise zur experimentellen Überprüfung von entsprechenden Codes zur Simulation der Sputterprozesse gewinnen.

DFG fördert die Digitalisierung des Kieler Nanolabors mit rund einer halben Million Euro

24.06.2021

Kieler NanolaborHochsensitive Sensoren, neuartige medizinische Implantate oder miniaturisierte optische Messsysteme – an den Forschungsanlagen im Kieler Nanolabor wurden in den letzten Jahren wesentliche Grundlagen für neue Anwendungen in den Bereichen Sensorik, Medizin und Batterietechnik gelegt. In dem Labor an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) werden Materialien und Bauteile mit besonderen Nano- und Mikrostrukturen hergestellt und analysiert. Jetzt fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die weitere elektronische Vernetzung des Kieler Nanolabors mit rund 456.000 Euro für drei Jahre. Durch eine erweiterte Erfassung von technischen Prozessen und Arbeitsabläufen an den Anlagen sollen die gewonnenen wissenschaftlichen Daten noch effektiver und nachhaltiger genutzt werden können. Angesiedelt auf dem Campus der Technischen Fakultät und eingebunden in den Forschungsschwerpunkt Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS) wird das Nanolabor zurzeit von zwölf Arbeitsgruppen aus der Materialwissenschaft, Elektrotechnik und Physik sowie von externen Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Industrie genutzt. Es dient damit als gemeinsame Forschungsplattform für die Lehre sowie für Verbund- und Industrieprojekte.

Vollständige Pressemitteilung der CAU, 15.06.2021
Website des Kieler Nanolabors

Kontakt Nanolabor:
Dr. Dirk Meyners, Wissenschaftlicher Leiter
Dr. Antonio Malavé, Laborverantwortlicher

Uni Kiel startet Lehre im ersten europäischen Master zur Elektromobilität

21.04.2021

Prof. Meurer mit StudierendenUm die Herausforderungen der Elektromobilität zu bewältigen, braucht es gut ausgebildete Fachkräfte mit aktuellem Know-how aus Forschung und Anwendung. Studierende aus aller Welt können im Masterstudiengang „Electric Vehicle Propulsion and Control“ (E-PiCo) Elektromobilität interdisziplinär, praxisnah und international studieren. Es ist das erste Studienprogramm, das die gesamte Breite des elektrischen Antriebssystems für Straßen- und Schiffsverkehr umfasst und von vier europäischen Partnerhochschulen gemeinsam angeboten wird. Heute (Montag, 19. April) ist das Lehrangebot für die Studierenden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gestartet, wo sie ihr zweites Mastersemester verbringen werden. Begonnen haben sie den E-PiCo-Studiengang im vergangenen Wintersemester an der École Centrale de Nantes in Frankreich, die das Programm koordiniert. Im Herbst werden sie ihr Studium an einer der Partneruniversitäten in Italien oder Rumänien fortsetzen. Das hochkarätige internationale Ausbildungsprogramm wird von der Europäischen Union im Erasmus-Mundus-Programm mit insgesamt über drei Millionen Euro für die nächsten sechs Jahre gefördert. (Weiterlesen)

Kieler Batteriekonzepte auf der digitalen Hannover Messe 2021

14.04.2021

In der Elektromobilität und der Energieversorgung kommt innovativen Batteriesystemen eine Schlüsselrolle zu. Langlebige Batterien, die mehr Energie speichern und sich schnell aufladen lassen, könnten die Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität deutlich verbessern. In Stromnetzen können Speichermöglichkeiten Unregelmäßigkeiten bei der Einspeisung von Energie oder beim Verbrauch ausgleichen. Um Batteriesysteme für diese vielseitigen Anforderungen zu entwickeln, forschen Materialwissenschaftler*innen und Leistungselektroniker*innen aus KiNSIS fachübergreifend an nachhaltigen Speichermaterialien wie Silizium und hocheffizienten Halbleitertechnologien wie Siliziumcarbid oder Galliumnitrid. In dem 2020 eröffneten Labor für zuverlässige batteriegestützte Energiewandlung (BAEW-Labor) entwickeln und testen sie neuartige Batteriesysteme, auch in Kooperation mit Unternehmen. Das BAEW-Labor wurde mit rund zwei Millionen Euro vom Land Schleswig-Holstein gefördert. Ab dem 12. April präsentiert die CAU es im Rahmen der digitalen Hannover Messe auf dem Gemeinschaftsstand „Schleswig-Holstein als Vorreiter der Energiewende“ der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH). Weiterlesen

Positive Bilanz der digitalen Nanofortbildungsreihe für Lehrkräfte

31.03.2021

Präsentation Prof. StockWas zunächst als digitale Alternativlösung gedacht war in Zeiten, in denen Präsenzveranstaltungen coronabedingt kaum durchführbar sind, erwies sich als reichweitenstarkes Erfolgsmodell: Die Online-Lehrkräftefortbildung „Nanotechnologie für den Unterricht“, eine Zusammenarbeit zwischen dem Forschungsschwerpunkt KiNSIS und dem Projekt "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" der CAU, der Kieler Forschungswerkstatt, dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) und dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH). Anhand von mehreren Vorträgen und Experimenten gaben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Wintersemester 2020/21 Einblicke in aktuelle Forschungsthemen – und nahmen selbst auch einige Erkenntnisse mit. Der große Anwendungsbezug des Themas „Nanotechnologie“ sorgte für viele Anknüpfungspunkte zum Chemieunterricht.  Weiterlesen

Förder- und Vernetzungsprogramm für KiNSIS-Promovierende gestartet

26.03.2021

OrgateamMit einem Kick-Off-Meeting ist am 22. März 2021 die KiNSIS Young Academy gestartet. Das Programm „von Promovierenden für Promovierende“ will Doktorandinnen und Doktoranden aus den Nanowissenschaften und der Oberflächenforschung bestmöglich unterstützen und untereinander vernetzen, zum Beispiel um Kooperationspartnerinnen und -partner für die eigenen Forschungsthemen zu finden. Erste Austauschformate starten bereits zum Sommersemester, Verstärkung für das Organisationsteam ist jederzeit herzlich willkommen. Weiterlesen 

Dr. Simon Fichtner mit Hugo-Geiger-Preis der Fraunhofer Gesellschaft und des Freistaats Bayern ausgezeichnet

25.03.2021

Simon FichtnerIn seiner Doktorarbeit entdeckte Materialwissenschaftler Simon Fichtner, dass das piezoelektrische Dünnschichtmaterial Aluminium-Scandium-Nitrid (AIScN) bis dato nicht bekannte ferroelektrische Eigenschaften besitzt. Das Material könnte so völlig neue Konzepte in der Mikroelektronik und der Mikrosystemtechnik ermöglichen und damit die Leistung von Informationsspeichern und Mikroantrieben deutlich verbessern. Für seine Promotion erhielt Fichtner nun den Hugo-Geiger-Preis, mit dem der Freistaat Bayern und die Fraunhofer-Gesellschaft herausragende Promotionsleistungen auszeichnen, die in enger Kooperation mit einem Fraunhofer-Institut entstanden sind. Fichtner promovierte bei KiNSIS-Mitglied Bernhard Wagner, der bis zu seinem Ruhestand Ende 2020 Professor für Materialien und Prozesse der Nanosystemtechnik an der CAU und zugleich stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Instituts für Siliziumtechnologie (ISIT) war. Der 1. Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde am 23. März 2021 im Rahmen einer hybriden Netzwerkveranstaltung der Fraunhofer-Gesellschaft vom stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Hubert Aiwanger übergeben. Weiterlesen

EU-Projekt COSMICS stellt "Spintronik"-Forschung im Video vor

05.02.2021

Wie sich magnetische Moleküle nutzen lassen, um zum Beispiel neuartige mikroelektronische Bauteile zu entwickeln, erforscht das internationale Forschungsprojekt COSMICS “Concepts and Tools in Molecular Spintronics”. An dem Konsortium sind neben der Arbeitsgruppe "Raster-Tunnelmikroskopie" von Professor Richard Berndt von der CAU fünf weitere europäische Partner beteiligt, darunter Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Frankreich, Spanien und Dänemark. Gemeinsam mit einem dänischen Software-Unternehmen wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Physik, theoretischer Physik und Chemie ein Programm entwickeln, mit dem sich die Eigenschaften solcher Bauelemente vorhersagen lassen. Eingesetzt werden soll es sowohl für wissenschaftliche als auch für industrielle Forschung. Das Projekt wird seit 2017 im Rahmen des Forschungsprogramms „Horizon 2020“ von der Europäischen Union mit rund 3,8 Millionen Euro gefördert. Die Förderdauer beträgt vier Jahre. In einem neuen Video stellen die Partner das Projekt "COSMICS" und das Forschungsfeld der Molekularen Spintronik vor. Es verbindet die molekulare Elektronik, bei der Moleküle als Bestandteil elektronischer Bauteile dienen, und die Spintronik, die elektrische und magnetische Eigenschaften von Elektronen nutzt, um Informationen zu verarbeiten und zu speichern. Weitere Informationen

Baubeginn des ZEVS und des Hörsaalgebäudes markieren Start für die Umgestaltung des Campus Gaarden

05.01.2021

Planung ZEVSMit dem Abriss eines Gebäudeteils hat das erste große Bauvorhaben an der Technischen Fakultät der CAU begonnen. Das Innovationszentrum für Forschung und Technologietransfer soll nach Fertigstellung im Jahr 2023 das interdisziplinäre Zentrum für vernetzte Sensorsysteme (ZEVS) beherbergen. Vorhandene Expertisen in der Sensorik werden an einem Ort zusammengeführt und medizinische, maritime sowie energietechnische Anwendungen möglich gemacht. Etwa ein halbes Jahr nach Baubeginn startet die Errichtung des neuen Hörsaalgebäudes an der Ecke Elisabethstraße / Norddeutsche Straße, das neben Hörsälen und Seminarräumen auch eine Fachbibliothek und ein Café enthalten wird. Es bildet den neuen Eingang zum Campus Gaarden und ist ein wichtiger Baustein zur Vernetzung der Fakultät mit dem Stadtteil und soll ebenfalls 2023 bezugsfertig sein. Danach erfolgt die Ausgestaltung eines neuen Campusplatzes und der Wegeleitung auf dem Gelände der Technischen Fakultät. Der Bau des ZEVS bedeutet auch eine nachhaltige Stärkung des CAU-Forschungsschwerpunktes KiNSIS. In Zukunft sollen hier unter anderem hochempfindliche medizinische Sensoren für den kürzlich verlängerten Sonderforschungsbereich (SFB) 1261 „Biomagnetische Sensorik“ und vernetzte Systeme für den im Januar startenden SFB 1461 „Neuroelektronik: Biologisch inspirierte Informationsverarbeitung“ entwickelt werden.

Komplette Pressemitteilung der CAU vom 05.01.2021

Schulangebot "Rent a scientist" erfolgreich gestartet

23.12.2020

BroschüreNeue Behandlungsmethoden für Gehirnerkrankungen oder Experimente mit leuchtenden Plasmen stehen in der Schule in der Regel nicht auf dem Stundenplan. Wer sich für Medizin, Plasmaphysik oder andere Themen über den Schulstoff hinaus interessiert, kann dazu im Internet recherchieren – oder sich die Wissenschaftler*innen einladen, die täglich dazu forschen, lehren und diskutieren. Mit „Rent a Scientist“ hatten Schulen in diesem Jahr erstmals die Gelegenheit, sich Wissenschaftler*innen für eine Unterrichtsstunde zu „mieten“. Ihre Forschung stellten unter anderem Holger Kersten aus der Plasmaphysik und die Promovierenden Igor Barg and Torge Hartig aus dem Graduiertenkolleg 2154 „Materials for Brain“ vor. Das – natürlich kostenlose – Angebot war zum ersten Mal ein Kernstück der Nacht der Wissenschaft der KielRegion am 27.11.2020. Weiterlesen

Marco Liserre gehört zu den Highly Cited Researchers 2020

10.12.2020

Marco LiserreEinmal im Jahr analysiert die „Web of Science-Group“ des US-Unternehmens Clarivate Analytics die Bedeutung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern angesichts ihrer Zitationsraten. Forschende, deren Arbeiten besonders häufig von Fachkolleginnen und -kollegen zitiert werden, gelten als besonders bedeutend und einflussreich in ihrem Gebiet. Das Ranking „Highly Cited Researchers" listet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im letzten Jahrzehnt an mehreren der Top-ein-Prozent der meistzitierten Publikationen ihres Fachgebiets beteiligt waren. 2020 gehörten dazu 6.167 Personen, darunter KiNSIS-Mitglied Marco Liserre, Professor für für Leistungselektronik an der Technischen Fakultät. Von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) wurden außerdem noch Ralf Baron, Günther Deuschl, Axel Hauschild, Stefan Rose-John und Stefan Schreiber, alle von der Medizinischen Fakultät, ausgezeichnet. Weiterlesen

Bis 08.01.2021: Nominierung für Diels-Plack-Lecture 2021

09.12.2020

Diels-Planck-MedailleJedes Jahr ehren die Mitglieder des Forschungsschwerpunkts KiNSIS eine/n herausragende/n und führende/n Wissenschaftler*in auf dem Gebiet der Nano- und Oberflächenwissenschaften mit der Diels-Planck-Medaille. Der/Die Preisträger*in wird durch die KiNSIS-Mitglieder gewählt und eingeladen, einen öffentlichen Vortrag, die Diels-Planck-Lecture, zu halten. Die Vortragsreihe ehrt die Begründer der Nanowissenschaften in Kiel, die Nobelpreisträger Max Planck und Otto Diels.

 

Alle KiNSIS-Mitglieder sind herzlich eingeladen, bis zum 8. Januar 2021 Kandidat*innen für die Diels-Plck-Lecture 2021 zu nominieren. Die Vorträge werden in der Regel vor Ort in Kiel gehalten, eine Anbindung an eine Tagung oder eine andere Veranstaltung ist möglich, ggf. auch im Onlineformat. Anfallende Reisekosten werden übernommen.

Eine Übersicht über die Preisträger*innen der letzten Jahre finden Sie hier.

 

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge mit einigen Informationen zum/r Wissenschaftler*in, seiner/ihrer Forschung und ggf. möglichen Veranstaltungsformaten an  jfr@tf.uni-kiel.de. Die Abstimmung erfolgt im Anschluss online.

 

 

Doppelter Erfolg für die Uni Kiel und ihren Forschungsschwerpunkt KiNSIS

27.11.2020

NanolaborWie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute mitteilte (Freitag, 27.11.), fördert sie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) den neuen Sonderforschungsbereich (SFB) 1461 „Neuroelektronik: Biologisch inspirierte Informationsverarbeitung“ mit rund 11,5 Millionen Euro und verlängert den bereits seit 2016 bestehenden SFB 1261 „Biomagnetische Sensorik“ um weitere vier Jahre und eine Fördersumme von ca. 13,5 Millionen Euro. Die interdisziplinären Großforschungsprojekte zu bioinspirierter Informationsverarbeitung und zu Magnetfeldsensoren in der medizinischen Diagnostik sind beide am Forschungsschwerpunkt KiNSIS der CAU angesiedelt. Die Zusagen stärken damit auch die Nanowissenschaften und Oberflächenforschung in Norddeutschland und stellen wichtige Weichen für die zukünftige wissenschaftliche Ausrichtung der schleswig-holsteinischen Landesuniversität.  Weiterlesen

Melanie Schnell erhält Björn H. Wiik-Wissenschaftspreis des DESY

23.11.2020

Melanie SchnellKiNSIS-Mitglied Melanie Schnell wird mit dem Bjørn H. Wiik-Preis 2020 ausgezeichnet. Die Professorin für physikalische Chemie erhält den renommierten Wissenschaftspreis des Forschungszentrums DESY für ihre wegweisenden Arbeiten zur molekularen Mikrowellen-Spektroskopie sowie für ihre Führungsrolle bei der Einrichtung des Centre for Molecular Water Science (CMWS) bei DESY. Die Verleihung des Preises findet im Rahmen des DESY Science Day am 2. Dezember 2020 statt. Melanie Schnell ist Professorin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und leitet in der DESY Photon Science die Forschungsgruppe „Spektroskopie molekularer Prozesse”. Weiterlesen

Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet

12.11.2020

Vahl und JoostFür seine Dissertation wurde KiNSIS-Mitglied Materialwissenschaftler Dr.-Ing. Alexander Vahl beim diesjährigen virtuellen DGM-Tag (21. September 2020) mit dem Nachwuchspreis 2019 der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) ausgezeichnet. Außerdem erhielt Jan-Philip Joost, Doktorand in der Arbeitsgruppe von KiNSIS-Mitglied Prof. Dr. Michael Bonitz, Statische Physik, für seinen Vortrag bei der Onlinekonferenz Graphene 2020 (19-23.Oktober 2020) einen der „Best Phd student oral contribution Awards“. Weiterlesen

Herzsimulator für die Schule »Forschung ist nicht so abstrakt wie gedacht«

10.11.2020

Doktorandin mit HerzsimulatorMedizin und Technik bieten spannende Berufsaussichten, stehen in der Schule aber nicht auf dem Stundenplan. Reinschnuppern können Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines interdisziplinären Projektes zu Magnetfeldsensoren, mit denen sich die Herzaktivität messen lässt. Am »Herzsimulator« können Schülerinnen und Schüler lernen, medizinisch auffällige Herzsignale zu erkennen. Doktorandin Cara Broß hat den Aufbau gemeinsam mit Forschenden des SFB 1261 als Baustein eines dreiteiligen Schulmoduls entwickelt.  Warum es dabei geht, erläutern sie in der aktuellen Ausgabe der "Unizeit", dem Magazin der CAU und eine Beilage der Kieler Nachrichten. Weiterlesen

NINa e.V. veranstaltet zwei Online-Symposien zur Nanomedizin

27.10.2020

SymbolbildFür diesen November und Dezember lädt die Norddeutsche Initiative Nanotechnologie (NINa e.V.) gleich zu zwei Veranstaltungen aus dem Bereich Nanomedizin ein. Am 24. November veranstaltet NINa das Online-Symposium „Corona Vaccine - Impact of Nanotechnology“ zusammen mit der Universität Kiel, dem Branchennetzwerk Life Science Nord, der WTSH (Wirtschaftsförderung und Technologietransfer in Schleswig-Holstein). Am 9. Dezember findet die Online-Konferenz "Nano Meets Medicine" statt, veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck, Life Science Nord und der WTSH. Veranstaltungssprache ist Englisch. Anmeldung und Streaming zu den kostenlosen Angeboten sind jeweils über www.nina-sh.digital möglich. Weiterlesen

Nanotechnologie für den Chemieunterricht: Digitale Fortbildungsreihe startet am 12.11.

23.10.2020

Drei GefäßeLängst hat die Nanotechnologie Einzug in unseren Alltag gehalten und gilt als eines der zukunftsträchtigsten Forschungsfelder. Sie ermöglicht unter anderem Materialien mit ganz neuen Eigenschaften, zum Beispiel für wasserabweisende Oberflächen oder für besonders effiziente Batterien. Im Schulunterricht lassen sich damit chemische Fachinhalte im Kontext aktueller Forschung vermitteln. Gleichzeitig können Lehrkräfte die tägliche Lebensumwelt der Schülerinnen und Schüler einbeziehen. Um bei der Umsetzung zu unterstützen, bietet die CAU gemeinsam mit KiNSIS und weiteren Kooperationspartnern regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen an – coronabedingt in diesem Jahr als kostenlose digitale Vorlesungsreihe. „Nanotechnologie für den Unterricht“ findet ab dem 12. November jeweils am zweiten Donnerstag im Monat um 18:00 Uhr statt. Mehr lesen

Videointerview: Was braucht man als Wissenschaftler*in?

15.10.2020

Holger KerstenHolger Kersten, Professor für Plasmaphysik, hielt beim 7. International Congress On Energy Fluxes And Radiation Effects (EFRE), vom 14. bis 26.09.2020, nicht nur einen Vortrag. Im Rahmen der Online-Tagung interviewten ihn auch Studierende und fragten, warum er Wissenschaftler geworden sei, welche Eigenschaften man in der Wissenschaft braucht und warum Forschen so wichtig ist. Hier ein gekürzter Auszug aus dem Interview, das ganze Video (in Englisch) finden Sie hier auf You Tube.
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Anna McConnell beim KiNSIS Retreat mit erstem Early Career Award ausgezeichnet

02.10.2020

Anna McConnell AwardFür ihre besonders innovative und interdisziplinäre Forschung zu molekularen Käfigen erhält Jun-Prof. Dr. Anna McConnell den ersten KiNSIS Early Career Award. Damit verbunden sind 5.000 Euro, die zum Beispiel für Hilfskräfte, Reisen, Software oder Verbrauchsmaterialien eingesetzt werden können. Prof. Dr. Norbert Stock, in der KiNSIS-Sprecher*innengruppe für den Bereich Nano Chemistry zuständig, überreichte McConnell den Preis beim diesjährigen KiNSIS-Retreat, der vom 29.-30. September 2020 in der Nordseeakademie Leck stattfand. Vor den rund 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des strategischen Treffens stellte sie ihre Forschung und ihre weiteren Pläne vor. Außerdem konnte die Juniorprofessorin mit einem „Micro Proposal“ überzeugen und erhielt dafür eine zusätzliche Förderung im Umfang von 2.000 Euro. (Weiterlesen)

Neue KiNSIS-Mitglieder im Sommersemester 2020

23.09.2020

Vier Portraits von WissenschaftlernIm Nachgang zur Mitgliederversammlung im Juni haben die KiNSIS-Mitglieder per Onlineabstimmung über die Aufnahme neuer Kolleginnen und Kollegen entschieden. Malte Behrens, Fabio Caruso, Marco Liserre und Alexander Vahl hatten sich in der Versammlung zuvor persönlich vorgestellt und wurden in den Forschungsschwerpunkt aufgenommen. Malte Behrens und Marco Liserre werden ihre aktuelle Forschung in einem Vortrag beim diesjährigen KiNSIS-Retreat vom 29.-30. September 2020 vorstellen. Weitere Informationen 

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Aktuelles

Verbundforschung

Kalender

« August 2021 »
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  • ganztägig: Nano Summer School für Lehrkräfte am 27. und 28.07.2021
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  • ganztägig: Nano Summer School für Lehrkräfte am 27. und 28.07.2021
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  • ganztägig: International Conference NIBS 2021: 4th Nanotechnology and Innovation in the Baltic Sea Region
  • 12:00: KiNSIS-Kolloquium: Prof. Dr. Arne Traulsen, Max-Plack-Institut für Evolutionsbiologie, Plön
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  • ganztägig: International Conference NIBS 2021: 4th Nanotechnology and Innovation in the Baltic Sea Region
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  • ganztägig: International Conference NIBS 2021: 4th Nanotechnology and Innovation in the Baltic Sea Region
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  • 12:30: KiNSIS Workshop
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  • 16:00: Basal cognition: Adaptive behavior and learning without neurons (Jannes Freiberg, Institut für Psychologie, CAU)
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