Nachrichten

Neue Promovierende im GRK 2154 gestartet

29.04.2020

Screenshot KickoffZum 1. April 2020 ist im Graduiertenkolleg "Materials for Brain" eine neue Gruppe von Promovierenden gestartet. 12 Doktorand*innen aus der Materialwissenschaft und der (Bio-)Medizin werden in ihren Projekten die Forschung des GRK zu nano- und mikroskalige Beschichtungen für Implantate weiter vorantreiben. Ziel ist, sie zur Behandlungen von Gehirnerkrankungen wie Epilepsie, Aneurysmen und Tumoren einzusetzen und damit Perspektiven für neuartige Therapien zu eröffnen. Im Forschungsfokus stehen die gezielte Wirkstoffabgabe durch die Implantate, Wechselwirkungen und ihre Einsatzfähigkeit für die MRT-Diagnostik.
Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen fand das Kick-Off-Meeting der neuen Gruppe am 21. April virtuell per Videokonferenz statt, inklusive Gruppenfoto. Rainer Adelung, seit 1. April neuer GRK-Sprecher, begrüßte die Promovierenden gemeinsam mit den anderen Professor*innen und der Koordinatorin Tina Kerby. Das GRK-Team stellte sich und das Ausbildungsprogramm noch einmal detailliert vor und beantwortete aktuelle Fragen der Teilnehmenden. Diese berichteten von ihren jeweiligen Plänen und ihrer derzeitigen (Arbeits-)Situation. Die neuen Doktorand*innen des internationalen Ausbildungsprogramms kommen aus der Türkei, Spanien, Pakistan, Indien und Deutschland. Aufgrund der eingeschränkten Reisemöglichkeiten befinden sich einige momentan noch in ihren Heimatländern und hoffen, im Laufe des Sommersemesters nach Kiel zu kommen und ihre Forschung vor Ort fortzusetzen. Der Großteil der GRK-Promovierenden aus dem ersten Jahrgang, der 2017 gestartet ist, wird seine Promotion in diesem Jahr abschließen.

Sabrina Curtis und Luka Hansen für Lindauer Nobelpreisträgertreffen 2020 ausgewählt

12.03.2020

Sabrina M. Curtis und Luka Hansen660 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus 101 Ländern sind zum 70. Jahrestag der Lindauer Nobelpreisträgertreffen eingeladen. Darunter sind auch die Promovierenden Sabrina Curtis aus der Gruppe "Anorganische Funktionsmaterialien" von Eckhard Quandt, Institut für Materialwissenschaften, und Luka Hansen aus der Gruppe "Plasmatechnik" von Holger Kersten am Institut für Experimental- und Angewandte Physik. Vom 28. Juni bis 3. Juli 2020 treffen sie in Lindau rund 70 Nobelpreisträgerinnen und -preisträger. Weiterlesen

Neue KiNSIS-Sprecher gewählt

14.05.2019

Die neue Sprechergruppe KiNSISDie Mitgliederversammlung des Forschungsschwerpunkts KiNSIS hat am 10. Mai 2019 drei neue Sprecher gewählt. Ab sofort vertreten Prof. Dr. Jeffrey McCord (Nano Engineering) und Prof. Dr. Kai Rossnagel (Nano Physics) die Interessen des Schwerpunkts KiNSIS als Sprecher. Prof. Dr. Norbert Stock (Nano Chemistry) ist neuer stellvertretender Sprecher neben Prof. Dr. Ingolf Cascorbi (Nano Life Science), der 2017 gewählt wurde und für ein weiteres Jahr im Amt bleibt. Nach dem regulären Ablauf ihrer zweiten Amtszeit verabschiedeten sich Prof. Dr. Rainer Adelung (Nano Engineering), Prof. Dr. Olaf Magnussen (Nano Physics) und Prof. Dr. Felix Tuczek (Nano Chemistry) unter Dank der Mitglieder aus der Sprechergruppe. Sie waren seit 2013 Sprecher im vierten Forschungsschwerpunkt der CAU. Die Sprecherinnen und Sprecher von KiNSIS werden von den Mitgliedern für eine Dauer von drei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.

Internationaler Preis für Thisbe K. Lindhorst

23.03.2017

Thisbe LindhorstZur Feier des Internationalen Frauentags (Mittwoch, 8. März) gab die International Union of Pure and Applied Chemistry (IUPAC) die Preisträgerinnen des IUPAC 2017 Distinguished Women in Chemistry or Chemical Engineering Awards bekannt. Thisbe K. Lindhorst, Professorin für Organische und Biologische Chemie am Otto Diels-Institut für Organische Chemie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), ist eine von zwölf Frauen, die geehrt wurden. Hier weiterlesen

Solarzellen zum Ausrollen

22.12.2016

Solarzellen zum AusrollenSolarzellen, dünn wie Folie und so biegsam, dass sie sich auf unterschiedlichen Oberflächen wie Haus- und Fahrzeugdächer oder Glasfronten großflächig ausrollen lassen – das ist eines der langfristigen Ziele eines deutsch-dänischen Forschungsprojekts, das jetzt startet. Beteiligt sind an dem Projekt „RollFlex-Innovationsprojektcenter“ neben der dänischen Syddansk Universitet (SDU), an der das Projekt angesiedelt ist, die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), die Kieler CAU-Ausgründung FUMT R&D Functional Materials GmbH, die dänische Firma Stensborg A/S sowie zahlreiche deutsche und dänische Netzwerkpartner. Am Mittwoch, 14. Dezember fand in Sonderborg das offizielle Kick-Off-Treffen statt. Hier weiterlesen

Kieler Nanopreis geht an Sotiris Pratsinis für medizintechnische Anwendungen

10.11.2016

Diels-Planck-Lecture verliehen

Kieler Nanopreis geht an Sotiris Pratsinis (Bildmitte) für medizintechnische AnwendungenProfessor Sotiris Pratsinis von der ETH Zürich wurde gestern (6. Oktober) mit der Diels-Planck-Lecture des Forschungsschwerpunktes Kiel Nano, Surface and Interface (KiNSIS) geehrt. Die Mitglieder von KiNSIS an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) vergeben jedes Jahr die Diels-Planck-Medaille an international herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Nano- und Oberflächenwissenschaften. Die Auszeichnung wurde zusammen mit den KiNSIS-Promotionspreisen im Rahmen der Veranstaltung „Nano Surface and Interface Science“ verliehen. Hier weiterlesen

Bundesweites Expertengremium diskutiert über die Zukunft der Forschung mit hochintensiver Röntgenstrahlung

04.03.2020

GruppenbildAm Freitag, 28. Februar 2020, traf sich an der CAU das Komitee zur Forschung mit Synchrotronstrahlung (KFS) zu seiner 100. Sitzung. Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland diskutierten zur Zukunft der Forschung mit hochintensiver Röntgenstrahlung. Das ultrahelle Licht erlaubt neue Einblicke in Materie und ermöglicht so ein tieferes Verständnis von Materialien und Lebewesen. Im Fokus standen vor allem strategische Fragen zu digitalen Herausforderungen und Möglichkeiten wie Datenmanagement und -analyse. Das gewählte Komitee bildet bundesweit die Schnittstelle zwischen Forschungseinrichtungen, die Synchrotronstrahlung anbieten, ihren Nutzerinnen und Nutzern aus der Wissenschaft und Förderern wie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Den Vorsitz hat Privatdozentin Dr. Bridget Murphy von der CAU, Stellvertreter ist Prof. Dr. Jan-Dierk Grunwaldt vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Pressemitteilung CAU, 03.03.2020

Holger Kersten in den Vorstandsrat der Deutschen Vakuumgesellschaft gewählt

03.03.2020

Holger KerstenProf. Dr. Holger Kersten (AG Plasmatechnologie) wurde Mitte Februar für die kommenden drei Jahre in den Vorstandsrat der Deutschen Vakuum-Gesellschaft DVG e.V. (DVG) gewählt. Die DVG ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein zur Förderung von Forschung und Anwendung der vakuumgestützten Wissenschaften und Technologien. Dazu gehören die Gebiete Oberflächenphysik und -analytik, Dünne Schichten, Nanostrukturwissenschaften, Elektronische Materialien und die Vakuumphysik und -technik, sowie die vielfältigen Anwendungsbereiche dieser Disziplinen. Ein Ziel ist, Wissenschaft und Industrie der vakuumgestützten Technologien in Zukunft noch enger zusammenzuführen.
Die DVG ist das Pendant zu den nationalen Vakuum-Gesellschaften in anderen Ländern, die in der International Union for Vacuum Science, Technique and Applications (IUVSTA) organisiert sind, und vertritt ihre Mitglieder somit auch auf internationaler Ebene.

 

Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftlerin Judith Heidland

18.01.2018

Auszeichnung für Judith HeidlandJudith Heidland, Doktorandin von Professorin Regina Scherließ in der Arbeitsgruppe "Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie", erhielt bei der europäischen Konferenz "Drug Delivery to the Lungs 2017" eine Auszeichnung für das "Best Academic Poster". Der Beitrag zur Tagung, die vom 6. bis 8. Dezember 2017 in Edinburgh stattfand, lautete "Nano-in-microparticles for dry powder vaccination – possible for nasal application?" Bei der jährlich stattfindenden Konferenz der Aerosol Society kommen bis zu 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, um aktuelle Forschungserkenntnisse zur Inhalationstherapie zu diskutieren.

Weitere Informationen: https://aerosol-soc.com/ddl-conference/about/

SFB 1261 entwickelt extrem empfindliches Sensorsystem für Magnetfelder

15.02.2018

New SAW-SensorHochempfindliche Sensoren könnten in Zukunft magnetische Signale des Körpers detektieren, um daraus Rückschlüsse auf Herz- oder Hirnströme zu ziehen. Im Vergleich zu den etablierten elektrischen Messverfahren wären sie in der Lage, kontaktlos zu messen, also ohne direkten Hautkontakt. Noch sind solche Messungen mit erheblichem Aufwand verbunden. Eine wichtige Grundlage für biomagnetische Diagnostik konnten jetzt Mitglieder des Sonderforschungsbereichs 1261 „Magnetoelectric Sensors: From Composite Materials to Biomagnetic Diagnostics“ schaffen. Sie erforschen die Entwicklung von Magnetfeldsensoren, die langfristig in der Lage sein sollen, mit einer besseren Ortsauflösung ohne größeren Aufwand im medizinischen Alltag eingesetzt zu werden. Das interdisziplinäre Forschungsteam entwickelte ein erstes Sensorsystem, das nicht nur das Erkennen eines magnetischen Signals umfasst, sondern auch seine Verarbeitung. Ihre Ergebnisse stellten sie im Fachmagazin Scientific Reports vor.

Pressemittteilung der CAU, 15.2.2018 (Deutsch)
Press release of Kiel University, 15.2.2018 (Englisch)

Forschungsprojekt RollFlex auf der New Energy Husum

27.03.2018

Martina Gerken präsentiert das Projekt RollFlex.Zum ersten Mal präsentierte sich das deutsch-dänische Forschungsprojekt Rollflex in diesem Jahr bei der New Energy Husum (15.-18.3.2018), der Fachmesse im Norden rund um Themen der Erneuerbaren Energien. Ein parallel stattfindendes Kongressprogramm bot mit praxisorientierten Vorträgen und Diskussionsrunden zusätzliche Gelegenheit zum Netzwerken und für den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die beteiligten Partner stellten ihr Interreg-Projekt RollFlex beim Kongress Furgy Clean Innovation der Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein vor. Die Veranstaltung bildete im Rahmen der „New Energy“ eine Plattform für die Präsentation innovativer Technologien, Best-Practice-Beispiele und Förderkulissen aus Schleswig-Holstein und Dänemark. In ihrem Workshop “Roll to roll fabrication of solar cells and OLEDs“ gaben die dänischen und deutschen Partner einen Einblick in die Herstellung und Funktionsweise von Bauelementen aus organischen Materialien wie Solarzellen und OLEDs. Sie besitzen gänzlich neue Eigenschaften wie mechanische Flexibilität, Leichtgewicht, niedrige Kosten sowie Semitransparenz. Damit ermöglichen sie Anwendungsgebiete wie flexible Solarzellen, tragbare Technologien und Biosensorik. „Die Produktion und der Verbrauch von Energie könnte somit in Zukunft ganz neu gedacht werden“, so die Projektpartner. Mehr

Neues Material macht Kältemaschinen energieeffizienter

11.04.2018

Conventional heat exchanger coated with new materialKälteanlagen gelten als Stromfresser, in denen noch immer umweltschädliche Kältemitteln verwendet werden, auch nach dem Verbot von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW). Eine umweltfreundliche Alternative sind Anlagen, die stattdessen mit Wasser arbeiten. Ein Forschungsteam des Instituts für Anorganische Chemie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat jetzt gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg ein hochporöses Material entwickelt, mit dem sich diese Kühlanlagen mit geringerem elektrischen Energieaufwand als bisher betreiben lassen. Dafür könnte bislang ungenutzte Abwärme zum Beispiel aus Fernheizungssystemen, Rechenzentren oder Solarthermie eingesetzt werden. Die Ergebnisse erschienen kürzlich im Fachmagazin Advanced Materials. Das Kieler Forschungsteam präsentiert sein Material und die Anwendungsmöglichkeiten auf der Hannover Messe 2018.

Pressemitteilung der CAU, 10.04.2018 (Deutsch)
Press Release of Kiel University, 10.04.2018 (English)

Physikteam der Uni Kiel erforscht Einfluss von Ionen auf atomare Bewegung

02.05.2018

Wie Moleküle sich bewegenIn Batterien, Brennstoffzellen oder technischen Beschichtungen laufen zentrale chemische Prozesse an der Oberfläche von Elektroden ab. Dabei bewegen sich Atome über die Oberfläche, die in Kontakt mit Flüssigkeiten steht. Doch wie dies genau geschieht, ist noch wenig erforscht. Diese Bewegungsabläufe und die Rolle der beteiligten chemischen Komponenten wollen Physikerinnen und Physiker der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) besser verstehen. Dafür beobachteten sie unter höchster mikroskopischer Auflösung, wie sich Schwefelatome auf Kupferelektroden bewegen, die in unterschiedlichen Salzlösungen eingetaucht sind. Mikroskopische Videoaufnahmen zeigten, dass diese Bewegungen von Ionen gesteuert werden, die sich auf der Oberfläche der Elektrode angelagert hatten. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, solche Bewegungsabläufe gezielt zu kontrollieren und damit beispielsweise Beschichtungsprozesse in der Mikroelektronikindustrie zu optimieren. Die Ergebnisse dieser Studie erschienen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Angewandte Chemie.

Pressemitteilung der CAU, 02.05.2018 (Deutsch)
Press release of Kiel University, 02.05.2018 (English)

 

 

Anwendungsorientierte Nanoforschung auf der Hannover Messe

07.05.2018

Der CAU-Stand zog viele Interessenten anVom 23.-27. April 2018 präsentierten mehrere Arbeitsgruppen aus dem Forschungsschwerpunkt KINSIS ihre anwendungsorientierten Themen auf der Hannover Messe. Auf dem Stand der Universität Kiel in Halle 2, Research & Technology, stießen sie auf großes Interesse beim internationalen Messepublikum und Besuchern aus Industrie, Wissenschaft und Politik. Mit insgesamt 17 Vorträgen und zahlreichen Exponaten gaben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Einblick in ihre aktuelle Forschung in den Bereichen Energie, Beschichtungs- und Verbindungstechnik sowie Gesundheit. Mehr

Diels-Planck-Lecture 2018 geht an Maki Kawai

08.05.2018

Der ForschungsschwerpRainer Adelung (l) und Richard Berndt übergaben die Diels-Planck-Medaille an Maki Kawaiunkt Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS) hat am Freitag, 4. Mai 2018, zum fünften Mal die Diels-Planck-Lecture verliehen. Der Preis ging an Professorin Maki Kawai, Generaldirektorin des Institute for Molecular Science im japanischen Okazaki, für ihre zentralen Beiträge in der physikalischen Chemie zu Prozessen und funktionalen Molekülen an Oberflächen. Mit der Auszeichnung ehren die rund 100 KiNSIS-Mitglieder jedes Jahr international renommierte Persönlichkeiten aus der Nano- und Oberflächenwissenschaft. Außerdem verliehen sie heute im Audimax der Kieler Universität den Promotionspreis ihres Forschungsschwerpunktes für herausragende Doktorarbeiten.

Pressemitteilung der CAU, 04.05.2018

Promotionspreis Nano Engineering geht an Christine Kirchhof

20.06.2018

Die Preisträgerin erhält ihre Urkunde von zwei Herren

Der KiNSIS-Promotionspreis für Nano Engineering geht in diesem Jahr an Dr.-Ing. Christine Kirchhof. Ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Resonante magnetoelektrische Sensoren zur Detektion niederfrequenter Magnetfelder" erstellte die Materialwissenschaftlerin im Rahmen des Kieler Sonderforschungsbereiches (SFB) 1261 bei dessen Sprecher Professor Eckhard Quandt. Hier hat sie unter anderem entscheidend an der Entwicklung eines auf der Nanoskala hochpräzisen Herstellungsprozesses für magnetoelektrische Sensoren mitgewirkt. Diese könnten langfristig dafür eingesetzt werden, magnetische Signale des Körpers zu detektieren. „Frau Kirchhofs vielbeachtete Ergebnisse bilden das Rückgrat zahlreicher weiterer Forschungsarbeiten im SFB“, so Quandt in seiner Laudatio. Verliehen wurde der Preis im Rahmen der Diels-Planck-Lencture am 4. Mai 2018 im Audimax der Kieler Universität.

Kieler Schichtkristalle dienen weltweit als Grundlage zur Erforschung des Nanokosmos

31.08.2018

Drei Schichten von mehrlagigen Atomen
Welche Eigenschaften Materialien haben, wird durch ihre atomare Struktur bestimmt. Verändern Atome und Elektronen ihre Anordnung, ändern sich auch die Merkmale eines Materials. Die dabei ablaufenden komplexen Prozesse untersucht eine Arbeitsgruppe der Universität Kiel anhand eines einzigartigen Materials: Tantaldisulfid. Auf die Herstellung dieses Schichtkristalls ist die Kieler Gruppe spezialisiert, ihre Proben dienen Forschungsteams weltweit als Grundlage für Experimente zu dynamischen Prozessen in Materialien. Gemeinsam mit den Universitäten Göttingen, Duisburg-Essen und Aarhus sind kürzlich gleich drei Studien basierend auf Tantaldisulfid aus Kiel erschienen, die bisher unbekannte Phänomene in der Bewegung von Elektronen und Atomen aufzeigen. Die Ergebnisse könnten langfristig zum Beispiel darüber Aufschluss geben, wie diese Bewegungen gesteuert und somit Eigenschaften von Materialien gezielt geändert werden könnten. Sie erschienen in den Fachzeitschriften „Nature Physics, „Physical Review Letters“ und „Physical Review B“.    Grafik: Matthias Kalläne

Zur Pressemitteilung der Universität Kiel vom 31.08.2018

Nano Summer School für Lehrkräfte

31.08.2018

Experimente mit KartoffelnVom 13. bis 15. August 2018 fand in der Kieler Forschungswerkstatt die erste Nano Summer School rund um Nanowissenschaften und ihre Nutzung im Chemieunterricht statt. In Workshops führten die teilnehmenden Lehrkräfte Unterrichtsexperimente durch. Vorträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Forschungsschwerpunkt KiNSIS ergänzten die Fortbildung. Außerdem erhielten die Lehrkräfte einen Einblick in das Thema Virtual Reality: VR-Brillen und ein 360-Grad-Film des SFB 1261 machte die Herstellung von Magnetfeldsensoren im Kieler Nanolabor erlebbar. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lobten insbesondere die Kombination von Einblicken in die aktuelle Forschung mit Nutzungsmöglichkeiten in der Schule. Mehr

Physik-Projekt-Tage geben 50 Schülerinnen Einblicke in Studium und Wissenschaft

31.08.2018

Junge Frauen führen ein physikalisches Experiment durchDie Begeisterung junger Frauen für Physik und Naturwissenschaft fördern, ist das Ziel der Physik-Projekt-Tage an der Uni Kiel. Vom 22. bis 25. August waren 50 Oberstufenschülerinnen aus ganz Schleswig-Holstein eingeladen, gemeinsam zu experimentieren und sich über Physik auszutauschen. Die Veranstaltung wurde von Kieler Physik-Instituten organisiert, unterstützt vom vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN).  Gefördert der Workshop in diesem Jahr durch den SFB 677 „Function by Switching“ und den SFB 1261 „Magnetoelectric Sensors: From Composite Materials to Biomagnetic Diagnostics“ und die Gleichstellungsbeauftragte der CAU im Rahmen des Professorenprogramms II. Das Format, das bereits zum vierten Mal stattfand, ist als Beispiel für gelungene Gleichstellungsarbeit in den Instrumentenkasten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen worden.

Pressemitteilung der CAU, 23.08.2018

Stanislav Gorb erhält Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille

18.09.2018

Preisträger Gorb und Laudator WolfProf. Dr. Stanislav N. Gorb vom Zoologischen Institut erhält die Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille der Deutschen Zoologischen Gesellschaft (DZG). Die zum 19. Mal vergebene Auszeichnung gilt als bedeutendster Wissenschaftspreis der Zoologie im deutschsprachigen Raum. Sie würdigt herausragende wissenschaftliche Lebenswerke, die mehrere biologische Disziplinen integrieren und von breiter Bedeutung sind, und ist mit 10.000 Euro dotiert. Stanislav Gorb erhalte den Preis für seine originelle und vielseitige Verknüpfung von Morphologie, Biomechanik und Bionik. Den Preis nahm Gorb am 14. September während der Jahrestagung der DZG in Greifswald entgegen.
Foto (Gorb, links, Laudator Harald Wolf, Uni Ulm): Dr. Sabine Gießler, DZG
Zur Pressemitteilung der DZG

Gestärkte Partnerschaft mit der Universität Kobe

02.10.2018

GruppenfotoEine 12-köpfige Delegation der CAU war vom 25.-28.9. zu Gast an einer ihrer Partnereinrichtungen, der japanischen Universität Kobe. Ziel der Reise war es, die bestehende Zusammenarbeit in den Nanowissenschaften sowie in den Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften auszubauen und weitere strategische Kooperationen zu initiieren. Der internationale Austausch soll sowohl durch gemeinsame wissenschaftliche Projekte als auch Gastaufenthalte von Forschenden und Studierenden gefördert werden. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Kolleginnen und Kollegen aus Fernost die CAU besucht. Seit 2016 besteht die Hochschulpartnerschaft zwischen der CAU und der Universität Kobe, die als eine der ältesten und größten Hochschulen Japans gilt.

Link zur Pressemitteilung

ISMRM-Posterpreis für MRT-Kontrastmittel

08.10.2018

Preisträgerin vor PosterAuf der 21. Jahrestagung der Deutschen Sektion der International Society for Magnetic Resonance (ISMRM) erhielt Vanessa Thoms, Doktorandin in der Arbeitsgruppe von Professor Rainer Herges, den Publikumspreis für das beste Poster „Intelligente MRT-Kontrastmittel zur Darstellung der absoluten Temperatur“ (Vanessa Thoms, Jens Gröbner, Gernot Heitmann, Marcell Dommaschk, Rainer Herges). Es zeigt eines der möglichen Anwendungsfelder aktueller Forschung im Kieler SFB 677 „Funktion durch Schalten“.
Die Konferenz ist die größte Fachtagung für biomedizinische Magnetresonanz im deutschsprachigen Raum und wird im kommenden Jahr an der Universität Kiel stattfinden. Sie vereint Forschende im Bereich der Magnetresonanz im Anwendungsfeld Medizin und Biologie und spannt den Bogen von naturwissenschaftlicher Grundlagenforschung zu klinischen Anwendungen. Die diesjährige Jahrestagung fand zusammen mit der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für medizinische Physik e.V. vom 19. – 22.09.2018 in Nürnberg statt. www.ismrm.de
Foto: Conventus / Helge Schubert

Rainer Herges mit Rudolf-Gompper-Memorial-Lecture ausgezeichnet

09.10.2018

Preisträger Rainer HergesProf. Dr. Rainer Herges, Sprecher des Sonderforschungsbereichs 677 „Funktion durch Schalten“, erhält die Rudolf-Gompper-Memorial-Lecture. Der Professor für Organische Chemie wird damit für seine Forschung auf dem Gebiet der funktionellen pi-Systeme, insbesondere der Spinschalter und molekularen Maschinen, geehrt. Er ist damit bereits der 8. Preisträger dieser renommierten Auszeichnung, die an den deutschen Organischen Chemiker Rudolf Gompper erinnert. Das wissenschaftliche Komitee der Conjugated Oligomers and Polymers Tagung (KOPO) verleiht den Preis alle zwei Jahre an hervorragende Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die sich international auf dem Gebiet von organisch leitfähigen Materialien und konjugierten Polymeren verdient gemacht haben. Herges wird den mit dem Preis verbundenen Ehrenvortrag am 8. Mai 2019 im Rahmen der KOPO-Tagung halten, die diesmal von der Universität Bonn in Bad Honnef organisiert wird.

Ingolf Cascorbi zum Präsidenten des IUPHAR gewählt

15.10.2018

Portrait CascorbiProfessor Dr. Dr. Ingolf Cascorbi, Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und stellvertretender Sprecher des Forschungsschwerpunkts KiNSIS, wurde zum Präsidenten der International Union of Basic and Clinical Phamacology (IUPHAR) für die Amtszeit 2018 bis 2022 gewählt. Die IUPHAR ist der Weltdachverband von derzeit 63 pharmakologischen Fachgesellschaften. Damit geht das Amt des IUPHAR-Präsidenten in der 52-jährigen Verbandsgeschichte erstmals nach Deutschland. Die Wahl fand statt auf der World Conference of Basic and Clinical Phamacology in Kyoto, Japan (1.-6.07.2018). https://iuphar.org

Nanoforschung bei der Nacht der Wissenschaft

29.10.2018

Nacht der Wissenschaft LogoForschung zum Anfassen, Mitmachen, Nachfragen: Bei der 3. Nacht der Wissenschaft am 28. September 2018 öffneten mehr als 40 wissenschaftliche Institutionen aus Kiel ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. An der Technischen Fakultät, in der Forschungswerkstatt und dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) konnten sie sich über die ganze Bandbreite der Nanowissenschaften informieren, von Atomen unterm Mikroskop über magnetische Phänomene bis zu medizinischen Anwendungen. Zur Fotostrecke
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Vortragspreis auf der Studierendentagung Life Sciences Kiel

28.11.2018

PreisträgerMarie Hellfritzsch hat bei der diesjährigen Studierendentagung zu den Life Sciences in Kiel den 3. Preis für ihren Vortrag "Spray dried Zinc Oxide as an Alternative to Aluminium Salts in Mucosal Vaccination" erhalten. Hellfritzsch promoviert in der Abteilung für pharmazeutische Technologie und Biopharmazie von Professorin Regina Scherließ. Die Auszeichnung ist mit 200 Euro dotiert. Die Tagung am 21. November im Kieler Wissenschaftszentrum fand bereits zum siebten Mal statt. Sie wird gemeinsam vom norddeutschen Cluster Life Science Nord und dem CAU-Forschungsschwerpunkt Kiel Life Science organisiert und bietet wissenschaftlichem Nachwuchs neben Einblicken in zukunftsweisende Forschung auch Möglichkeiten zur Vernetzung mit der Wirtschaft. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Forschungsgebiet der Lebenswissenschaften stellen ihre Forschungsthemen in Vorträgen oder Postern vor. Außerdem berichten externe Gastreferentinnen und -referenten aus den Bereichen Medizintechnik, Biotech und Pharma von ihrem beruflichen Lebensweg und den Arbeitsmöglichkeiten in ihren Unternehmen. Mehr Infos

Bildunterschrift: Juryvorsitzende Prof. Dr. Susanne Alban (2.v.r) mit den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern Lena Möbus, Jasmin Frangenberg, Kai Rathje, Marie Hellfritzsch, Komathy Rajamanickam, Sebastian Lutz und Markus Kräutner. Foto: Markus Scholz

Rahmenbedingungen gesetzt: Forschungsneubau für vernetze Sensorsysteme

03.12.2018

Visualisierung des geplanten NeubausDie Kieler Nano- und Oberflächenforschung wächst: Auf dem Campus der Technischen Fakultät soll bis 2023 ein Neubau für ein Zentrum für vernetzte Sensorsysteme entstehen. Der Baubeginn ist für 2021 geplant. Die dortigen Labore sollen beste Bedingungen bieten für ein interdisziplinäres Innovationszentrum, das nicht nur das Zukunftsfeld der vernetzen Sensorik erforscht, sondern aus den Ergebnissen auch marktfähige Produkte entwickelt, zusammen mit Unternehmen. Die Anwendungsgebiete reichen von der Medizin über maritime Systeme, Energienetze bis zur Umweltsensorik. Martina Gerken, Professorin für Integrierte Systeme und Photonik und inhaltliche Koordinatorin des Zentrums, hatte das Projekt stetig vorangetrieben und Mittel beim Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beantragt. Die geplanten Baukosten belaufen sich auf 25 Millionen Euro, die Nutzfläche wird 3.200 Quadratmeter betragen. Mehr

Richard D. James von der Universität Minnesota forscht als DFG-Mercator-Fellow zu Formgedächtnismaterialien

28.01.2020

Eckhard Quandt und Richard D. JamesKeramiken gelten normalerweise als zu zerbrechlich, um als Formgedächtnismaterialien eingesetzt zu werden. Professor Eckhard Quandt von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Professor Richard D. James von der Universität Minnesota sehen allerdings großes Potential in ihrer Widerstandsfähigkeit. Sie erforschen keramische Materialien im Rahmen eines Reinhart-Koselleck-Projektes, mit dem die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) besonders innovative Forschungsprojekte fördert. Um die gemeinsame Arbeit noch zu vertiefen, hat Quandt jetzt zusätzlich ein Mercator-Fellowship der DFG eingeworben. Sie ermöglicht James als international anerkanntem Experten für Formgedächtnismaterialien insgesamt ein Jahr an der CAU zu forschen, um die Entwicklung neuer Materialien für Anwendungsbereiche wie Medizin, Industrie und Energie voranzutreiben.

 

GRK Materials for Brain: Blutfluss in Gefäßen steuern

08.04.2020

Zwei ForscherWarum jemand ein Aneurysma entwickelt, ist noch weitestgehend unklar. Promovierende aus der Materialwissenschaft und der Medizin arbeiten gemeinsam an neuen Therapien, um Gehirnblutungen zu vermeiden. Anhand von 3-D-Modellen simulieren Mariya Pravdivtseva (UKSH, l.) und Prasanth Velvaluri (CAU), wie ihre neuen Stents den Blutfluss in Gefäßen mit Aneurysmen beeinflussen. In der neuen Ausgabe des CAU-Magazins "Unizeit" berichten sie von ihrem Projekt im Graduiertenkolleg 2154 "Materials for Brain". Betreut werden sie in der Promotion von Professor Jan-Bernd Hövener (Molecular Imaging North Competence Center, MOIN CC), Professor Olav Jansen (UKSH) und Professor Eckhard Quandt (CAU).

Zum vollständigen Unizeit-Artikel vom 4.4.2020

Deutsch-dänisches RollFlex-Projekt bei den New Energy Days 2019 in Husum

21.03.2019

HusumLeuchtelemente oder Solarzellen, die so dünn und biegsam sind, dass sie sich großflächig auf Hauswänden, Autodächern oder Glasfronten anbringen lassen: Flexible organische Energietechnologien wie diese erforschen die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und die Süddänische Universität im Projekt „RollFlex“, gemeinsam mit Unternehmen und Netzwerkpartnern der Region. Einblicke in die Herstellung und Funktionsweise von Bauelementen aus organischen Materialien geben sie am Donnerstag, 21. März, auf dem Fachkongress im Rahmen der „New Energy Days“. Die internationale Messe bringt vom 21.-24. März Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit zusammen, um die neuesten Entwicklungen im Bereich Erneuerbare Energien auszutauschen. Außerdem präsentieren sich während des Kongresses aktuelle Forschungsprojekte aus der Arbeitsgruppe Leistungselektronik von CAU-Professor Marco Liserre. Weiterlesen

Parlamentarischer Abend zur Nanotechnologie in Berlin

17.04.2019

DiskussionsrundeGemeinsam mit dem schleswig-holsteinischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus hatte das Netzwerk Norddeutsche Initiative Nanotechnologie (NINa e.V.) am 10. April zu einem parlamentarischen Abend der Nanotechnologie nach Berlin eingeladen. In der Landesvertretung Schleswig-Holsteins begrüßte Dr. Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Auch Mitglieder aus dem Forschungsschwerpunkt KiNSIS präsentierten ihre Arbeit. Weiterlesen

Workshop zu Biosignalen an der CAU

20.04.2020

WorkshoporganisatorenVom 11.-13. März fand an der CAU der Workshop "Innovative Verarbeitung bioelektrischer und -magnetischer Signale" statt, eine Zusammenarbeit der Fachausschüsse “Biosignale” und “Magnetische Methoden in der Medizin” der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Schnittstelle von Medizin und Technik präsentierten ihre Forschung in Kurzvorträgen und Postersessions. Sie diskutierten unter anderem zu biomagnetischen Anwendungen, kardiologischen Untersuchungen oder neurologischen Biosignalen. Sechs Nachwuchsforschende erhielten außerdem einen “Young Investigator Award“ für herausragende Vorträge oder Poster. Von Seiten der CAU wurde der Workshop organisiert von Prof. Dr. Gerhard Schmidt, Prof. Dr. Andreas Bahr und Eric Elzenheimer.


Zum vollständigen Bericht auf der Website des SFB 1261  

 

SFB-677-Lernstation gewinnt bundesweiten Schülerlaborpreis

30.03.2020

Vortrag zur PreisübergabeIm Rahmen der Jahrestagung von LernortLabor, dem Bundesverband der Schülerlabore, wurde am 9. März in Dresden erstmalig der LeLa-Preis verliehen, der herausragende Leistungen der Schülerlabore würdigt. In der Kategorie „Experiment des Jahres“ gewann die Lernstation „Dem Lotos-Effekt auf der Spur“, die ursprünglich für das klick!:labor der Kieler Forschungswerkstatt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem SFB 677 „Funktion durch Schalten“ entwickelt wurde. Den mit 5.000 Euro dotierten Preis nahm Professor Stefan Schwarzer, mittlerweile Leiter des Schülerlabors LMUchemlab der Ludwig-Maximilians-Universität München, entgegen. Gestiftet wurde der Preis vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weiterlesen

Nachwuchswissenschaftler in die KiNSIS Sprechergruppe gewählt

02.04.2020

bahr_gruberZum Sommersemester 2020 ist die KiNSIS-Sprechergruppe mit Andreas Bahr (l., Nano Engineering) und Manuel Gruber (Nano Physics) um zwei Vertreter aus dem Kreis des wissenschaftlichen Nachwuchses bei KiNSIS erweitert worden. Beide Kandidaten waren zuvor in einer Online-Abstimmung aller Mitglieder gewählt worden. Weiterlesen

Batterieforschung: Land fördert Energie-Infrastrukturprojekte an der CAU

13.01.2020

GruppenbildIm Rahmen des Landes-Ideenwettbewerbs zum Ausbau der Energie-Infrastruktur wird der Aufbau eines Reallabors an der Technischen Fakultät unterstützt, um neuartige und zuverlässige Batterietechnologien zu entwickeln. Die Förderhöhe des Projektes "Labor für zuverlässige batteriegestützte Energiewandlung" von Professor Marco Liserre, Professor Rainer Adelung und Dr. Sandra Hansen wird in den kommenden Wochen bekanntgegeben. Verliehen wurden die Bescheide am 3. Dezember 2019 durch Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Karin Prien, Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht und Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz am Rande der Veranstaltung „Science Match Future Energies" in der Kieler Sparkassen-Arena. Rund 100 Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitsforscherinnen und Forscher, darunter zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der CAU, präsentierten ihre Ideen und Projekte Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Pressemitteilung CAU, 4.12.2019

Preisträger der Humboldt-Stiftung kommt an die Uni Kiel

13.01.2020

Nian X. SunMit Professor Nian X. Sun von der Northeastern University in Boston kommt im Sommer 2020 ein Forschungspreisträger der Alexander von Humboldt Stiftung nach Kiel. Der an der Schnittstelle zwischen Materialwissenschaft und Elektrotechnik arbeitende Wissenschaftler gilt als international führend auf dem Gebiet magnetoelektrischer Materialien, die zum Beispiel in neuartigen Sensoren eingesetzt werden. Den Forschungspreis erhält Sun für seine herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre. Damit verbunden ist ein Forschungsaufenthalt in Deutschland zur Durchführung eines Kooperationsprojekts. Etwa ein Jahr lang wird Sun im Sonderforschungsbereich 1261 „Biomagnetische Sensorik“ der CAU an neuen magnetoelektrischen Materialien und deren Anwendung forschen. Mit dem Forschungspreis zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert.

Zur Pressemitteilung, CAU, 16.12.2019

Umweltfreundliche Netze für die Fischzucht: Ein Besuch auf der Testplattform in der Kieler Förde

05.11.2019

WorkingGraue Wolken hängen an diesem Vormittag über Kiel, es sieht nach Regen aus. Ausgerüstet mit Windjacken und Schwimmwesten sitzt eine Handvoll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in dem kleinen Motorboot, das sie zu einer Plattform, etwa 100 Meter vor dem Ostufer der Förde, bringt. Hier werden Lachsforellen gezüchtet, nur durch Netze vom Meerwasser getrennt. In direkter Nachbarschaft haben die Züchterinnen ungenutzte Flächen der Wissenschaft überlassen. So sollen neue Entwicklungen aus dem Labor unter möglichst realistischen Bedingungen für die Anwendung getestet werden. Weiterlesen

Fakultätspreis für Alexander Schlimms Dissertation aus dem SFB 677

23.07.2020

Porträt Alexander SchlimmFür seine herausragende Dissertation zu funktionalen Molekülen auf Goldoberflächen erhält der Anorganische Chemiker Dr. Alexander Schlimm einen der beiden Fakultätspreise 2019 der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Seine Promotion fertigte er bei Professor Felix Tuczek im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 677 „Funktion durch Schalten“ an, der von 2007 bis 2019 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wurde. „Im Fokus meiner Arbeit standen Übergangsmetallkomplexe zur Aktivierung von kleinen Molekülen sowie photoschaltbare Moleküle, die auch als Bauteile ultra-kleiner molekularer Maschinen dienen können. Anhand äußerst sensitiver analytischer Methoden konnte ich insbesondere die Adsorbat-Substrat-Wechselwirkungen untersuchen“, fasst Schlimm zusammen. Mit den Ergebnissen seiner Forschung konnte Schlimm wesentlich zum besseren Verständnis solcher Systeme beitragen. Er liefert damit neue Erkenntnisse für den Bereich der heterogenen Katalyse und für die Realisierung molekularer Elektronik. Hier weiterlesen

Nacht der Wissenschaft 2019

08.10.2019

Beach flagZum vierten Mal hatte die Kiel Region am 27. September zur Nacht der Wissenschaft eingeladen und rund 13.000 Besucherinnen und Besucher kamen nach Rendsburg, Eckernförde, Plön, Preetz und Kiel. Dort boten über 40 Forschungseinrichtungen Mitmach-Experimente und Vorträge an, darunter auch viele KiNSIS-Mitglieder. Die Veranstaltung ist Teil der "European Researcher Night", die zeitgleich in mehr als 25 Ländern stattfand und von der EU-Kommission unterstützt wird. Weiterlesen

Internationales Forschungsnetzwerk "Cosmics" tagt an der Universität Kiel

30.09.2019

GruppenfotoAm 25. und 26.09.2019 trafen sich die Mitglieder des internationalen Forschungsprojekts COSMICS “Concepts and Tools in Molecular Spintronics” zu einem Workshop an der CAU. Das Konsortium besteht neben der CAU aus fünf weiteren europäischen Partnern, darunter Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Frankreich, Spanien und Dänemark. Das interdisziplinäre Forschungsteam aus Physik, theoretischer Physik und Chemie erforscht magnetische Effekte in einzelnen Molekülen, die sich in metallischen Kontakten oder Bauelementen befinden. Solche Anordnungen können auch in Magnetfeldsensoren zum Einsatz kommen. Gemeinsam mit einem dänischen Software-Unternehmen wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein Programm entwickeln, mit dem sich die Eigenschaften solcher Bauelemente vorhersagen lassen. Es wird sowohl für wissenschaftliche als auch industrielle Forschung eingesetzt werden. Das Projekt wird seit 2017 im Rahmen des Forschungsprogramms „Horizon 2020“ von der Europäischen Union mit rund 3,8 Millionen Euro gefördert. Die Förderdauer beträgt vier Jahre. 

Projekt-Website: http://cosmics-h2020.eu/
CAU-Pressemitteilung vom 30.09.2019 (Deutsch)
CAU press release from September 30, 2019 (English)

Abschlussmeeting der Doktorandinnen und Doktoranden im SFB 677

26.07.2019

GruppenfotoAm 18. Juni trafen sich die Promovierenden des SFB 677 "Funktion durch Schalten" zu ihrer abschließenden Summer School. Auf dem Programm standen diesmal nicht nur Diskussionen zum aktuellen Stand ihrer Doktorarbeiten. Bei einem Abschlussgrillen ging es auch darum, die gemeinsame Zeit zusammen ausklingen zu lassen. Immerhin bildete die interdisziplinäre Zusammenarbeit über Arbeitsgruppen und Fächergrenzen von Chemie, Physik und Materialwissenschaft hinweg eine zentrale Säule der Arbeit im SFB.

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Neue KiNSIS-Mitglieder

26.07.2019

drei neue MitgliederBei der Mitgliederversammlung in diesem Sommersemester haben die Mitglieder des Schwerpunkts die Aufnahme von drei neuen Mitgliedern beschlossen. Am 10. Mai 2019 wurden als neue Mitglieder begrüßt:

  • Janka Held-Feindt, Klinik für Neurochirurgie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Held-Feindt ist Leiterin des Teilprojekts P8 „Neuroimplants for glioblastoma therapy“ im Graduiertenkolleg 2154 „Materials for Brain“.
  • Huayna Terraschke, Institut für Anorganische Chemie, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Terraschke ist Juniorprofessorin für „Photoaktive Anorganische Nanomaterialien“ im Rahmen des Tenure Track-Professuren-Programms des Ministeriums für Bildung und Forschung.
  • Stephan Wulfinghoff, Institut für Materialwissenschaft, Technische Fakultät. Wulfinghoff hat bereits im August 2018 die KiNSIS-Professur für „Computational Materials Science“ angetreten.

Cooperation with successful postdoc of SFB 677 continues at international level

09.01.2017

Titelbild ChemCommAlthough Yong-Feng Wang left Kiel University five years ago the cooperation with the colleagues from the SFB 677 and the group of Professor Richard Berndt at the Institute of Experimental and Applied Physics still continues. Most recently a joint paper about the vacuum synthesis was published as a cover story of the journal Chemical Communications. Since 2006 Wang worked as a postdoc in the group of Professor Berndt and was involved in numerous publications. 2012 Wang went to Peking University, by now he leads a group at the Key Laboratory for the Physics and Chemistry of Nanodevices, Department of Electronics himself.Read more

Dr. Guillaume Schull erhält Gaede Preis 2017

20.01.2017

Porträt Dr. Guillaume Schull
Dr. Guillaume SchullFoto: privat

Dr. Guillaume Schull hat den Gaedepreis 2017 der Deutschen Vakuumgesellschaft für seine Arbeit in der Arbeitsgruppe von Professor Richard Berndt  erhalten. Die Auszeichnung erhält er für seine wegweisenden experimentellen Untersuchungen an elektrischen Kontakten zu einzelnen Molekülen und Atomen sowie zur Emission von Licht aus solchen Kontakten. Schull arbeitet am Institut de Physiqueet Chimie des Matériauxde Strasbourg. Von 2006 bis 2009 war er Post-doc am Institut für Experimentelle und Angewandte Physik (IEAP) der CAU. Er arbeitete bei Professor Berndt in der Arbeitsgruppe "Rastertunnelmikroskopie" und war Mitglied des SFB 677. Hier weiterlesen

Erster Spatenstich für länderübergreifenden Forschungsneubau bei DESY

27.03.2017

Spatenstich am DESY Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft, unter ihnen Schleswig-Holsteins Forschungsministerin Kristin Alheit und Hamburgs Forschungs-Staatsrätin Eva Gümbel vollzogen den ersten Spatenstich für ein neues Labor- und Bürogebäude bei DESY in Hamburg-Bahrenfeld. Das neue Photon Science-Gebäude soll Forschungsstätte für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG), der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und DESYs werden. Der Neubau bietet durch direkte Anbindung an die DESY-Lichtquellen und enge Vernetzung von Forschungsgruppen vor Ort ideale Bedingungen für die Forschung mit Photonen und Nanowissenschaften. Das Photon Science-Gebäude kostet 14,1 Millionen Euro und soll im Frühjahr 2019 bezugsfertig sein.  Foto: C.Eulitz
Zur gemeinsamen Pressemitteilung von CAU, DESY und Helmholtz-Zentrum Geesthacht vom 27.03.2017

KiNSIS auf der Hannover Messe

03.05.2017

Zwei Studenten und eine Tasse KaffeeZum ersten Mal präsentierte sich in diesem Jahr die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) auf der Hannover Messe und damit einem nationalen und internationalen Publikum. Vom 24. bis 28. April stellten sich dort die vier Forschungsschwerpunkte in Halle 2 „Research & Technology“ vor und warben damit auch für den Forschungs- und Technologiestandort Schleswig-Holstein. Der Forschungsschwerpunkt KiNSIS zeigte aktuelle Themen der Grundlagen- und anwendungsorientierten Kieler Nanoforschung und stieß damit auf sehr großes Interesse beim Messepublikum und anderen Ausstellern aus Industrie, Wissenschaft und Politik. Hier weiterlesen

Materialwissenschaftler Aldo R. Boccaccini erhält Diels-Planck-Lecture 2017

12.06.2017

Preisträger BoccacciniBereits zum vierten Mal verlieh am 7. Juni der Forschungsschwerpunkt Kiel Nano Surface and Interface Science (KiNSIS) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) seinen Wissenschaftspreis, die Diels-Planck-Lecture. Der Schwerpunkt zeichnet damit international herausragende Wissenschaftler oder Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der Nanowissenschaften und Oberflächenforschung aus. Preisträger 2017 ist Aldo R. Boccaccini, Professor für Biomaterialien an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und am Imperial College London. Er erhält den Preis für seine wegweisende Arbeit zu neuen Materialien für biomedizinische Anwendungen. In einem öffentlichen Fachvortrag im Rahmen der aktuell an der CAU stattfindenden Tagung „Euro Intelligent Materials“ stellte Boccaccini seine aktuelle Forschung vor und nahm den Preis entgegen. Hier weiterlesen

Zweiter Gleichstellungstag Physik

19.06.2017

Gleichstellungstag PhysikAm 13. Juni fand der zweite Gleichstellungstag des Fachbereichs Physik statt. Bei der öffentlichen Informationsveranstaltung für mehr Chancengleichheit in Studium und Wissenschaft zeigten die Referentinnen und Referenten überkommene Rollenbilder auf und stellten Gleichstellungsaktivitäten der Kieler Physik vor. Organisiert wurde der Gleichstellungstag vom Sonderforschungsbereich Transregio 24 „Grundlagen komplexer Plasmen“ der CAU und der Universität Greifswald. Hier weiterlesen

Erster Retreat des GRK „Materials for Brain“

26.06.2017

Gruppenfoto Retreat GRK 2154 in SankelmarkVom 1. bis 2. Juni 2017 kamen Promovierende die Mitglieder des Graduiertenkollegs 2154 „Materials for Brain“ zu ihrer ersten gemeinsamen Klausurtagung im Akademiezentrum Sankelmark zusammen. Zwei Tage lang tauschten sie sich über die geplanten Forschungsprojekte und die Doktorandenausbildung im GRK aus. Das Graduiertenkolleg an der CAU wird seit dem 1. April 2017 mit 4,1 Mio. Euro von der DFG gefördert. Es verbindet Medizin und Materialwissenschaft, um hochkomplexe Funktionsmaterialien zu entwickeln. Als Neuroimplantate könnten sie eine Alternative zu hochdosierten Medikamenten mit erheblichen Nebenwirkungen sein, die bisher bei chronischen Gehirnkrankheiten eingesetzt werden. Hier weiterlesen

KiNSIS zeichnet beste Promotionen in den Nanowissenschaften aus

11.07.2017

Jedes Jahr ehrt der Forschungsschwerpunkt KiNSIS die besten Kieler Promotionen in den Nanowissenschaften. Der diesjährige Preis für Nano Engineering geht an den Materialwissenschaftler Dr. Christoph Chluba für seine Arbeit über Materialien, die keine Ermüdungserscheinungen zeigen. Die Auszeichnung für den Bereich Nano Chemistry erhält der Chemiker Dr. Marcel Dommaschk für seine Forschung an Molekülen, die ihre magnetischen Eigenschaften gezielt ändern können. Die Preise sind mit jeweils 1.000 Euro dotiert. Hier weiterlesen

Japanische Delegation an der Uni Kiel: Austausch in den Nanowissenschaften stärken

18.09.2017

Wissenschaftler aus Kobe zu Besuch bei Kieler KollegenSeit 2016 besteht die Hochschulpartnerschaft zwischen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Kobe Universität (KU), Japan. Vom 17. bis 19. September besucht eine wissenschaftliche Delegation der KU unter Leitung der Vizepräsidenten Professor Noriyuki Inoue und Professor Masahiko Yoshii die CAU. Geplant sind Workshops mit Vorträgen von Forschenden beider Hochschulen in den Bereichen Nano- und Sozialwissenschaften. Eine Session organisiert der Forschungsschwerpunkt Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS). Unterstützt wird er von der Norddeutschen Initiative Nanotechnologie (NINa). Hier weiterlesen

Erste Promotion im SFB 1261 abgeschlossen

04.10.2017

Jens Reermann ist der erste Doktorand im SFB 1261Im Sommersemester 2017 schloss mit Jens Reermann der erste Promovend seine Doktorarbeit im SFB 1261 ab. Der 29-Jährige forschte über digitale Signalverarbeitung von hochempfindlichen, magnetoelektrischen Sensoren, um ihre Anwendbarkeit zu verbessern. Sein Doktorvater war Gerhard Schmidt, Professor für Digitale Signalverarbeitung und Systemtheorie an der CAU. Hier weiterlesen

Nacht der Wissenschaften 2017

10.10.2017

Hochkonzentriert am Freitagabend: Kleine Besucherinnen bei der Nacht der WissenschaftMit einer echten Pipette arbeiten, die Solarzellen der Zukunft in die Hand nehmen oder einen Laborrundgang mit einer VR-Brille machen. Während sich das Programm der Nacht der Wissenschaften im letzten Jahr auf Kiel konzentrierte, ging es in diesem Jahr in die Region hinaus: In Eckernförde, Plön, Preetz und Rendsburg zeigten KiNSIS-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Themen aus der Nanowelt einer breiten Öffentlichkeit. Insgesamt warteten mehr als 100 Aktionen am 29. September auf kleine und große Besucherinnen und Besucher in der Kiel Region.
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Versteckter Nanostromschalter: Kieler Forschende entdecken Schaltfunktion in molekularem Draht

27.10.2017

Bending a wire of one molecule with the metal tip of STMDie weitere Miniaturisierung in der Elektronik wird zu Bauteilen führen, die nur noch aus wenigen oder einzelnen Molekülen bestehen. Um diese Komponenten auf der Nanoebene zu einem Stromkreis zu verbinden, werden winzige Drähte benötigt. Ein internationales Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Donostia International Physics Centers in San Sebastián, Spanien, hat jetzt einen Draht aus einem einzelnen Molekül mit dem Durchmesser eines Atoms hergestellt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entdeckten, dass sich über diesen molekularen Draht auch die Stromstärke regulieren lässt. Er funktioniert also wie ein Nanostromschalter und macht den Einsatz molekularer Drähte in elektronischen Bauteilen im Nanomaßstab denkbar. Die Ergebnisse der Forschungsteams erschienen in der Fachzeitschrift Physical Review Letters.

Pressemitteilung der CAU vom 27.10.2017 (Deutsch)
press release of Kiel University, October 27, 2017 (English)

 

5 Jahre Kieler Forschungswerkstatt

08.11.2017

Förderer aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft feiern das 5-jährige Bestehen der ForschungswerkstattIm Oktober feierte die Kieler Forschungswerkstatt ihr 5-jähriges Bestehen gemeinsam mit Unterstützerinnen und Unterstützern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Seit der Eröffnung 2012 wurde das Angebot des Schülerlabors der CAU und des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) kontinuierlich ausgebaut. Dazu gehört auch das klick!labor, in dem Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Nanoforschung bekommen und Prozesse des wissenschaftlichen Arbeitens. Gefördert wird das Experimentierlabor vom Forschungsschwerpunkt KiNSIS und dem Sonderforschungsbereich 677, in dem viele der Versuche auch entwickelt wurden. Foto: Heike Stumpenhorst, IPN

Pressemitteilung der CAU vom 5.10.2017 "Wie Spitzenforschung in Schleswig-Holstein Schule macht"
Informationen zu den Angeboten des Klick!:labor

Kieler Forschungsteam simuliert menschliche Wahrnehmungsprozesse in elektronischer Schaltung

08.11.2017

Marina Ignatov, Hermann Kohlstedt, Mirko Hansen und Martin Ziegler aus der Arbeitsgruppe „Nanoelektronik“ stellen mit dieser Anlage memristive Bauelemente an der Technischen Fakultät her.Damit wir uns in unserer Umgebung zurechtfinden und schnelle Entscheidungen treffen können, muss das menschliche Gehirn in kurzer Zeit viele Informationen verarbeiten. Wie genau es den gigantischen Datenstrom beherrscht, den unsere Sinnesorgane liefern, ist noch immer nicht vollständig erforscht. Um die Funktionsweise des Gehirns besser zu verstehen, versuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Fakultät an der CAU, die biologische Informationsverarbeitung technisch nachzubilden. Nach dem Vorbild neuronaler Netze wollen sie elektronische Schaltungen mit kognitiven Fähigkeiten entwickeln. Am Beispiel optischer Täuschungen haben die Forschenden jetzt gezeigt, wie sich Wahrnehmungsprozesse in einem elektronischen Schaltkreis aus nanoelektronischen Bauelementen nachbilden lassen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Fachzeitschrift Science Advances.

Pressemitteilung der CAU vom 6.11.2017 "Das Prinzip der optischen Täuschung technisch imitiert"
 

Fein verfilzt: CAU-Forschungsteam entwickelt neues Verbundmaterial aus Kohlenstoffnanoröhren

22.11.2017

Wie verfilzte Fäden: Nanoröhren aus Kohlenstoff Extrem leicht, elektrisch besonders leitfähig und stabiler als Stahl: Dank ihrer einzigartigen Eigenschaften wären Nanoröhren aus Kohlenstoff ideal für zahlreiche Anwendungen, von ultraleichten Batterien über Hochleistungskunststoffe bis zu medizinischen Implantaten. Bisher ist es für Wissenschaft und Industrie jedoch schwierig, die außerordentlichen Merkmale von der Nanoskala auf eine funktionsfähige industrielle Anwendung zu übertragen. Zu schlecht lassen sich die Kohlenstoffnanoröhren mit anderen Materialien verbinden oder sie verlieren dabei ihre vorteilhaften Eigenschaften. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Funktionale Nanomaterialien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Universität Trento haben jetzt eine alternative Methode entwickelt, mit der sich die winzigen Röhren so mit anderen Materialien verbinden lassen, dass sie ihre charakteristischen Eigenschaften behalten. Dabei „verfilzen“ sie die fadenartigen Röhren zu einem stabilen 3D-Netzwerk, das extremen Kräften Stand hält. Die Forschungsergebnisse erschienen jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications.

CAU-Pressemitteilung vom 21.11.2017 (Deutsch)
Press release of Kiel University of November 21, 2017 (English)

Prof. Christine Selhuber-Unkel erhält EU-Förderung zur Entwicklung neuer Implantate

23.11.2017

Der Aufbau des Hydrogels ähnelt dem Gerüst aus Proteinen, das Zellen natürlicherweise umgibt.Wenn bei einem Herzinfarkt Zellen nicht mehr genügend Sauerstoff erhalten, kann Muskelgewebe geschädigt werden oder sogar absterben. Ein Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat ein Material entwickelt, das geschädigtes Gewebe erneuern und zu einer schnelleren Behandlung beitragen soll. Dabei macht es sich zunutze, dass Zellen auf Reize ihrer Umgebung reagieren. In seinem Aufbau und seiner Konsistenz ähnelt das neue Material der natürlichen Umgebung von Zellen. Dadurch können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Verhalten von Zellen gezielt beeinflussen und sie so zum Beispiel zum Wachsen anregen. In einem jetzt gestarteten Projekt will das Forschungsteam um Professorin Christine Selhuber-Unkel das Material zur Marktreife bringen. Gefördert wird es vom Europäischen Forschungsrat mit einem sogenannten Proof-of-Concept-Grant in Höhe von rund 150.000 Euro, mit dem Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung schneller in die Anwendung gebracht werden sollen. Foto: Katharina Siemsen

Link zur CAU-Pressemitteilung vom 23.11.2017 (Deutsch)
Link zur CAU-Pressemitteilung vom 23.11.2017 (Englisch)

CAU und uninahe Ausgründung entwickeln umweltfreundliche Schiffsbeschichtung

04.12.2017

Umweltfreundliche Beschichtung lässt Schiffe leichter reinigen Marine Organismen wie Seepocken, Algen oder Muscheln bewachsen in kürzester Zeit Schiffsrümpfe und greifen ihre Lackschicht an. Das sogenannte „Biofouling“ erhöht so das Gewicht des Schiffes und dessen Strömungswiderstand. Ein gestiegener Treibstoffverbrauch und höherer CO2-Austoß sind die Folge. Um diesen Bewuchs zu vermeiden, werden weltweit überwiegend Schutzanstriche verwendet, die umweltschädliche Stoffe beinhalten und abgeben. Ein Forschungsteam aus dem Institut für Materialwissenschaften der CAU und der Phi-Stone AG, eine Ausgründung der CAU mit Sitz in Kiel, hat in enger Zusammenarbeit eine umweltfreundliche Beschichtung entwickelt. Sie erschwert die Ansiedelung von marinen Organismen und ermöglicht es, Schiffe leichter zu reinigen. Der neuartige Ansatz wurde jetzt mit einem internationalen Preis für innovative Marinetechnologien ausgezeichnet und setzte sich dabei gegen Konkurrenten von drei Kontinenten durch. Foto: Martina Baum

CAU-Pressemitteilung vom 1.12.2017 (Deutsch)
Press release of Kiel University of December 1, 2017 (English)

DFG verlängert Forschergruppe 2093 zur technischen Nachbildung von Gehirnprozessen

04.12.2017

Beispiel einer Schaltung, die Gehirnprozesse nachbildetDie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) angesiedelte Forschergruppe 2093 „Memristive Bauelemente für neuronale Systeme“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 2 Millionen Euro für drei weitere Jahre gefördert. In dem interdisziplinären Verbundprojekt erforschen seit 2014 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Neurologie, Systemtheorie, Materialwissenschaft, Nanoelektronik und Medizin, wie sich Lern- und Gedächtnisprozesse des menschlichen Gehirns technisch nachbilden lassen. An dem Projekt unter Leitung von Prof. Hermann Kohlstedt (CAU) sind außerdem die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Hamburg-Harburg, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder) beteiligt.

CAU-Pressemitteilung vom 4.12.2017 (Deutsch)

Sonderforschungsbereich 677 geht mit internationaler Tagung zu Ende

05.09.2019

GruppenfotoMoleküle, die sich gezielt steuern lassen, können molekulare Maschinen und damit völlig neue Materialien und medizinische Anwendungen ermöglichen. Aktuelle Erkenntnisse zur Entwicklung und Anwendung solcher Moleküle diskutierten vom 25. bis 28. August 2019 rund einhundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Schloss Plön. Die viertägige internationale Konferenz bildete die Abschlusstagung des Sonderforschungsbereichs 677 „Funktion durch Schalten“. Seit 2007 hat der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Forschungsverbund drei erfolgreiche Förderphasen durchlaufen. Mit zahlreichen Ergebnissen zu schaltbaren Molekülfunktionen wie zum Beispiel der gezielten Aktivierung von Medikamenten am Krankheitsherd oder der Manipulation von Spins in neuen Computerarchitekturen hat der SFB das Forschungsfeld der molekularen Maschinen vorangebracht.

 

Zur Pressemitteilung der CAU

Physiker und Chemiker speichern Information in einem einzelnen Molekül

06.12.2017

Das im Experiment verwendete Eisen(III)-Spin-Crossover-Molekül unter dem RTM, darübergelegt ein Modell seiner Struktur. Speichermedien sind in den letzten Jahren kontinuierlich kleiner geworden und erlauben, mehr Daten auf gleichem Raum zu speichern. Doch die Miniaturisierung der bisher verwendeten Technologie stößt nun auf fundamentale quantenmechanische Grenzen. Ein neuer Ansatz besteht darin, sogenannte Spin-Crossover-Moleküle als kleinste Speichereinheit zu verwenden. Ähnlich wie in herkömmlichen Festplatten können sie Informationen über ihren magnetischen Zustand speichern. Die Herausforderung besteht darin, diese Moleküle auf Oberflächen anzubringen, ohne ihre Speicherfähigkeit zu zerstören. Das ist nun einem Forschungsteam der CAU aus den Arbeitsgruppen von Professor Richard Berndt, Institut für Experimentelle und Angewandte Physik, und von Professor Felix Tuczek, Institut für Anorganische Chemie, gelungen. Sie brachten nicht nur eine neue Klasse an Spin-Crossover-Molekülen erfolgreich auf einer Oberfläche an, sondern konnte auch bisher als hinderlich angesehene Wechselwirkungen nutzen, um ihre Speicherkapazität zu erhöhen. Die Speicherdichte herkömmlicher Festplatten ließe sich damit theoretisch um mehr als das Hundertfache erhöhen und Datenträger deutlich verkleinern. Ihre Ergebnisse erschienen in der Fachzeitschrift Nano Letters.

CAU-Pressemitteilung vom 6.12.2017 
Press release of Kiel University of December 6, 2017

 

Die besten Kieler Nano-Promotionen 2016

02.12.2016

Zwei der vier Kinsis-PromotionspreisträgerDie Promotionspreise des Nanoforschungsschwerpunktes KiNSIS gingen in diesem Jahr an Dr. Florian Dams, Dr. Michael Helou, Dr. Hauke Thomsen und Dr. Jonas Otto Wolf. Die mit jeweils 1.000 Euro dotierten Auszeichnungen ehren die besten Dissertationen in der Kieler Nanoforschung. Florian Dams und Hauke Thomsen konnten sie bei der diesjährigen Diels-Planck-Lecture entgegen nehmen. Im Folgenden werden sie kurz vorgestellt. Hier weiterlesen

Mit Molekülen und Licht an Zellen zupfen

22.12.2016

Herges, Kaidem und Selhuber-UnkelKieler Forschungsgruppen finden neue Methode zur Zellstimulation

Jeder Mensch besteht aus etwa 100 Billionen Zellen – aneinandergereiht würden sie 60-mal um den Erdball reichen. Die meisten dieser Zellen entstehen durch Teilung und Differenzierung einer einzigen Eizelle. Zur Orientierung erkunden sie laufend ihre Umgebung und kommunizieren mit ihren Nachbarn, indem sie an anderen Zellen oder Oberflächen haften. Zwei Arbeitsgruppen aus der Chemie und der Biophysik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben eine neue Methode entdeckt, um Zellen zu stimulieren und damit ihre Haftung zu verstärken. Ihre Ergebnisse erschienen jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Angewandte Chemie. Hier weiterlesen

Early Career Programme: Laserlicht als Beleuchtungsmittel

07.07.2020

Schütt und TerraschkeLaserdioden könnten sehr viel effizienter sein als die derzeitigen LEDs und Lampen für Autoscheinwerfer, Beamer oder Raumbeleuchtungen kleiner, leichter und gleichzeitig heller machen. Doch bislang ist für solche Anwendungen der intensive, monochromatische (einfarbige) Lichtstrahl der Laser ein Problem. Auf Oberflächen führt er zu einem Flackern und wird in der Regel als unangenehm empfunden. An einer interdisziplinären Lösung forschen Materialwissenschaftler Dr. Fabian Schütt und Chemieingenieurin Huayna Terraschke, Juniorprofessorin für Photoaktive Anorganische Nanomaterialien. In der neuen Ausgabe des CAU-Magazins "Unizeit", das am 4.7.2020 als Beilage der Kieler Nachrichten erschien, berichten sie von ihrem fächerübergreifenden Projekt. Gefördert wird es von KiNSIS im Rahmen des zum Sommersemester aufgelegten Early Career Programme mit einem Mirco Proposal von 2.000 Euro.

Zum Artikel in der Online-Ausgabe der Unizeit vom 4.7.2020

Regina Scherließ ist neues Mitglied der KiNSIS-Sprechergruppe

07.07.2020

Regina ScherließDie Mitglieder des Forschungsschwerpunkts haben Prof. Dr. Regina Scherließ als neue stellvertretende Sprecherin für den Bereich Nano Life Sciences gewählt. Auf der Mitgliederversammlung am 12. Juni 2020 hatte sie sich den Mitgliedern als Kandidatin vorgestellt, die Abstimmung erfolgte im Anschluss online. Scherließ folgt damit auf Prof. Dr. Ingolf Cascorbi, der nach drei Jahren regulär aus dem Amt als Stellvertretender KiNSIS-Sprecher ausschied. Prof. Dr. Jeffrey McCord (Nano Engineering) und Prof. Dr. Kai Rossnagel (Nano Physics) vertreten seit 2019 die Interessen des Schwerpunkts als Sprecher. Vergangenes Jahr wurde außerdem Prof. Dr. Norbert Stock (Nano Chemistry) als stellvertretender Sprecher gewählt.

Regina Scherließ ist seit September 2017 Professorin für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie an der CAU und forscht interdisziplinär an der Entwicklung und Charakterisierung von Arzneiformen. Bei KiNSIS ist sie unter anderem im GRK 2154 Materials for Brain involviert. https://www.pharmazie.uni-kiel.de/de/pharmazeutische-technologie-und-biopharmazie

Wolfgang Bensch erhält Wilhelm-Klemm-Preis

26.09.2019

PreisvergabeProfessor Wolfgang Bensch vom Institut für Anorganische Chemie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist Preisträger des Wilhelm-Klemm-Preises 2019. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zeichnete den Kieler Festkörperchemiker beim Kongress „Wissenschaftsforum Chemie“ aus, der vom 15. bis 18. September 2019 in Aachen stattfand. Mit dem Preis würdigt die GDCh Benschs wissenschaftliches Engagement für Festkörperchemie und Materialforschung, insbesondere seine innovative Forschung zur Verbindungsklasse der Chalkogenide, chemische Verbindungen mit den Elementen Sauerstoff, Schwefel, Selen und Tellur. Die alle zwei Jahre verliehene Auszeichnung gilt international als eine der wichtigsten auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie. (Foto: GDCh-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Claudia Felser, Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden (links), Preisträger Bensch und GDCh-Präsident Dr. Matthias Urmann. © Christian Augustin, Hamburg/GDCh)

Pressemitteilung der CAU, 17.09.2019

Pressemitteilung der GDCh, 13.08.2019

 

Neue KiNSIS-Mitglieder im Sommersemester 2020

23.09.2020

Vier Portraits von WissenschaftlernIm Nachgang zur Mitgliederversammlung im Juni haben die KiNSIS-Mitglieder per Onlineabstimmung über die Aufnahme neuer Kolleginnen und Kollegen entschieden. Malte Behrens, Fabio Caruso, Marco Liserre und Alexander Vahl hatten sich in der Versammlung zuvor persönlich vorgestellt und wurden in den Forschungsschwerpunkt aufgenommen. Malte Behrens und Marco Liserre werden ihre aktuelle Forschung in einem Vortrag beim diesjährigen KiNSIS-Retreat vom 29.-30. September 2020 vorstellen. Weitere Informationen 

100 Jahre Nobelpreis für Max Planck: Festveranstaltung im Physikzentrum

26.04.2019

Max PlanckMit seiner Quantentheorie revolutionierte Max Planck die Naturwissenschaften und begründete damit auch die Nanoforschung in Kiel. Vor hundert Jahren erhielt der geborene Kieler den Physiknobelpreis. Bei einer Festveranstaltung am 23. April, Plancks Geburtstag, sprach Nobelpreisträger Klaus von Klitzing über den Einfluss eines der bedeutendsten Wissenschaftlers des 20. Jahrhunderts. Außerdem wurden Ideen für eine Erweiterung der Max-Planck-Ausstellung präsentiert. Weiterlesen

Kieler Nanoforschung auf der Hannover Messe

26.04.2019

MessestandVom 1.-5. April 2019 präsentierten Arbeitsgruppen aus dem Forschungsschwerpunkt KINSIS ihre Themen aus dem Bereich Technologietransfer auf der Hannover Messe. Auf dem Stand der Universität Kiel in Halle 2, Research & Technology, stießen sie auf großes Interesse beim internationalen Messepublikum und Besuchern aus Industrie, Wissenschaft und Politik. Mit Exponaten und Vorträgen zu insgesamt sieben Projekten gaben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Einblick in aktuelle anwendungsorientierte Nanoforschung in den Bereichen Energie, Beschichtungs- und Verbindungstechnik sowie Life Science. Weiterlesen

Rainer Herges hat Rudolf-Gompper-Memorial-Lecture erhalten

17.05.2019

Übergabe einer UrkundeProf. Dr. Rainer Herges, Sprecher des Sonderforschungsbereichs 677 „Funktion durch Schalten“, hat die Rudolf-Gompper-Memorial-Lecture erhalten. Der Professor für Organische Chemie wurde damit für seine Forschung auf dem Gebiet der funktionellen pi-Systeme, insbesondere der Spinschalter und molekularen Maschinen, geehrt. Er ist damit bereits der 8. Preisträger dieser renommierten Auszeichnung, die an den deutschen Organischen Chemiker Rudolf Gompper erinnert. Das wissenschaftliche Komitee der Conjugated Oligomers and Polymers Tagung (KOPO) verleiht den Preis alle zwei Jahre an hervorragende Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die sich international auf dem Gebiet von organisch leitfähigen Materialien und konjugierten Polymeren verdient gemacht haben. Herges hat den mit der Auszeichnung verbundenen Ehrenvortrag am 8. Mai 2019 im Rahmen der KOPO-Tagung gehalten, die diesmal von der Universität Bonn in Bad Honnef organisiert wurde.

Kieler Woche: Internationale Gastvorträge aus den Nanowissenschaften

18.07.2019

VortragEs ist das größte Sommerfestival in Nordeuropa: Während der Kieler Woche werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt eingeladen, um – neben den zahlreichen Segelwettwerbe und Unterhaltungsveranstaltungen – auf dem CAU-Campus ihre Forschung vorzustellen. Die Vorträge sind öffentlich. In diesem Jahr luden die KiNSIS-Mitglieder Prof. Olaf Magnussen, Prof. Rainer Herges and Prof. Lorenz Kienle zwei Kollegen und langjährige Kooperationspartner aus den Nanowissenschaften ein, die die Vielfalt des Schwerpunkts von schaltbaren Molekülen über den Magnetismus von Dünnfilmen bis zu neuen Anwendungen von Materialien widerspiegelten. Am 25. Juni hielt Prof. Dr. Ion Tiginyanu, Technische Universität Moldawien, einen Vortrag an der Technischen Fakultät mit dem Titel „New Avenues for Exploration and Applications of Gallium Nitride and related materials“. Philippe Allongue of École Polytechnique Palaiseau, Paris – selbst ein leidenschaftlicher Segler – sprach am 25. Juni im Audimax über “Electrochemical approaches to control the magnetism of ultrathin films” und am 26. Juni über “Photoswitching kinetics of photochromic molecules immobilized on silicon surfaces”.

 

Schülerworkshop zur nachhaltigen Energiespeicherung

26.03.2020

WorkshopWie sich die Zukunft nachhaltig gestalten lässt, darüber diskutierten 500 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus ganz Schleswig-Holstein am 28. Februar bei der Konferenz „Schule macht Zukunft – Impulse für ein nachhaltiges Leben“ in Kiel. Das Bildungsministerium, das Umweltministerium, das IPN und die CAU hatten zu Gesprächsrunden und über 30 Workshops ins Physikzentrum eingeladen. Dr. Sandra Hansen vom Institut für Materialwissenschaft diskutierte in ihrem Workshop über die Vorteile verschiedener Speichertechnologien und gab Einblicke in ihr aktuelles Forschungsprojekt zu nachhaltigen Siliziumbatterien.  [[Weiterlesen]]

AEPSE Student Award für Luka Hansen, AG Plasmatechnologie

24.10.2019

PreisverleihungLuka Hansen aus der Arbeitsgruppe Plasmatechnologie von Professor Holger Kersten hat bei der 12th Asian-European International Conference on Plasma Surface Engineering (AEPSE) einen Student Award für seine Arbeit "Plasma surface interaction on atomic level – Towards in-situ TEM studies" gewonnen. Das Thema ist Teil eines gemeinsamen DFG-Projektes mit der Arbeitsgruppe von Professor Lorenz Kienle an der Technischen Fakultät. Es geht um die Erzeugung und Modifizierung von Nanomaterialien in Prozessplasmen. Zunächst werden die plasma-behandelten Strukturen ex-situ mittels TEM charakterisiert. Später sollen die Untersuchungen in-operando an einer Mikroplasmazelle im TEM durchgeführt werden, um die Plasma-Oberflächen-Wechselwirkung "live" auf atomarer Ebene beobachten zu können. Die Idee, seine ersten Ergebnisse sowie das innovative Konzept der Experimente hat Luka Hansen auf der AEPSE, die vom 1. bis 5. September 2019 in Jeju / Korea stattfand, vorgestellt und dafür den Student Award erhalten.  Mehr

 

 

Anmeldung läuft: Zweite Nano Summer School für Lehrkräfte

27.05.2019

ExperimentAm 2. und 3. Juli findet in der Kieler Forschungswerkstatt die zweite Nano Summer School für Lehrkräfte statt. An den beiden Veranstaltungstagen erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie Inhalte aus den Nanowissenschaften im Chemieunterricht der Sekundarstufen I und II einbinden können. Eine Anmeldung ist noch bis zum 3. Juni möglich. Hier weitererlesen