Termine

Nacht der Wissenschaft 2017

29.09.2017 von 15:00 bis 23:55

Eckernförde, Preetz, Rendsburg

2017 findet die zweite Nacht der Wissenschaft in der Kiel Region statt, diesmal in Eckernförde, Plön, Preetz und Rendsburg sowie im CITTI-PARK in Kiel. Von 15 Uhr bis 24 Uhr gibt es Experimente zum Mitmachen, Laborführungen, Workshops, Ausstellungen, künstlerische Aktionen und bunte Vorträge über aktuelle Forschung. Auch Mitglieder des Forschungsschwerpunktes KiNSIS geben Einblicke in ihre Themen rund um die Nanowissenschaften.

Programmpunkte rund um das Thema Nanotechnologie


Standort: Eckernförde


Nanopartikel und molekulare Schalter im Alltag
Die Schülerlabore klick! und nawi:klick! der Kieler Forschungswerkstatt stellen sich vor. Warum verfärbt sich ein Stimmungsring und wie funktioniert eigentlich eine Sonnencreme? Wir tauchen mit Euch in die Welt der kleinen Teilchen ein, verfolgen deren Spur im Alltag und machen diese für Euch mit vielen einfachen Mitmachexperimenten erfahrbar! So werden auch die alltäglichen Phänomene logisch!      

     Uhrzeit:
16:00 – 22:30 Uhr
     Veranstaltungsformat: Ausstellung, Mitmachexperiment
     Adresse: Hafenspitze, Am Stadthafen/Schiffsbrücke
     Besonders geeignet für: Kinder
     Veranstalter: CAU


Zwei Kurzfilme zum Thema Nano-Technologie
Nanostar: Wie fühlt es sich an, Nano zu sein?
- Ein Junge trifft beim Spielen im Park auf einen älteren Herrn. Er schildert ihm das Gefühlsleben und bewegte Schicksal seines imaginären Freundes Nano (2 min). Vijay und die Schalter - Was sind Nanoschalter, wie funktionieren diese und wofür brauchen wir sie? Vijay, Wissenschaftler der Uni Kiel, erklärt es mit Hilfe von Susi, einer Zelle im menschlichen Körper (2 min).

     Uhrzeit: 20:00 Uhr (Dauer ca. 5 min, direkt im Anschluss an Fast Forward Science)
     Veranstaltungsformat: Kurzfilme
     Adresse: Das Haus – Kommunales Kino, Reeperbahn 28
     Veranstalter: IPN


Materialwissenschaft für das Gehirn
Erforschen und heilen: Immer mehr medizinische Therapien basieren auf neuartigen Konzepten aus der Nanotechnologie und Materialwissenschaft. In verschiedene Mitmachexperimenten können Interessierte einige Aspekte dieser hochinteressanten Forschung kennen lernen und erfahren, an welchen Fragestellungen die Forschenden an der Universität Kiel im Rahmen des Graduiertenkollegs „Materials for Brain“ arbeiten. 

     Uhrzeit: 16:00 – 22:00 Uhr
     Veranstaltungsformat: Mitmachexperiment
     Adresse: Hafenspitze, Am Stadthafen/Schiffsbrücke
     Veranstalter: CAU


Zellinspirierte Materialien
Was wir vom Verhalten der Zellen lernen können. Zellen sind unglaublich gute Anpassungskünstler. Im Rahmen unseres Hand-On-Experiments können die Besucher*innen einige dieser Aspekte kennen lernen und ausprobieren. 

     Uhrzeit: 16:00 – 22:00 Uhr
     Veranstaltungsformat: Mitmachexperiment
     Adresse: Hafenspitze, Am Stadthafen/Schiffsbrücke
     Veranstalter: CAU


Standort: Preetz


Magnetismus sichtbar machen
Verschiedene Experimente zur Sichtbarmachung magnetischer Phänomene. Wir zeigen an verschieden Beispielen, wo sich Magnetismus verbirgt und wie man Magnetismus in magnetischen Stoffen sichtbar machen kann.

     Uhrzeit: 17:00 – 20:00 Uhr
     Veranstaltungsformat: Ausstellung, Mitmachexperiment
     Adresse: Schulen am Hufenweg, Hufenweg 5
     Besonders geeignet für: Kinder und Jugendliche
     Veranstalter: CAU


Können wir unser Oberstübchen nachbauen?
100 Milliarden Nervenzellen, Neuronen genannt, verarbeiten hochkomplexe Informationen im menschlichen Gehirn. Dabei verbraucht unser biologisches Netzwerk gerade einmal 20 Watt. Moderne Supercomputer (mit bis zu 18 Megawatt!) sind nicht in der Lage, das Gehirn und seine Fähigkeiten auch nur annähernd zu simulieren. Woran liegt das und in wie weit können wir neurobiologische Prinzipien in elektronischen Schaltkreisen umsetzen? Ist es möglich kognitive Fähigkeiten oder sogar Bewusstsein technisch zu realisieren? Antworten darauf finden Interessierte in einem Vortrag von Priv. Doz. Dr. Martin Ziegler und bei anschließenden Experimenten. 

     Uhrzeit: 18:00 Uhr, 19:00 Uhr, 20:00 Uhr, 21:00 Uhr (Dauer: je 60 min)
     Veranstaltungsformat: Vortrag, Mitmachexperimente
     Adresse: Schulen am Hufenweg, Hufenweg 5
     Veranstalter: CAU


Standort: Rendsburg


PhotoSmart: Smart-Surface Technologie für die mobile Biosensorik
Das EU-geförderte Projekt PhotoSmart präsentiert Forschungsergebnisse und Technologien: Ziel des Projekts PhotoSmart ist die Entwicklung photoschaltbarer intelligenter Oberflächen für die integrierte Biosensorik. In einer Ausstellung können Besucher*innen OLEDs in verschiedenen Designs, Sensoren mit nanostrukturierten Oberflächen sowie ein Testchip zur Blutfilterung begutachten. Außerdem können Interessierte das Verhalten eines Tropfen Wassers auf unterschiedlichen Oberflächen ausprobieren. 

     Uhrzeit: 16:00 – 21:00 Uhr
     Veranstaltungsformat: Ausstellung, Mitmachexperiment
     Adresse: Kulturzentrum Rendsburg – Hohes Arsenal, Arsenalstraße 2-10
     Besonders geeignet für: Kinder (ab Grundschule) und Jugendliche
     Veranstalter: CAU


RollFlex: Flexible Solarzellen und Leuchtdioden zum Ausrollen
Das deutsch-dänische Forschungsprojekt RollFlex stellt Forschungsergebnisse und Technologien vor. Solarzellen und Leuchtdioden, dünn wie Folie und so biegsam, dass sie sich auf unterschiedlichen Oberflächen wie Haus- und Fahrzeugdächer oder Glasfronten großflächig ausrollen lassen – das sind langfristige Ziele von RollFlex. An einem Messstand können die Besucher*innen selber kleine Solarzellen auf ihre Funktion testen. Zudem können sie OLEDs in verschiedenen Designs, ein Modell einer Rolle-zu-Rolle-Druckanlage sowie nano- und mikrostrukturierte Folien begutachten.

     Uhrzeit: 16:00 – 21:00 Uhr
     Veranstaltungsformat: Ausstellung, Mitmachexperiment
     Adresse: Kulturzentrum Rendsburg – Hohes Arsenal, Arsenalstraße 2-10
     Besonders geeignet für: Kinder 
     Veranstalter: CAU

 

 

 

 

 

www.nacht-der-wissenschaft-kielregion.de

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Spin electronics for biomagnetic recordings (Dr. Myriam Pannetier-Lecoeur)

12.10.2017 ab 17:00

Technische Fakultät, Gebäude D, Kaisterstraße 2, Aquarium

Talk of the CRC 1261 "Magnetoelectric Sensors: From Composite Materials to Biomagnetic Diagnostics". Everybody interested is welcome.

Abstract

Currents circulating in excitable cells like neurons or nerve fibers may be measured by the radiated magnetic field. At the organ level, these magnetic fields can be detected by non-invasive experiments using highly sensitive magnetometers such as SQUIDS, atomic magnetometers or mixed sensors, the latter using spin electronics. To understand the genesis of the signals obtained in brain areas, it is relevant to investigate the fields generated at the level of one or few cells. This requires small and sensitive field sensors, operating at physiological temperatures, which has long been out of reach from existing technologies. Spin electronics, based on thin film magnetic properties, explores the variation of conduction electron transport as a function of the state of their spin. It is thus possible to modify the resistance of an element as a function of the magnetic field of its environment. This property has been widely exploited in hard disk drive heads, but also opens up the possibility of manufacturing very sensitive and miniaturizable magnetic sensors. Spin electronics-based magnetic sensors are micron-size devices reaching sub-nanotesla field range on a wide range of temperature, including physiological temperature. We have designed and fabricated magnetic sensors called magnetrodes, as a magnetic equivalent of electrodes, to probe locally the information transmission of excitable cells. These probes contain one or several GMR elements in embodiment compatible to recordings in contact with tissues or within tissues. Two types of sensors have been evaluated on living tissues; a planar probe to investigate the Action Potential propagation in in vitro preparation of muscle cells, which have demonstrated the first local biomagnetic recordings with GMR sensors, and a sharp probe for in vivo recordings of cortical activity. In this talk I will present how sensors based on spin electronics can address biomagnetic signal recordings at the organ level and at local scale. In particular I will discuss the first in vivo experiments performed, which have paved a new way to a local description of electrical activity, without direct contact to the cell and which allow accessing not only the amplitude of the activity but also its direction of propagation, at any depth within the tissues.

www.sfb1261.de/index.php/en/events-en/talks-for-members

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Electrification of chemical industry: a key role for plasma chemistry (Dr. Gerard van Rooij, Dutch Institute for Fundamental Energy Research DIFFER, Eindhoven)

24.10.2017 ab 16:15

Leibnizstr. 13, Hans-Geiger-Hörsaal, 24118 Kiel

Abstract:

Sustainable energy generation by means of wind or from solar radiation through photovoltaics or concentrated solar power will continue to increase its share of the energy mix. Intermittency due to e.g. day/night cycle, regional variation in availability, and penetration of sustainable energy into sectors other than electricity such as the chemical industry necessitates means of storage, transport and energy conversion on a large scale. A promising option is the synthesis of chemicals and artificial fuels using sustainable energy. A truly circular economy requires that the raw materials are the thermodynamically most stable ones such as CO_2 and N_2 . In this contribution it will be highlighted how plasma chemistry can potentially combine compatibility with e.g. intermittency and localized production to activate these molecules with maximum energy efficiency, essentially due to preferential vibrational excitation (causing inherently strong out-of-equilibrium processing conditions that achieve selectivity in the reaction processes). Examples will be discussed of research carried out at DIFFER to ultimately enable a scale up to chemical industrial applications.

http://www.physik.uni-kiel.de/de/veranstaltungen/physikalisches-kolloquium

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