Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS)

Parlamentarischer Abend zur Nanotechnologie in Berlin

17.04.2019

DiskussionsrundeGemeinsam mit dem schleswig-holsteinischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus hatte das Netzwerk Norddeutsche Initiative Nanotechnologie (NINa e.V.) am 10. April zu einem parlamentarischen Abend der Nanotechnologie nach Berlin eingeladen. In der Landesvertretung Schleswig-Holsteins begrüßte Dr. Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Auch Mitglieder aus dem Forschungsschwerpunkt KiNSIS präsentierten ihre Arbeit. Weiterlesen

Stele„Wir haben in Schleswig-Holstein großartige Forschungsergebnisse in den Nanowissenschaften erzielt, die das Potential haben, in Ausgründungen oder Kooperationen mit Firmen zu münden. Deshalb haben wir den Aufbau des Netzwerkes Nanotechnologie im vergangenen Jahr mit einer halben Million Euro unterstützt“, so Buchholz zum Auftakt der Veranstaltung. „Wir sind eines von bundesweit acht Ländern, das gerade aufgefordert wurde, sich um den Aufbau einer Batterieforschungsfabrik zu bewerben - wir haben dafür den Standort und das Know-how“, unterstrich er die Stärken Schleswig-Holsteins in Bezug auf eine aktuelle Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Aufbau einer Batteriezellproduktion in Deutschland.

Empfang„Gerade als interdisziplinäre Querschnittstechnologie ist Vernetzung im Bereich Nanotechnologie besonders wichtig“, begrüßte Professor Franz Faupel, Vorsitzender des NINa e.V. die Besucherinnen und Besucher des Abends. Die Initiative will Akteure zur Nanotechnologie aus Wissenschaft und Wirtschaft in Schleswig-Holstein und im nordischen Raum vernetzen.

Anhand von Vorträgen und einer Ausstellung mit Demonstratoren stellten an dem Abend Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft – darunter das Kompetenzzentrum Nanosystemtechnik der CAU und universitätsnahe Gründungen wie PhiStone und Acquandas -  anwendungsorientierte Nanotechnologie aus Schleswig-Holstein vor, von innovativer Batterieforschung über maritime Anwendungen bis zur Medizintechnik. Werner Kässens von der Kieler Wirtschaftsförderung sowie Dr. Frank Schröder-Oeynhausen vom Technikzentrum Lübeck präsentierten, wie die Region diese Aktivitäten im Technologietransfer unterstützt.

Auf dem Podium diskutierten abschließend Dr. Bernd Buchholz und Prof. Dr. Franz Faupel mit Prof. Dr. Martina Gerken (CAU Kiel), Dr. Iris Hölken (Phi-Stone AG) und Prof. Dr. Frank Osterwald (Danfoss Silicon Power GmbH) was Ausgründungen benötigen, um wissenschaftliche Erkenntnisse in die wirtschaftliche Anwendung zu bringen, inwieweit es dafür einen Mentalitätswandel in Deutschland hinzu mehr Risikobereitschaft braucht und wie hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Schleswig-Holstein gehalten werden können.  

Website der Norddeutsche Initiative Nanotechnologie Schleswig-Holstein (NINa SH e.V.)

Fotos: Björn Gojdka, Julia Siekmann

 

 

 

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