Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS)

Nachwuchswissenschaftler in die KiNSIS Sprechergruppe gewählt

02.04.2020

bahr_gruberZum Sommersemester 2020 ist die KiNSIS-Sprechergruppe mit Andreas Bahr (l., Nano Engineering) und Manuel Gruber (Nano Physics) um zwei Vertreter aus dem Kreis des wissenschaftlichen Nachwuchses bei KiNSIS erweitert worden. Beide Kandidaten waren zuvor in einer Online-Abstimmung aller Mitglieder gewählt worden. Weiterlesen

Prof. Dr.-Ing. Andreas Bahr ist seit 2017 Juniorprofessor am Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik an der Technischen Fakultät und seit 2018 Mitglied von KiNSIS. Er promovierte 2017 an der Technischen Universität Hamburg über mikroelektronische Systeme zur Erfassung und Analyse von Hirnsignalen und lokalen neuronalen Netzen. In den letzten drei Jahren hat er an der Universität Kiel eine eigene Arbeitsgruppe zur Elektronik von Sensorsystemen aufgebaut. Der Schwerpunkt seiner Forschung liegt im Entwurf mikroelektronischer integrierter Schaltungen, dem so genannte CMOS-Chipdesign.
Prof. Bahr hat hierzu eine moderne Infrastruktur mit Industriedesign-Software und Hochleistungscomputerservern für den Einsatz in Forschung und Lehre eingerichtet, unterstützt durch die Mitgliedschaft im Programm „Europractice“, das im Rahmen des Europäischen Forschungsprogramms Horizont 2020 gefördert wird, und durch die Mitgliedschaft im von der Industrie vorangetriebene Netzwerk "Cadence Academic Network". Andreas Bahrs interdisziplinäre Forschung bewegt sich unter anderem zwischen Elektrotechnik, Materialwissenschaft, Neurologie und biomedizinischer Signalverarbeitung. In KiNSIS ist er in zahlreichen Forschungsverbünden aktiv wie dem SFB 1261 „Magnetoelectric Sensors: From Composite Materials to Biomagnetic Diagnostics“, dem Graduiertenkolleg 2154 „Materials for Brain“ und der Forschungsgruppe 2093 „Memristive Bauelemente für neuronale Systeme“.


Dr. Manuel Gruber ist seit 2015 am Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der Universität Kiel und seit 2017 Mitglied bei KiNSIS. Er promovierte im Rahmen einer Doppelpromotion an der Universität Straßburg und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). An der CAU leitet er in der Gruppe von Professor Richard Berndt eine Untergruppe, die physikalische Eigenschaften von Molekülen untersucht, die auf Oberflächen angebracht sind. Dafür nutzen sie Methoden der Tieftemperatur-Rastertunnelmikroskopie und Synchrotronstrahlung. Ihre Aktivitäten reichen von der (Spin-)Schaltung einzelner Moleküle bis hin zur Untersuchung von Vielteilcheneffekten, die sich aus den Wechselwirkungen zwischen Molekülen und der unterliegenden Oberfläche ergeben.
Für seine hochgradig interdisziplinäre Forschung arbeitet Gruber mit Chemikern zusammen, um maßgeschneiderte Molekülkomplexe mit bestimmten Eigenschaften zu entwickeln und mit Theoretikern, um komplexe physikalische Effekte zu bewältigen. Er war und ist aktiv in kooperativen Forschungsverbünden wie dem SFB 668 „Magnetismus vom Einzelatom zur Nanostruktur“, dem SFB 677 „Funktion durch Schalten“ und dem europäischen Forschungs- und Innovationsprojekt COSMICS „New Concepts and Tools in Molecular Spintronics”, das im Rahmen des Europäischen Forschungsprogramms Horizont 2020 gefördert wird.

 

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