Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS)

Forschungsprojekt RollFlex auf der New Energy Husum

27.03.2018

Martina Gerken präsentiert das Projekt RollFlex.Zum ersten Mal präsentierte sich das deutsch-dänische Forschungsprojekt Rollflex in diesem Jahr bei der New Energy Husum (15.-18.3.2018), der Fachmesse im Norden rund um Themen der Erneuerbaren Energien. Ein parallel stattfindendes Kongressprogramm bot mit praxisorientierten Vorträgen und Diskussionsrunden zusätzliche Gelegenheit zum Netzwerken und für den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die beteiligten Partner stellten ihr Interreg-Projekt RollFlex beim Kongress Furgy Clean Innovation der Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein vor. Die Veranstaltung bildete im Rahmen der „New Energy“ eine Plattform für die Präsentation innovativer Technologien, Best-Practice-Beispiele und Förderkulissen aus Schleswig-Holstein und Dänemark. In ihrem Workshop “Roll to roll fabrication of solar cells and OLEDs“ gaben die dänischen und deutschen Partner einen Einblick in die Herstellung und Funktionsweise von Bauelementen aus organischen Materialien wie Solarzellen und OLEDs. Sie besitzen gänzlich neue Eigenschaften wie mechanische Flexibilität, Leichtgewicht, niedrige Kosten sowie Semitransparenz. Damit ermöglichen sie Anwendungsgebiete wie flexible Solarzellen, tragbare Technologien und Biosensorik. „Die Produktion und der Verbrauch von Energie könnte somit in Zukunft ganz neu gedacht werden“, so die Projektpartner. Mehr

Zu Beginn des Workshops stellte Dr. Stefan Mogck vom Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik Vorteile und Herausforderungen von Rolle-zu-Rolle basierten Beschichtungen für großflächige OLEDs vor. Morten Madsen, Assoziierter Professor am Mads Clausen Institute in Sønderborg, präsentierte anschließend Aktuelles aus der Forschung zu flexiblen Solarzellen aus organischen Materialien an der Süddänischen Universität. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit organischer Bauteile präsentierte Prof. Dr. Martina Gerken von der Technischen Fakultät der CAU. Sie zeigte, wie sich organische Optoelektronik dank nanostrukturierter Oberflächen in Biosensoren nutzen lässt, um z.B. die Konzentration von Proteinen im Blut auszulesen. Dr. Ala Cojocaru von der Kieler Firma Phi-Stone GmbH zeigte Methoden, wie Nanopartikel so in Folien integriert werden können, dass OLEDS beständiger gegen Einwirkungen von außen wie Feuchtigkeit werden. Wie nanostrukturierte Folien in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren hergestellt werden können, untersucht die dänische Firma Stensborg A/S, Roskilde. Dr. Lars Lindvold stellte die bisherigen Ergebnisse vor.

Ein Diskussionsteil bot im Anschluss Referentinnen und Referenten sowie den Workshop-Besuchern Gelegenheit, über die Vorträge und die vor Ort ausgestellten Demonstratoren ins Gespräch zu kommen. „Dieser Workshop war für uns eine sehr gute Möglichkeit, um unsere aktuelle Forschung einem breiten Publikum zu präsentieren. Wir konnten hier viele interessante Diskussionen führen, die uns bei der Weiterentwicklung unserer flexiblen OLEDs und Solarzellen unterstützen werden“, zog Martina Gerken Bilanz. 

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