Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS)

News

Doppelter Erfolg für die Uni Kiel und ihren Forschungsschwerpunkt KiNSIS

27.11.2020

LaborWie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute mitteilte (Freitag, 27.11.), fördert sie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) den neuen Sonderforschungsbereich (SFB) 1461 „Neuroelektronik: Biologisch inspirierte Informationsverarbeitung“ mit rund 11,5 Millionen Euro und verlängert den bereits seit 2016 bestehenden SFB 1261 „Biomagnetische Sensorik“ um weitere vier Jahre und eine Fördersumme von ca. 13,5 Millionen Euro. Die interdisziplinären Großforschungsprojekte zu bioinspirierter Informationsverarbeitung und zu Magnetfeldsensoren in der medizinischen Diagnostik sind beide am Forschungsschwerpunkt KiNSIS der CAU angesiedelt. Die Zusagen stärken damit auch die Nanowissenschaften und Oberflächenforschung in Norddeutschland und stellen wichtige Weichen für die zukünftige wissenschaftliche Ausrichtung der schleswig-holsteinischen Landesuniversität.  Weiterlesen

„Das ist ein großartiger Erfolg für beide Forschungsverbünde und die Kieler Universität. Die doppelte Zusage der DFG ist ein eindeutiger Beleg für die hier bisher über verschiedene Disziplinen hinweg erbrachte Spitzenforschung – herzlichen Glückwunsch an die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und alle Partnerinstitutionen!“ gratuliert Professorin Simone Fulda, Präsidentin der CAU. „Beide Großprojekte bieten spannende Zukunftspotentiale an den Schnittstellen von Technik, Biologie und Medizin und sind wichtige Bausteine unseres wissenschaftlichen Fundaments in der nächsten Runde der Exzellenzstrategie“, so Fulda weiter.

Sonderforschungsbereich 1461 „Neuroelektronik: Biologisch inspirierte Informationsverarbeitung“

Symbolbild 1461Ziel des SFB 1461 ist es, Erkenntnisse über die Informationswege in Nervensystemen auf die technische Informationsverarbeitung zu übertragen, um zum Beispiel die Muster- und Spracherkennung oder die Energieeffizienz bestehender Systeme zu verbessern. Denn auch wenn Computer immer leistungsfähiger werden, funktioniert das menschliche Gehirn im Vergleich weitaus effizienter, wenn es um kognitive Fähigkeiten wie die Mustererkennung geht. Die Mitglieder des SFB 1461 sind davon überzeugt, dass dies wertvolle biologische Vorbilder sind für eine neue Technologie der Informationsverarbeitung. Einen der Kernbausteine dieser Technologie bilden memristive Bauelemente. Das sind elektronische Speicherbauelemente, die in der Lage sind, sich an den Verlauf von elektrischen Signalen zu "erinnern" durch eine Änderung ihres elektrischen Widerstandes.

Das interdisziplinäre Forschungsfeld erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Neurowissenschaften, Biologie, Psychologie, Physik, Elektrotechnik, Materialwissenschaften, Netzwerkwissenschaften und nichtlinearer Dynamik. Neben der CAU als Sprecherhochschule sind als weitere tragende Säulen folgende Partnerinstitutionen im SFB beteiligt: Ruhr-Universität Bochum (RUB), Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), Technische Universität Ilmenau (TUIL), Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik Frankfurt/Oder (IHP), Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik Kiel (IPN), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Technische Hochschule Lübeck (THL) sowie das University College Cork (UCC), Irland, als internationaler Partner. Von der CAU sind neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von KiNSIS auch Mitglieder des Forschungsschwerpunkts Kiel Life Science (KLS) involviert. „Bei der Entwicklung neuer, innovativer Hardware wollen wir evolutionsbiologische Mechanismen, wie zum Beispiel das Zellwachstum mit einbeziehen. Das ist ein anspruchsvoller Ansatz im Forschungsfeld der bioinspirierten Elektronik und wir erhoffen uns davon wesentliche Fortschritte für zukünftige informationsverarbeitende Systeme“, betont CAU-Professor Hermann Kohlstedt, Sprecher des SFB 1461, die besondere Ausrichtung des Großprojektes. Der SFB soll Voraussetzungen schaffen für eine neue Generation von Computern und Technologien mit Anwendung in der Sensorik, der Robotik, dem Autonomen Fahren, aber auch für die Entwicklung bionischer Prothesen. Grundlegende Vorarbeiten hierzu wurden bereits in der Forschungsgruppe 2093 „Memristive Bauelemente für neuronale Systeme“ geleistet, die seit 2014 von der DFG an der CAU gefördert wird.
Link zu weiteren Informationen zum SFB 1461

Kontakt:
Professor Dr. Hermann Kohlstedt
Sprecher des SFB 1461 „Neuroelektronik: Biologisch inspirierte Informationsverarbeitung“
Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik
Leiter Arbeitsgruppe Nanoelektronik
Universität Kiel
Tel.: +49 431 880-6075
E-Mail: hko@tf.uni-kiel.de


Sonderforschungsbereich 1261 „Biomagnetische Sensorik“

SensorSeit 2016 erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Materialwissenschaft, Elektrotechnik und Medizin im SFB 1261 magnetfeldbasierte, hochempfindliche Diagnosemethoden, um Erkrankungen des Herzens und des Gehirns besser detektieren zu können. Als Ergänzung oder Alternative zu den herkömmlichen elektrischen Messverfahren wie Elektrokardiographie (EKG) oder Elektroenzephalographie (EEG) könnten magnetische Messungen eine deutlich bessere räumliche Auflösung ermöglichen, Langzeituntersuchungen erleichtern und damit perspektivisch zum Beispiel in der Epilepsie zu autonom reagierenden Implantatsystemen führen. Denn im Herz wie auch im Gehirn werden durch die elektrischen Ströme auch magnetische Felder erzeugt. Da das menschliche Körpergewebe eine unterschiedliche elektrische Leitfähigkeit hat, kann es die elektrischen Signale verzerren. Die magnetischen Felder hingegen werden davon nicht beeinflusst und können, anders als bei EKG oder EEG, ohne direkten Hautkontakt gemessen werden. Allerdings sind magnetische Felder extrem schwach und werden leicht durch äußere Signale gestört, was komplexe Anforderungen an die Magnetfeldsensoren und die Signalverarbeitung stellt.

„Die erneute Förderung der DFG zeigt, dass wir mit dem einzigartigen Forschungsansatz, den wir in Kiel schon seit mehreren Jahren verfolgen, auf einem erfolgsversprechenden Weg sind“, so SFB-Sprecher Professor Eckhard Quandt. „Mit den bisherigen, vielversprechenden Ergebnissen haben wir eine international sichtbare Kompetenz erlangt. Wenn es uns gelingt, die Konzepte dieser hochempfindlichen Magnetsensoren für einen breiten medizinischen Einsatz weiterzuentwickeln, ließen sich damit kardiologische oder neurologische Krankheiten detektieren, die mit elektrischen Messungen bisher nicht erkannt werden können“, blickt der Professor für Anorganische Funktionsmaterialien an der Technischen Fakultät voraus. Nachdem die SFB-Mitglieder in der ersten Förderphase entscheidende Erfolge im Hinblick auf die Empfindlichkeit der Sensoren erzielen konnten, wollen sie die Ergebnisse jetzt noch stärker in die Anwendung bringen. Dazu werden weitere Medizinerinnen und Mediziner sowie das Unternehmen Boston Scientific, internationaler Marktführer im Bereich der tiefen Hirnstimulation, den interdisziplinären Verbund verstärken sowie das Deutsche Museum München. Neben der CAU sind auch das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie in Itzehoe (ISIT) und das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik Kiel (IPN) an dem SFB beteiligt.  
Link zu weiteren Informationen zum SFB 1261

Kontakt:
Professor Dr.-Ing. Eckhard Quandt
Sprecher des SFB 1261 „Biomagnetische Sensorik“ an der CAU
Lehrstuhl für Anorganische Funktionsmaterialien
Vizepräsident der CAU
Tel.: +49 431 880-6203
E-Mail: eq@tf.uni-kiel.de
Web: www.sfb1261.de/index.php/en/

 

Zur Pressemitteilung der CAU vom 27.11.2020

Melanie Schnell erhält Björn H. Wiik-Wissenschaftspreis des DESY

23.11.2020

Melanie SchnellKiNSIS-Mitglied Melanie Schnell wird mit dem Bjørn H. Wiik-Preis 2020 ausgezeichnet. Die Professorin für physikalische Chemie erhält den renommierten Wissenschaftspreis des Forschungszentrums DESY für ihre wegweisenden Arbeiten zur molekularen Mikrowellen-Spektroskopie sowie für ihre Führungsrolle bei der Einrichtung des Centre for Molecular Water Science (CMWS) bei DESY. Die Verleihung des Preises findet im Rahmen des DESY Science Day am 2. Dezember 2020 statt. Melanie Schnell ist Professorin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und leitet in der DESY Photon Science die Forschungsgruppe „Spektroskopie molekularer Prozesse”. Weiterlesen

Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet

12.11.2020

Vahl und JoostFür seine Dissertation wurde KiNSIS-Mitglied Materialwissenschaftler Dr.-Ing. Alexander Vahl beim diesjährigen virtuellen DGM-Tag (21. September 2020) mit dem Nachwuchspreis 2019 der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM) ausgezeichnet. Außerdem erhielt Jan-Philip Joost, Doktorand in der Arbeitsgruppe von KiNSIS-Mitglied Prof. Dr. Michael Bonitz, Statische Physik, für seinen Vortrag bei der Onlinekonferenz Graphene 2020 (19-23.Oktober 2020) einen der „Best Phd student oral contribution Awards“. Weiterlesen

Herzsimulator für die Schule »Forschung ist nicht so abstrakt wie gedacht«

10.11.2020

Doktorandin mit HerzsimulatorMedizin und Technik bieten spannende Berufsaussichten, stehen in der Schule aber nicht auf dem Stundenplan. Reinschnuppern können Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines interdisziplinären Projektes zu Magnetfeldsensoren, mit denen sich die Herzaktivität messen lässt. Am »Herzsimulator« können Schülerinnen und Schüler lernen, medizinisch auffällige Herzsignale zu erkennen. Doktorandin Cara Broß hat den Aufbau gemeinsam mit Forschenden des SFB 1261 als Baustein eines dreiteiligen Schulmoduls entwickelt.  Warum es dabei geht, erläutern sie in der aktuellen Ausgabe der "Unizeit", dem Magazin der CAU und eine Beilage der Kieler Nachrichten. Weiterlesen

NINa e.V. veranstaltet zwei Online-Symposien zur Nanomedizin

27.10.2020

SymbolbildFür diesen November und Dezember lädt die Norddeutsche Initiative Nanotechnologie (NINa e.V.) gleich zu zwei Veranstaltungen aus dem Bereich Nanomedizin ein. Am 24. November veranstaltet NINa das Online-Symposium „Corona Vaccine - Impact of Nanotechnology“ zusammen mit der Universität Kiel, dem Branchennetzwerk Life Science Nord, der WTSH (Wirtschaftsförderung und Technologietransfer in Schleswig-Holstein). Am 9. Dezember findet die Online-Konferenz "Nano Meets Medicine" statt, veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Medizintechnik der Universität zu Lübeck, Life Science Nord und der WTSH. Veranstaltungssprache ist Englisch. Anmeldung und Streaming zu den kostenlosen Angeboten sind jeweils über www.nina-sh.digital möglich. Weiterlesen

Nanotechnologie für den Chemieunterricht: Digitale Fortbildungsreihe startet am 12.11.

23.10.2020

Drei GefäßeLängst hat die Nanotechnologie Einzug in unseren Alltag gehalten und gilt als eines der zukunftsträchtigsten Forschungsfelder. Sie ermöglicht unter anderem Materialien mit ganz neuen Eigenschaften, zum Beispiel für wasserabweisende Oberflächen oder für besonders effiziente Batterien. Im Schulunterricht lassen sich damit chemische Fachinhalte im Kontext aktueller Forschung vermitteln. Gleichzeitig können Lehrkräfte die tägliche Lebensumwelt der Schülerinnen und Schüler einbeziehen. Um bei der Umsetzung zu unterstützen, bietet die CAU gemeinsam mit KiNSIS und weiteren Kooperationspartnern regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen an – coronabedingt in diesem Jahr als kostenlose digitale Vorlesungsreihe. „Nanotechnologie für den Unterricht“ findet ab dem 12. November jeweils am zweiten Donnerstag im Monat um 18:00 Uhr statt. Mehr lesen

Videointerview: Was braucht man als Wissenschaftler*in?

15.10.2020

Holger KerstenHolger Kersten, Professor für Plasmaphysik, hielt beim 7. International Congress On Energy Fluxes And Radiation Effects (EFRE), vom 14. bis 26.09.2020, nicht nur einen Vortrag. Im Rahmen der Online-Tagung interviewten ihn auch Studierende und fragten, warum er Wissenschaftler geworden sei, welche Eigenschaften man in der Wissenschaft braucht und warum Forschen so wichtig ist. Hier ein gekürzter Auszug aus dem Interview, das ganze Video (in Englisch) finden Sie hier auf You Tube.
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Anna McConnell beim KiNSIS Retreat mit erstem Early Career Award ausgezeichnet

02.10.2020

Anna McConnell AwardFür ihre besonders innovative und interdisziplinäre Forschung zu molekularen Käfigen erhält Jun-Prof. Dr. Anna McConnell den ersten KiNSIS Early Career Award. Damit verbunden sind 5.000 Euro, die zum Beispiel für Hilfskräfte, Reisen, Software oder Verbrauchsmaterialien eingesetzt werden können. Prof. Dr. Norbert Stock, in der KiNSIS-Sprecher*innengruppe für den Bereich Nano Chemistry zuständig, überreichte McConnell den Preis beim diesjährigen KiNSIS-Retreat, der vom 29.-30. September 2020 in der Nordseeakademie Leck stattfand. Vor den rund 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des strategischen Treffens stellte sie ihre Forschung und ihre weiteren Pläne vor. Außerdem konnte die Juniorprofessorin mit einem „Micro Proposal“ überzeugen und erhielt dafür eine zusätzliche Förderung im Umfang von 2.000 Euro. (Weiterlesen)

Neue KiNSIS-Mitglieder im Sommersemester 2020

23.09.2020

Vier Portraits von WissenschaftlernIm Nachgang zur Mitgliederversammlung im Juni haben die KiNSIS-Mitglieder per Onlineabstimmung über die Aufnahme neuer Kolleginnen und Kollegen entschieden. Malte Behrens, Fabio Caruso, Marco Liserre und Alexander Vahl hatten sich in der Versammlung zuvor persönlich vorgestellt und wurden in den Forschungsschwerpunkt aufgenommen. Malte Behrens und Marco Liserre werden ihre aktuelle Forschung in einem Vortrag beim diesjährigen KiNSIS-Retreat vom 29.-30. September 2020 vorstellen. Weitere Informationen 

Fakultätspreis für Alexander Schlimms Dissertation aus dem SFB 677

23.07.2020

Porträt Alexander SchlimmFür seine herausragende Dissertation zu funktionalen Molekülen auf Goldoberflächen erhält der Anorganische Chemiker Dr. Alexander Schlimm einen der beiden Fakultätspreise 2019 der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Seine Promotion fertigte er bei Professor Felix Tuczek im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 677 „Funktion durch Schalten“ an, der von 2007 bis 2019 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wurde. „Im Fokus meiner Arbeit standen Übergangsmetallkomplexe zur Aktivierung von kleinen Molekülen sowie photoschaltbare Moleküle, die auch als Bauteile ultra-kleiner molekularer Maschinen dienen können. Anhand äußerst sensitiver analytischer Methoden konnte ich insbesondere die Adsorbat-Substrat-Wechselwirkungen untersuchen“, fasst Schlimm zusammen. Mit den Ergebnissen seiner Forschung konnte Schlimm wesentlich zum besseren Verständnis solcher Systeme beitragen. Er liefert damit neue Erkenntnisse für den Bereich der heterogenen Katalyse und für die Realisierung molekularer Elektronik. Hier weiterlesen

Regina Scherließ ist neues Mitglied der KiNSIS-Sprechergruppe

07.07.2020

Regina ScherließDie Mitglieder des Forschungsschwerpunkts haben Prof. Dr. Regina Scherließ als neue stellvertretende Sprecherin für den Bereich Nano Life Sciences gewählt. Auf der Mitgliederversammlung am 12. Juni 2020 hatte sie sich den Mitgliedern als Kandidatin vorgestellt, die Abstimmung erfolgte im Anschluss online. Scherließ folgt damit auf Prof. Dr. Ingolf Cascorbi, der nach drei Jahren regulär aus dem Amt als Stellvertretender KiNSIS-Sprecher ausschied. Prof. Dr. Jeffrey McCord (Nano Engineering) und Prof. Dr. Kai Rossnagel (Nano Physics) vertreten seit 2019 die Interessen des Schwerpunkts als Sprecher. Vergangenes Jahr wurde außerdem Prof. Dr. Norbert Stock (Nano Chemistry) als stellvertretender Sprecher gewählt.

Regina Scherließ ist seit September 2017 Professorin für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie an der CAU und forscht interdisziplinär an der Entwicklung und Charakterisierung von Arzneiformen. Bei KiNSIS ist sie unter anderem im GRK 2154 Materials for Brain involviert. https://www.pharmazie.uni-kiel.de/de/pharmazeutische-technologie-und-biopharmazie

Early Career Programme: Laserlicht als Beleuchtungsmittel

07.07.2020

Schütt und TerraschkeLaserdioden könnten sehr viel effizienter sein als die derzeitigen LEDs und Lampen für Autoscheinwerfer, Beamer oder Raumbeleuchtungen kleiner, leichter und gleichzeitig heller machen. Doch bislang ist für solche Anwendungen der intensive, monochromatische (einfarbige) Lichtstrahl der Laser ein Problem. Auf Oberflächen führt er zu einem Flackern und wird in der Regel als unangenehm empfunden. An einer interdisziplinären Lösung forschen Materialwissenschaftler Dr. Fabian Schütt und Chemieingenieurin Huayna Terraschke, Juniorprofessorin für Photoaktive Anorganische Nanomaterialien. In der neuen Ausgabe des CAU-Magazins "Unizeit", das am 4.7.2020 als Beilage der Kieler Nachrichten erschien, berichten sie von ihrem fächerübergreifenden Projekt. Gefördert wird es von KiNSIS im Rahmen des zum Sommersemester aufgelegten Early Career Programme mit einem Mirco Proposal von 2.000 Euro.

Zum Artikel in der Online-Ausgabe der Unizeit vom 4.7.2020

Neue Promovierende im GRK 2154 gestartet

29.04.2020

Screenshot KickoffZum 1. April 2020 ist im Graduiertenkolleg "Materials for Brain" eine neue Gruppe von Promovierenden gestartet. 12 Doktorand*innen aus der Materialwissenschaft und der (Bio-)Medizin werden in ihren Projekten die Forschung des GRK zu nano- und mikroskalige Beschichtungen für Implantate weiter vorantreiben. Ziel ist, sie zur Behandlungen von Gehirnerkrankungen wie Epilepsie, Aneurysmen und Tumoren einzusetzen und damit Perspektiven für neuartige Therapien zu eröffnen. Im Forschungsfokus stehen die gezielte Wirkstoffabgabe durch die Implantate, Wechselwirkungen und ihre Einsatzfähigkeit für die MRT-Diagnostik.
Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen fand das Kick-Off-Meeting der neuen Gruppe am 21. April virtuell per Videokonferenz statt, inklusive Gruppenfoto. Rainer Adelung, seit 1. April neuer GRK-Sprecher, begrüßte die Promovierenden gemeinsam mit den anderen Professor*innen und der Koordinatorin Tina Kerby. Das GRK-Team stellte sich und das Ausbildungsprogramm noch einmal detailliert vor und beantwortete aktuelle Fragen der Teilnehmenden. Diese berichteten von ihren jeweiligen Plänen und ihrer derzeitigen (Arbeits-)Situation. Die neuen Doktorand*innen des internationalen Ausbildungsprogramms kommen aus der Türkei, Spanien, Pakistan, Indien und Deutschland. Aufgrund der eingeschränkten Reisemöglichkeiten befinden sich einige momentan noch in ihren Heimatländern und hoffen, im Laufe des Sommersemesters nach Kiel zu kommen und ihre Forschung vor Ort fortzusetzen. Der Großteil der GRK-Promovierenden aus dem ersten Jahrgang, der 2017 gestartet ist, wird seine Promotion in diesem Jahr abschließen.

Workshop zu Biosignalen an der CAU

20.04.2020

WorkshoporganisatorenVom 11.-13. März fand an der CAU der Workshop "Innovative Verarbeitung bioelektrischer und -magnetischer Signale" statt, eine Zusammenarbeit der Fachausschüsse “Biosignale” und “Magnetische Methoden in der Medizin” der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Schnittstelle von Medizin und Technik präsentierten ihre Forschung in Kurzvorträgen und Postersessions. Sie diskutierten unter anderem zu biomagnetischen Anwendungen, kardiologischen Untersuchungen oder neurologischen Biosignalen. Sechs Nachwuchsforschende erhielten außerdem einen “Young Investigator Award“ für herausragende Vorträge oder Poster. Von Seiten der CAU wurde der Workshop organisiert von Prof. Dr. Gerhard Schmidt, Prof. Dr. Andreas Bahr und Eric Elzenheimer.


Zum vollständigen Bericht auf der Website des SFB 1261  

 

GRK Materials for Brain: Blutfluss in Gefäßen steuern

08.04.2020

Zwei ForscherWarum jemand ein Aneurysma entwickelt, ist noch weitestgehend unklar. Promovierende aus der Materialwissenschaft und der Medizin arbeiten gemeinsam an neuen Therapien, um Gehirnblutungen zu vermeiden. Anhand von 3-D-Modellen simulieren Mariya Pravdivtseva (UKSH, l.) und Prasanth Velvaluri (CAU), wie ihre neuen Stents den Blutfluss in Gefäßen mit Aneurysmen beeinflussen. In der neuen Ausgabe des CAU-Magazins "Unizeit" berichten sie von ihrem Projekt im Graduiertenkolleg 2154 "Materials for Brain". Betreut werden sie in der Promotion von Professor Jan-Bernd Hövener (Molecular Imaging North Competence Center, MOIN CC), Professor Olav Jansen (UKSH) und Professor Eckhard Quandt (CAU).

Zum vollständigen Unizeit-Artikel vom 4.4.2020

Nachwuchswissenschaftler in die KiNSIS Sprechergruppe gewählt

02.04.2020

bahr_gruberZum Sommersemester 2020 ist die KiNSIS-Sprechergruppe mit Andreas Bahr (l., Nano Engineering) und Manuel Gruber (Nano Physics) um zwei Vertreter aus dem Kreis des wissenschaftlichen Nachwuchses bei KiNSIS erweitert worden. Beide Kandidaten waren zuvor in einer Online-Abstimmung aller Mitglieder gewählt worden. Weiterlesen

SFB-677-Lernstation gewinnt bundesweiten Schülerlaborpreis

30.03.2020

Vortrag zur PreisübergabeIm Rahmen der Jahrestagung von LernortLabor, dem Bundesverband der Schülerlabore, wurde am 9. März in Dresden erstmalig der LeLa-Preis verliehen, der herausragende Leistungen der Schülerlabore würdigt. In der Kategorie „Experiment des Jahres“ gewann die Lernstation „Dem Lotos-Effekt auf der Spur“, die ursprünglich für das klick!:labor der Kieler Forschungswerkstatt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem SFB 677 „Funktion durch Schalten“ entwickelt wurde. Den mit 5.000 Euro dotierten Preis nahm Professor Stefan Schwarzer, mittlerweile Leiter des Schülerlabors LMUchemlab der Ludwig-Maximilians-Universität München, entgegen. Gestiftet wurde der Preis vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weiterlesen

Schülerworkshop zur nachhaltigen Energiespeicherung

26.03.2020

WorkshopWie sich die Zukunft nachhaltig gestalten lässt, darüber diskutierten 500 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus ganz Schleswig-Holstein am 28. Februar bei der Konferenz „Schule macht Zukunft – Impulse für ein nachhaltiges Leben“ in Kiel. Das Bildungsministerium, das Umweltministerium, das IPN und die CAU hatten zu Gesprächsrunden und über 30 Workshops ins Physikzentrum eingeladen. Dr. Sandra Hansen vom Institut für Materialwissenschaft diskutierte in ihrem Workshop über die Vorteile verschiedener Speichertechnologien und gab Einblicke in ihr aktuelles Forschungsprojekt zu nachhaltigen Siliziumbatterien.  [[Weiterlesen]]

Sabrina Curtis und Luka Hansen für Lindauer Nobelpreisträgertreffen 2020 ausgewählt

12.03.2020

Sabrina M. Curtis und Luka Hansen660 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus 101 Ländern sind zum 70. Jahrestag der Lindauer Nobelpreisträgertreffen eingeladen. Darunter sind auch die Promovierenden Sabrina Curtis aus der Gruppe "Anorganische Funktionsmaterialien" von Eckhard Quandt, Institut für Materialwissenschaften, und Luka Hansen aus der Gruppe "Plasmatechnik" von Holger Kersten am Institut für Experimental- und Angewandte Physik. Vom 28. Juni bis 3. Juli 2020 treffen sie in Lindau rund 70 Nobelpreisträgerinnen und -preisträger. Weiterlesen

Bundesweites Expertengremium diskutiert über die Zukunft der Forschung mit hochintensiver Röntgenstrahlung

04.03.2020

GruppenbildAm Freitag, 28. Februar 2020, traf sich an der CAU das Komitee zur Forschung mit Synchrotronstrahlung (KFS) zu seiner 100. Sitzung. Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland diskutierten zur Zukunft der Forschung mit hochintensiver Röntgenstrahlung. Das ultrahelle Licht erlaubt neue Einblicke in Materie und ermöglicht so ein tieferes Verständnis von Materialien und Lebewesen. Im Fokus standen vor allem strategische Fragen zu digitalen Herausforderungen und Möglichkeiten wie Datenmanagement und -analyse. Das gewählte Komitee bildet bundesweit die Schnittstelle zwischen Forschungseinrichtungen, die Synchrotronstrahlung anbieten, ihren Nutzerinnen und Nutzern aus der Wissenschaft und Förderern wie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Den Vorsitz hat Privatdozentin Dr. Bridget Murphy von der CAU, Stellvertreter ist Prof. Dr. Jan-Dierk Grunwaldt vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Pressemitteilung CAU, 03.03.2020

Holger Kersten in den Vorstandsrat der Deutschen Vakuumgesellschaft gewählt

03.03.2020

Holger KerstenProf. Dr. Holger Kersten (AG Plasmatechnologie) wurde Mitte Februar für die kommenden drei Jahre in den Vorstandsrat der Deutschen Vakuum-Gesellschaft DVG e.V. (DVG) gewählt. Die DVG ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein zur Förderung von Forschung und Anwendung der vakuumgestützten Wissenschaften und Technologien. Dazu gehören die Gebiete Oberflächenphysik und -analytik, Dünne Schichten, Nanostrukturwissenschaften, Elektronische Materialien und die Vakuumphysik und -technik, sowie die vielfältigen Anwendungsbereiche dieser Disziplinen. Ein Ziel ist, Wissenschaft und Industrie der vakuumgestützten Technologien in Zukunft noch enger zusammenzuführen.
Die DVG ist das Pendant zu den nationalen Vakuum-Gesellschaften in anderen Ländern, die in der International Union for Vacuum Science, Technique and Applications (IUVSTA) organisiert sind, und vertritt ihre Mitglieder somit auch auf internationaler Ebene.

 

Richard D. James von der Universität Minnesota forscht als DFG-Mercator-Fellow zu Formgedächtnismaterialien

28.01.2020

Eckhard Quandt und Richard D. JamesKeramiken gelten normalerweise als zu zerbrechlich, um als Formgedächtnismaterialien eingesetzt zu werden. Professor Eckhard Quandt von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Professor Richard D. James von der Universität Minnesota sehen allerdings großes Potential in ihrer Widerstandsfähigkeit. Sie erforschen keramische Materialien im Rahmen eines Reinhart-Koselleck-Projektes, mit dem die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) besonders innovative Forschungsprojekte fördert. Um die gemeinsame Arbeit noch zu vertiefen, hat Quandt jetzt zusätzlich ein Mercator-Fellowship der DFG eingeworben. Sie ermöglicht James als international anerkanntem Experten für Formgedächtnismaterialien insgesamt ein Jahr an der CAU zu forschen, um die Entwicklung neuer Materialien für Anwendungsbereiche wie Medizin, Industrie und Energie voranzutreiben.

 

Preisträger der Humboldt-Stiftung kommt an die Uni Kiel

13.01.2020

Nian X. SunMit Professor Nian X. Sun von der Northeastern University in Boston kommt im Sommer 2020 ein Forschungspreisträger der Alexander von Humboldt Stiftung nach Kiel. Der an der Schnittstelle zwischen Materialwissenschaft und Elektrotechnik arbeitende Wissenschaftler gilt als international führend auf dem Gebiet magnetoelektrischer Materialien, die zum Beispiel in neuartigen Sensoren eingesetzt werden. Den Forschungspreis erhält Sun für seine herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre. Damit verbunden ist ein Forschungsaufenthalt in Deutschland zur Durchführung eines Kooperationsprojekts. Etwa ein Jahr lang wird Sun im Sonderforschungsbereich 1261 „Biomagnetische Sensorik“ der CAU an neuen magnetoelektrischen Materialien und deren Anwendung forschen. Mit dem Forschungspreis zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert.

Zur Pressemitteilung, CAU, 16.12.2019

Batterieforschung: Land fördert Energie-Infrastrukturprojekte an der CAU

13.01.2020

GruppenbildIm Rahmen des Landes-Ideenwettbewerbs zum Ausbau der Energie-Infrastruktur wird der Aufbau eines Reallabors an der Technischen Fakultät unterstützt, um neuartige und zuverlässige Batterietechnologien zu entwickeln. Die Förderhöhe des Projektes "Labor für zuverlässige batteriegestützte Energiewandlung" von Professor Marco Liserre, Professor Rainer Adelung und Dr. Sandra Hansen wird in den kommenden Wochen bekanntgegeben. Verliehen wurden die Bescheide am 3. Dezember 2019 durch Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Karin Prien, Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht und Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz am Rande der Veranstaltung „Science Match Future Energies" in der Kieler Sparkassen-Arena. Rund 100 Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitsforscherinnen und Forscher, darunter zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der CAU, präsentierten ihre Ideen und Projekte Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Pressemitteilung CAU, 4.12.2019

Umweltfreundliche Netze für die Fischzucht: Ein Besuch auf der Testplattform in der Kieler Förde

05.11.2019

WorkingGraue Wolken hängen an diesem Vormittag über Kiel, es sieht nach Regen aus. Ausgerüstet mit Windjacken und Schwimmwesten sitzt eine Handvoll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in dem kleinen Motorboot, das sie zu einer Plattform, etwa 100 Meter vor dem Ostufer der Förde, bringt. Hier werden Lachsforellen gezüchtet, nur durch Netze vom Meerwasser getrennt. In direkter Nachbarschaft haben die Züchterinnen ungenutzte Flächen der Wissenschaft überlassen. So sollen neue Entwicklungen aus dem Labor unter möglichst realistischen Bedingungen für die Anwendung getestet werden. Weiterlesen

AEPSE Student Award für Luka Hansen, AG Plasmatechnologie

24.10.2019

PreisverleihungLuka Hansen aus der Arbeitsgruppe Plasmatechnologie von Professor Holger Kersten hat bei der 12th Asian-European International Conference on Plasma Surface Engineering (AEPSE) einen Student Award für seine Arbeit "Plasma surface interaction on atomic level – Towards in-situ TEM studies" gewonnen. Das Thema ist Teil eines gemeinsamen DFG-Projektes mit der Arbeitsgruppe von Professor Lorenz Kienle an der Technischen Fakultät. Es geht um die Erzeugung und Modifizierung von Nanomaterialien in Prozessplasmen. Zunächst werden die plasma-behandelten Strukturen ex-situ mittels TEM charakterisiert. Später sollen die Untersuchungen in-operando an einer Mikroplasmazelle im TEM durchgeführt werden, um die Plasma-Oberflächen-Wechselwirkung "live" auf atomarer Ebene beobachten zu können. Die Idee, seine ersten Ergebnisse sowie das innovative Konzept der Experimente hat Luka Hansen auf der AEPSE, die vom 1. bis 5. September 2019 in Jeju / Korea stattfand, vorgestellt und dafür den Student Award erhalten.  Mehr

 

 

Nacht der Wissenschaft 2019

08.10.2019

Beach flagZum vierten Mal hatte die Kiel Region am 27. September zur Nacht der Wissenschaft eingeladen und rund 13.000 Besucherinnen und Besucher kamen nach Rendsburg, Eckernförde, Plön, Preetz und Kiel. Dort boten über 40 Forschungseinrichtungen Mitmach-Experimente und Vorträge an, darunter auch viele KiNSIS-Mitglieder. Die Veranstaltung ist Teil der "European Researcher Night", die zeitgleich in mehr als 25 Ländern stattfand und von der EU-Kommission unterstützt wird. Weiterlesen

Internationales Forschungsnetzwerk "Cosmics" tagt an der Universität Kiel

30.09.2019

GruppenfotoAm 25. und 26.09.2019 trafen sich die Mitglieder des internationalen Forschungsprojekts COSMICS “Concepts and Tools in Molecular Spintronics” zu einem Workshop an der CAU. Das Konsortium besteht neben der CAU aus fünf weiteren europäischen Partnern, darunter Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Frankreich, Spanien und Dänemark. Das interdisziplinäre Forschungsteam aus Physik, theoretischer Physik und Chemie erforscht magnetische Effekte in einzelnen Molekülen, die sich in metallischen Kontakten oder Bauelementen befinden. Solche Anordnungen können auch in Magnetfeldsensoren zum Einsatz kommen. Gemeinsam mit einem dänischen Software-Unternehmen wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein Programm entwickeln, mit dem sich die Eigenschaften solcher Bauelemente vorhersagen lassen. Es wird sowohl für wissenschaftliche als auch industrielle Forschung eingesetzt werden. Das Projekt wird seit 2017 im Rahmen des Forschungsprogramms „Horizon 2020“ von der Europäischen Union mit rund 3,8 Millionen Euro gefördert. Die Förderdauer beträgt vier Jahre. 

Projekt-Website: http://cosmics-h2020.eu/
CAU-Pressemitteilung vom 30.09.2019 (Deutsch)
CAU press release from September 30, 2019 (English)

Wolfgang Bensch erhält Wilhelm-Klemm-Preis

26.09.2019

PreisvergabeProfessor Wolfgang Bensch vom Institut für Anorganische Chemie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist Preisträger des Wilhelm-Klemm-Preises 2019. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zeichnete den Kieler Festkörperchemiker beim Kongress „Wissenschaftsforum Chemie“ aus, der vom 15. bis 18. September 2019 in Aachen stattfand. Mit dem Preis würdigt die GDCh Benschs wissenschaftliches Engagement für Festkörperchemie und Materialforschung, insbesondere seine innovative Forschung zur Verbindungsklasse der Chalkogenide, chemische Verbindungen mit den Elementen Sauerstoff, Schwefel, Selen und Tellur. Die alle zwei Jahre verliehene Auszeichnung gilt international als eine der wichtigsten auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie. (Foto: GDCh-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Claudia Felser, Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden (links), Preisträger Bensch und GDCh-Präsident Dr. Matthias Urmann. © Christian Augustin, Hamburg/GDCh)

Pressemitteilung der CAU, 17.09.2019

Pressemitteilung der GDCh, 13.08.2019

 

Sonderforschungsbereich 677 geht mit internationaler Tagung zu Ende

05.09.2019

GruppenfotoMoleküle, die sich gezielt steuern lassen, können molekulare Maschinen und damit völlig neue Materialien und medizinische Anwendungen ermöglichen. Aktuelle Erkenntnisse zur Entwicklung und Anwendung solcher Moleküle diskutierten vom 25. bis 28. August 2019 rund einhundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Schloss Plön. Die viertägige internationale Konferenz bildete die Abschlusstagung des Sonderforschungsbereichs 677 „Funktion durch Schalten“. Seit 2007 hat der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Forschungsverbund drei erfolgreiche Förderphasen durchlaufen. Mit zahlreichen Ergebnissen zu schaltbaren Molekülfunktionen wie zum Beispiel der gezielten Aktivierung von Medikamenten am Krankheitsherd oder der Manipulation von Spins in neuen Computerarchitekturen hat der SFB das Forschungsfeld der molekularen Maschinen vorangebracht.

 

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