Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS)

News

Neue Promovierende im GRK 2154 gestartet

29.04.2020

Screenshot KickoffZum 1. April 2020 ist im Graduiertenkolleg "Materials for Brain" eine neue Gruppe von Promovierenden gestartet. 12 Doktorand*innen aus der Materialwissenschaft und der (Bio-)Medizin werden in ihren Projekten die Forschung des GRK zu nano- und mikroskalige Beschichtungen für Implantate weiter vorantreiben. Ziel ist, sie zur Behandlungen von Gehirnerkrankungen wie Epilepsie, Aneurysmen und Tumoren einzusetzen und damit Perspektiven für neuartige Therapien zu eröffnen. Im Forschungsfokus stehen die gezielte Wirkstoffabgabe durch die Implantate, Wechselwirkungen und ihre Einsatzfähigkeit für die MRT-Diagnostik.
Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen fand das Kick-Off-Meeting der neuen Gruppe am 21. April virtuell per Videokonferenz statt, inklusive Gruppenfoto. Rainer Adelung, seit 1. April neuer GRK-Sprecher, begrüßte die Promovierenden gemeinsam mit den anderen Professor*innen und der Koordinatorin Tina Kerby. Das GRK-Team stellte sich und das Ausbildungsprogramm noch einmal detailliert vor und beantwortete aktuelle Fragen der Teilnehmenden. Diese berichteten von ihren jeweiligen Plänen und ihrer derzeitigen (Arbeits-)Situation. Die neuen Doktorand*innen des internationalen Ausbildungsprogramms kommen aus der Türkei, Spanien, Pakistan, Indien und Deutschland. Aufgrund der eingeschränkten Reisemöglichkeiten befinden sich einige momentan noch in ihren Heimatländern und hoffen, im Laufe des Sommersemesters nach Kiel zu kommen und ihre Forschung vor Ort fortzusetzen. Der Großteil der GRK-Promovierenden aus dem ersten Jahrgang, der 2017 gestartet ist, wird seine Promotion in diesem Jahr abschließen.

Workshop zu Biosignalen an der CAU

20.04.2020

WorkshoporganisatorenVom 11.-13. März fand an der CAU der Workshop "Innovative Verarbeitung bioelektrischer und -magnetischer Signale" statt, eine Zusammenarbeit der Fachausschüsse “Biosignale” und “Magnetische Methoden in der Medizin” der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Schnittstelle von Medizin und Technik präsentierten ihre Forschung in Kurzvorträgen und Postersessions. Sie diskutierten unter anderem zu biomagnetischen Anwendungen, kardiologischen Untersuchungen oder neurologischen Biosignalen. Sechs Nachwuchsforschende erhielten außerdem einen “Young Investigator Award“ für herausragende Vorträge oder Poster. Von Seiten der CAU wurde der Workshop organisiert von Prof. Dr. Gerhard Schmidt, Prof. Dr. Andreas Bahr und Eric Elzenheimer.


Zum vollständigen Bericht auf der Website des SFB 1261  

 

GRK Materials for Brain: Blutfluss in Gefäßen steuern

08.04.2020

Zwei ForscherWarum jemand ein Aneurysma entwickelt, ist noch weitestgehend unklar. Promovierende aus der Materialwissenschaft und der Medizin arbeiten gemeinsam an neuen Therapien, um Gehirnblutungen zu vermeiden. Anhand von 3-D-Modellen simulieren Mariya Pravdivtseva (UKSH, l.) und Prasanth Velvaluri (CAU), wie ihre neuen Stents den Blutfluss in Gefäßen mit Aneurysmen beeinflussen. In der neuen Ausgabe des CAU-Magazins "Unizeit" berichten sie von ihrem Projekt im Graduiertenkolleg 2154 "Materials for Brain". Betreut werden sie in der Promotion von Professor Jan-Bernd Hövener (Molecular Imaging North Competence Center, MOIN CC), Professor Olav Jansen (UKSH) und Professor Eckhard Quandt (CAU).

Zum vollständigen Unizeit-Artikel vom 4.4.2020

Nachwuchswissenschaftler in die KiNSIS Sprechergruppe gewählt

02.04.2020

bahr_gruberZum Sommersemester 2020 ist die KiNSIS-Sprechergruppe mit Andreas Bahr (l., Nano Engineering) und Manuel Gruber (Nano Physics) um zwei Vertreter aus dem Kreis des wissenschaftlichen Nachwuchses bei KiNSIS erweitert worden. Beide Kandidaten waren zuvor in einer Online-Abstimmung aller Mitglieder gewählt worden. Weiterlesen

SFB-677-Lernstation gewinnt bundesweiten Schülerlaborpreis

30.03.2020

Vortrag zur PreisübergabeIm Rahmen der Jahrestagung von LernortLabor, dem Bundesverband der Schülerlabore, wurde am 9. März in Dresden erstmalig der LeLa-Preis verliehen, der herausragende Leistungen der Schülerlabore würdigt. In der Kategorie „Experiment des Jahres“ gewann die Lernstation „Dem Lotos-Effekt auf der Spur“, die ursprünglich für das klick!:labor der Kieler Forschungswerkstatt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem SFB 677 „Funktion durch Schalten“ entwickelt wurde. Den mit 5.000 Euro dotierten Preis nahm Professor Stefan Schwarzer, mittlerweile Leiter des Schülerlabors LMUchemlab der Ludwig-Maximilians-Universität München, entgegen. Gestiftet wurde der Preis vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Weiterlesen

Schülerworkshop zur nachhaltigen Energiespeicherung

26.03.2020

WorkshopWie sich die Zukunft nachhaltig gestalten lässt, darüber diskutierten 500 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus ganz Schleswig-Holstein am 28. Februar bei der Konferenz „Schule macht Zukunft – Impulse für ein nachhaltiges Leben“ in Kiel. Das Bildungsministerium, das Umweltministerium, das IPN und die CAU hatten zu Gesprächsrunden und über 30 Workshops ins Physikzentrum eingeladen. Dr. Sandra Hansen vom Institut für Materialwissenschaft diskutierte in ihrem Workshop über die Vorteile verschiedener Speichertechnologien und gab Einblicke in ihr aktuelles Forschungsprojekt zu nachhaltigen Siliziumbatterien.  [[Weiterlesen]]

Sabrina Curtis und Luka Hansen für Lindauer Nobelpreisträgertreffen 2020 ausgewählt

12.03.2020

Sabrina M. Curtis und Luka Hansen660 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus 101 Ländern sind zum 70. Jahrestag der Lindauer Nobelpreisträgertreffen eingeladen. Darunter sind auch die Promovierenden Sabrina Curtis aus der Gruppe "Anorganische Funktionsmaterialien" von Eckhard Quandt, Institut für Materialwissenschaften, und Luka Hansen aus der Gruppe "Plasmatechnik" von Holger Kersten am Institut für Experimental- und Angewandte Physik. Vom 28. Juni bis 3. Juli 2020 treffen sie in Lindau rund 70 Nobelpreisträgerinnen und -preisträger. Weiterlesen

Bundesweites Expertengremium diskutiert über die Zukunft der Forschung mit hochintensiver Röntgenstrahlung

04.03.2020

GruppenbildAm Freitag, 28. Februar 2020, traf sich an der CAU das Komitee zur Forschung mit Synchrotronstrahlung (KFS) zu seiner 100. Sitzung. Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland diskutierten zur Zukunft der Forschung mit hochintensiver Röntgenstrahlung. Das ultrahelle Licht erlaubt neue Einblicke in Materie und ermöglicht so ein tieferes Verständnis von Materialien und Lebewesen. Im Fokus standen vor allem strategische Fragen zu digitalen Herausforderungen und Möglichkeiten wie Datenmanagement und -analyse. Das gewählte Komitee bildet bundesweit die Schnittstelle zwischen Forschungseinrichtungen, die Synchrotronstrahlung anbieten, ihren Nutzerinnen und Nutzern aus der Wissenschaft und Förderern wie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Den Vorsitz hat Privatdozentin Dr. Bridget Murphy von der CAU, Stellvertreter ist Prof. Dr. Jan-Dierk Grunwaldt vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Pressemitteilung CAU, 03.03.2020

Holger Kersten in den Vorstandsrat der Deutschen Vakuumgesellschaft gewählt

03.03.2020

Holger KerstenProf. Dr. Holger Kersten (AG Plasmatechnologie) wurde Mitte Februar für die kommenden drei Jahre in den Vorstandsrat der Deutschen Vakuum-Gesellschaft DVG e.V. (DVG) gewählt. Die DVG ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein zur Förderung von Forschung und Anwendung der vakuumgestützten Wissenschaften und Technologien. Dazu gehören die Gebiete Oberflächenphysik und -analytik, Dünne Schichten, Nanostrukturwissenschaften, Elektronische Materialien und die Vakuumphysik und -technik, sowie die vielfältigen Anwendungsbereiche dieser Disziplinen. Ein Ziel ist, Wissenschaft und Industrie der vakuumgestützten Technologien in Zukunft noch enger zusammenzuführen.
Die DVG ist das Pendant zu den nationalen Vakuum-Gesellschaften in anderen Ländern, die in der International Union for Vacuum Science, Technique and Applications (IUVSTA) organisiert sind, und vertritt ihre Mitglieder somit auch auf internationaler Ebene.

 

Richard D. James von der Universität Minnesota forscht als DFG-Mercator-Fellow zu Formgedächtnismaterialien

28.01.2020

Eckhard Quandt und Richard D. JamesKeramiken gelten normalerweise als zu zerbrechlich, um als Formgedächtnismaterialien eingesetzt zu werden. Professor Eckhard Quandt von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Professor Richard D. James von der Universität Minnesota sehen allerdings großes Potential in ihrer Widerstandsfähigkeit. Sie erforschen keramische Materialien im Rahmen eines Reinhart-Koselleck-Projektes, mit dem die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) besonders innovative Forschungsprojekte fördert. Um die gemeinsame Arbeit noch zu vertiefen, hat Quandt jetzt zusätzlich ein Mercator-Fellowship der DFG eingeworben. Sie ermöglicht James als international anerkanntem Experten für Formgedächtnismaterialien insgesamt ein Jahr an der CAU zu forschen, um die Entwicklung neuer Materialien für Anwendungsbereiche wie Medizin, Industrie und Energie voranzutreiben.

 

Preisträger der Humboldt-Stiftung kommt an die Uni Kiel

13.01.2020

Nian X. SunMit Professor Nian X. Sun von der Northeastern University in Boston kommt im Sommer 2020 ein Forschungspreisträger der Alexander von Humboldt Stiftung nach Kiel. Der an der Schnittstelle zwischen Materialwissenschaft und Elektrotechnik arbeitende Wissenschaftler gilt als international führend auf dem Gebiet magnetoelektrischer Materialien, die zum Beispiel in neuartigen Sensoren eingesetzt werden. Den Forschungspreis erhält Sun für seine herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre. Damit verbunden ist ein Forschungsaufenthalt in Deutschland zur Durchführung eines Kooperationsprojekts. Etwa ein Jahr lang wird Sun im Sonderforschungsbereich 1261 „Biomagnetische Sensorik“ der CAU an neuen magnetoelektrischen Materialien und deren Anwendung forschen. Mit dem Forschungspreis zeichnet die Alexander von Humboldt-Stiftung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert.

Zur Pressemitteilung, CAU, 16.12.2019

Batterieforschung: Land fördert Energie-Infrastrukturprojekte an der CAU

13.01.2020

GruppenbildIm Rahmen des Landes-Ideenwettbewerbs zum Ausbau der Energie-Infrastruktur wird der Aufbau eines Reallabors an der Technischen Fakultät unterstützt, um neuartige und zuverlässige Batterietechnologien zu entwickeln. Die Förderhöhe des Projektes "Labor für zuverlässige batteriegestützte Energiewandlung" von Professor Marco Liserre, Professor Rainer Adelung und Dr. Sandra Hansen wird in den kommenden Wochen bekanntgegeben. Verliehen wurden die Bescheide am 3. Dezember 2019 durch Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Karin Prien, Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht und Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz am Rande der Veranstaltung „Science Match Future Energies" in der Kieler Sparkassen-Arena. Rund 100 Energie-, Klima- und Nachhaltigkeitsforscherinnen und Forscher, darunter zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der CAU, präsentierten ihre Ideen und Projekte Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Pressemitteilung CAU, 4.12.2019

Umweltfreundliche Netze für die Fischzucht: Ein Besuch auf der Testplattform in der Kieler Förde

05.11.2019

WorkingGraue Wolken hängen an diesem Vormittag über Kiel, es sieht nach Regen aus. Ausgerüstet mit Windjacken und Schwimmwesten sitzt eine Handvoll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in dem kleinen Motorboot, das sie zu einer Plattform, etwa 100 Meter vor dem Ostufer der Förde, bringt. Hier werden Lachsforellen gezüchtet, nur durch Netze vom Meerwasser getrennt. In direkter Nachbarschaft haben die Züchterinnen ungenutzte Flächen der Wissenschaft überlassen. So sollen neue Entwicklungen aus dem Labor unter möglichst realistischen Bedingungen für die Anwendung getestet werden. Weiterlesen

AEPSE Student Award für Luka Hansen, AG Plasmatechnologie

24.10.2019

PreisverleihungLuka Hansen aus der Arbeitsgruppe Plasmatechnologie von Professor Holger Kersten hat bei der 12th Asian-European International Conference on Plasma Surface Engineering (AEPSE) einen Student Award für seine Arbeit "Plasma surface interaction on atomic level – Towards in-situ TEM studies" gewonnen. Das Thema ist Teil eines gemeinsamen DFG-Projektes mit der Arbeitsgruppe von Professor Lorenz Kienle an der Technischen Fakultät. Es geht um die Erzeugung und Modifizierung von Nanomaterialien in Prozessplasmen. Zunächst werden die plasma-behandelten Strukturen ex-situ mittels TEM charakterisiert. Später sollen die Untersuchungen in-operando an einer Mikroplasmazelle im TEM durchgeführt werden, um die Plasma-Oberflächen-Wechselwirkung "live" auf atomarer Ebene beobachten zu können. Die Idee, seine ersten Ergebnisse sowie das innovative Konzept der Experimente hat Luka Hansen auf der AEPSE, die vom 1. bis 5. September 2019 in Jeju / Korea stattfand, vorgestellt und dafür den Student Award erhalten.  Mehr

 

 

Nacht der Wissenschaft 2019

08.10.2019

Beach flagZum vierten Mal hatte die Kiel Region am 27. September zur Nacht der Wissenschaft eingeladen und rund 13.000 Besucherinnen und Besucher kamen nach Rendsburg, Eckernförde, Plön, Preetz und Kiel. Dort boten über 40 Forschungseinrichtungen Mitmach-Experimente und Vorträge an, darunter auch viele KiNSIS-Mitglieder. Die Veranstaltung ist Teil der "European Researcher Night", die zeitgleich in mehr als 25 Ländern stattfand und von der EU-Kommission unterstützt wird. Weiterlesen

Internationales Forschungsnetzwerk "Cosmics" tagt an der Universität Kiel

30.09.2019

GruppenfotoAm 25. und 26.09.2019 trafen sich die Mitglieder des internationalen Forschungsprojekts COSMICS “Concepts and Tools in Molecular Spintronics” zu einem Workshop an der CAU. Das Konsortium besteht neben der CAU aus fünf weiteren europäischen Partnern, darunter Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Frankreich, Spanien und Dänemark. Das interdisziplinäre Forschungsteam aus Physik, theoretischer Physik und Chemie erforscht magnetische Effekte in einzelnen Molekülen, die sich in metallischen Kontakten oder Bauelementen befinden. Solche Anordnungen können auch in Magnetfeldsensoren zum Einsatz kommen. Gemeinsam mit einem dänischen Software-Unternehmen wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein Programm entwickeln, mit dem sich die Eigenschaften solcher Bauelemente vorhersagen lassen. Es wird sowohl für wissenschaftliche als auch industrielle Forschung eingesetzt werden. Das Projekt wird seit 2017 im Rahmen des Forschungsprogramms „Horizon 2020“ von der Europäischen Union mit rund 3,8 Millionen Euro gefördert. Die Förderdauer beträgt vier Jahre. 

Projekt-Website: http://cosmics-h2020.eu/
CAU-Pressemitteilung vom 30.09.2019 (Deutsch)
CAU press release from September 30, 2019 (English)

Wolfgang Bensch erhält Wilhelm-Klemm-Preis

26.09.2019

PreisvergabeProfessor Wolfgang Bensch vom Institut für Anorganische Chemie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist Preisträger des Wilhelm-Klemm-Preises 2019. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zeichnete den Kieler Festkörperchemiker beim Kongress „Wissenschaftsforum Chemie“ aus, der vom 15. bis 18. September 2019 in Aachen stattfand. Mit dem Preis würdigt die GDCh Benschs wissenschaftliches Engagement für Festkörperchemie und Materialforschung, insbesondere seine innovative Forschung zur Verbindungsklasse der Chalkogenide, chemische Verbindungen mit den Elementen Sauerstoff, Schwefel, Selen und Tellur. Die alle zwei Jahre verliehene Auszeichnung gilt international als eine der wichtigsten auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie. (Foto: GDCh-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Claudia Felser, Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe, Dresden (links), Preisträger Bensch und GDCh-Präsident Dr. Matthias Urmann. © Christian Augustin, Hamburg/GDCh)

Pressemitteilung der CAU, 17.09.2019

Pressemitteilung der GDCh, 13.08.2019

 

Sonderforschungsbereich 677 geht mit internationaler Tagung zu Ende

05.09.2019

GruppenfotoMoleküle, die sich gezielt steuern lassen, können molekulare Maschinen und damit völlig neue Materialien und medizinische Anwendungen ermöglichen. Aktuelle Erkenntnisse zur Entwicklung und Anwendung solcher Moleküle diskutierten vom 25. bis 28. August 2019 rund einhundert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Schloss Plön. Die viertägige internationale Konferenz bildete die Abschlusstagung des Sonderforschungsbereichs 677 „Funktion durch Schalten“. Seit 2007 hat der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Forschungsverbund drei erfolgreiche Förderphasen durchlaufen. Mit zahlreichen Ergebnissen zu schaltbaren Molekülfunktionen wie zum Beispiel der gezielten Aktivierung von Medikamenten am Krankheitsherd oder der Manipulation von Spins in neuen Computerarchitekturen hat der SFB das Forschungsfeld der molekularen Maschinen vorangebracht.

 

Zur Pressemitteilung der CAU

Neue KiNSIS-Mitglieder

26.07.2019

drei neue MitgliederBei der Mitgliederversammlung in diesem Sommersemester haben die Mitglieder des Schwerpunkts die Aufnahme von drei neuen Mitgliedern beschlossen. Am 10. Mai 2019 wurden als neue Mitglieder begrüßt:

  • Janka Held-Feindt, Klinik für Neurochirurgie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Held-Feindt ist Leiterin des Teilprojekts P8 „Neuroimplants for glioblastoma therapy“ im Graduiertenkolleg 2154 „Materials for Brain“.
  • Huayna Terraschke, Institut für Anorganische Chemie, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Terraschke ist Juniorprofessorin für „Photoaktive Anorganische Nanomaterialien“ im Rahmen des Tenure Track-Professuren-Programms des Ministeriums für Bildung und Forschung.
  • Stephan Wulfinghoff, Institut für Materialwissenschaft, Technische Fakultät. Wulfinghoff hat bereits im August 2018 die KiNSIS-Professur für „Computational Materials Science“ angetreten.

Abschlussmeeting der Doktorandinnen und Doktoranden im SFB 677

26.07.2019

GruppenfotoAm 18. Juni trafen sich die Promovierenden des SFB 677 "Funktion durch Schalten" zu ihrer abschließenden Summer School. Auf dem Programm standen diesmal nicht nur Diskussionen zum aktuellen Stand ihrer Doktorarbeiten. Bei einem Abschlussgrillen ging es auch darum, die gemeinsame Zeit zusammen ausklingen zu lassen. Immerhin bildete die interdisziplinäre Zusammenarbeit über Arbeitsgruppen und Fächergrenzen von Chemie, Physik und Materialwissenschaft hinweg eine zentrale Säule der Arbeit im SFB.

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Kieler Woche: Internationale Gastvorträge aus den Nanowissenschaften

18.07.2019

VortragEs ist das größte Sommerfestival in Nordeuropa: Während der Kieler Woche werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt eingeladen, um – neben den zahlreichen Segelwettwerbe und Unterhaltungsveranstaltungen – auf dem CAU-Campus ihre Forschung vorzustellen. Die Vorträge sind öffentlich. In diesem Jahr luden die KiNSIS-Mitglieder Prof. Olaf Magnussen, Prof. Rainer Herges and Prof. Lorenz Kienle zwei Kollegen und langjährige Kooperationspartner aus den Nanowissenschaften ein, die die Vielfalt des Schwerpunkts von schaltbaren Molekülen über den Magnetismus von Dünnfilmen bis zu neuen Anwendungen von Materialien widerspiegelten. Am 25. Juni hielt Prof. Dr. Ion Tiginyanu, Technische Universität Moldawien, einen Vortrag an der Technischen Fakultät mit dem Titel „New Avenues for Exploration and Applications of Gallium Nitride and related materials“. Philippe Allongue of École Polytechnique Palaiseau, Paris – selbst ein leidenschaftlicher Segler – sprach am 25. Juni im Audimax über “Electrochemical approaches to control the magnetism of ultrathin films” und am 26. Juni über “Photoswitching kinetics of photochromic molecules immobilized on silicon surfaces”.

 

Anmeldung läuft: Zweite Nano Summer School für Lehrkräfte

27.05.2019

ExperimentAm 2. und 3. Juli findet in der Kieler Forschungswerkstatt die zweite Nano Summer School für Lehrkräfte statt. An den beiden Veranstaltungstagen erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie Inhalte aus den Nanowissenschaften im Chemieunterricht der Sekundarstufen I und II einbinden können. Eine Anmeldung ist noch bis zum 3. Juni möglich. Hier weitererlesen

Rainer Herges hat Rudolf-Gompper-Memorial-Lecture erhalten

17.05.2019

Übergabe einer UrkundeProf. Dr. Rainer Herges, Sprecher des Sonderforschungsbereichs 677 „Funktion durch Schalten“, hat die Rudolf-Gompper-Memorial-Lecture erhalten. Der Professor für Organische Chemie wurde damit für seine Forschung auf dem Gebiet der funktionellen pi-Systeme, insbesondere der Spinschalter und molekularen Maschinen, geehrt. Er ist damit bereits der 8. Preisträger dieser renommierten Auszeichnung, die an den deutschen Organischen Chemiker Rudolf Gompper erinnert. Das wissenschaftliche Komitee der Conjugated Oligomers and Polymers Tagung (KOPO) verleiht den Preis alle zwei Jahre an hervorragende Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die sich international auf dem Gebiet von organisch leitfähigen Materialien und konjugierten Polymeren verdient gemacht haben. Herges hat den mit der Auszeichnung verbundenen Ehrenvortrag am 8. Mai 2019 im Rahmen der KOPO-Tagung gehalten, die diesmal von der Universität Bonn in Bad Honnef organisiert wurde.

Neue KiNSIS-Sprecher gewählt

14.05.2019

Die neue Sprechergruppe KiNSISDie Mitgliederversammlung des Forschungsschwerpunkts KiNSIS hat am 10. Mai 2019 drei neue Sprecher gewählt. Ab sofort vertreten Prof. Dr. Jeffrey McCord (Nano Engineering) und Prof. Dr. Kai Rossnagel (Nano Physics) die Interessen des Schwerpunkts KiNSIS als Sprecher. Prof. Dr. Norbert Stock (Nano Chemistry) ist neuer stellvertretender Sprecher neben Prof. Dr. Ingolf Cascorbi (Nano Life Science), der 2017 gewählt wurde und für ein weiteres Jahr im Amt bleibt. Nach dem regulären Ablauf ihrer zweiten Amtszeit verabschiedeten sich Prof. Dr. Rainer Adelung (Nano Engineering), Prof. Dr. Olaf Magnussen (Nano Physics) und Prof. Dr. Felix Tuczek (Nano Chemistry) unter Dank der Mitglieder aus der Sprechergruppe. Sie waren seit 2013 Sprecher im vierten Forschungsschwerpunkt der CAU. Die Sprecherinnen und Sprecher von KiNSIS werden von den Mitgliedern für eine Dauer von drei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.

Kieler Nanoforschung auf der Hannover Messe

26.04.2019

MessestandVom 1.-5. April 2019 präsentierten Arbeitsgruppen aus dem Forschungsschwerpunkt KINSIS ihre Themen aus dem Bereich Technologietransfer auf der Hannover Messe. Auf dem Stand der Universität Kiel in Halle 2, Research & Technology, stießen sie auf großes Interesse beim internationalen Messepublikum und Besuchern aus Industrie, Wissenschaft und Politik. Mit Exponaten und Vorträgen zu insgesamt sieben Projekten gaben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Einblick in aktuelle anwendungsorientierte Nanoforschung in den Bereichen Energie, Beschichtungs- und Verbindungstechnik sowie Life Science. Weiterlesen

100 Jahre Nobelpreis für Max Planck: Festveranstaltung im Physikzentrum

26.04.2019

Max PlanckMit seiner Quantentheorie revolutionierte Max Planck die Naturwissenschaften und begründete damit auch die Nanoforschung in Kiel. Vor hundert Jahren erhielt der geborene Kieler den Physiknobelpreis. Bei einer Festveranstaltung am 23. April, Plancks Geburtstag, sprach Nobelpreisträger Klaus von Klitzing über den Einfluss eines der bedeutendsten Wissenschaftlers des 20. Jahrhunderts. Außerdem wurden Ideen für eine Erweiterung der Max-Planck-Ausstellung präsentiert. Weiterlesen

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