Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS)

News

Rahmenbedingungen gesetzt: Forschungsneubau für vernetze Sensorsysteme

03.12.2018

Visualisierung des geplanten NeubausDie Kieler Nano- und Oberflächenforschung wächst: Auf dem Campus der Technischen Fakultät soll bis 2023 ein Neubau für ein Zentrum für vernetzte Sensorsysteme entstehen. Der Baubeginn ist für 2021 geplant. Die dortigen Labore sollen beste Bedingungen bieten für ein interdisziplinäres Innovationszentrum, das nicht nur das Zukunftsfeld der vernetzen Sensorik erforscht, sondern aus den Ergebnissen auch marktfähige Produkte entwickelt, zusammen mit Unternehmen. Die Anwendungsgebiete reichen von der Medizin über maritime Systeme, Energienetze bis zur Umweltsensorik. Martina Gerken, Professorin für Integrierte Systeme und Photonik und inhaltliche Koordinatorin des Zentrums, hatte das Projekt stetig vorangetrieben und Mittel beim Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) beantragt. Die geplanten Baukosten belaufen sich auf 25 Millionen Euro, die Nutzfläche wird 3.200 Quadratmeter betragen. Mehr

Vortragspreis auf der Studierendentagung Life Sciences Kiel

28.11.2018

PreisträgerMarie Hellfritzsch hat bei der diesjährigen Studierendentagung zu den Life Sciences in Kiel den 3. Preis für ihren Vortrag "Spray dried Zinc Oxide as an Alternative to Aluminium Salts in Mucosal Vaccination" erhalten. Hellfritzsch promoviert in der Abteilung für pharmazeutische Technologie und Biopharmazie von Professorin Regina Scherließ. Die Auszeichnung ist mit 200 Euro dotiert. Die Tagung am 21. November im Kieler Wissenschaftszentrum fand bereits zum siebten Mal statt. Sie wird gemeinsam vom norddeutschen Cluster Life Science Nord und dem CAU-Forschungsschwerpunkt Kiel Life Science organisiert und bietet wissenschaftlichem Nachwuchs neben Einblicken in zukunftsweisende Forschung auch Möglichkeiten zur Vernetzung mit der Wirtschaft. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Forschungsgebiet der Lebenswissenschaften stellen ihre Forschungsthemen in Vorträgen oder Postern vor. Außerdem berichten externe Gastreferentinnen und -referenten aus den Bereichen Medizintechnik, Biotech und Pharma von ihrem beruflichen Lebensweg und den Arbeitsmöglichkeiten in ihren Unternehmen. Mehr Infos

Bildunterschrift: Juryvorsitzende Prof. Dr. Susanne Alban (2.v.r) mit den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern Lena Möbus, Jasmin Frangenberg, Kai Rathje, Marie Hellfritzsch, Komathy Rajamanickam, Sebastian Lutz und Markus Kräutner. Foto: Markus Scholz

Nanoforschung bei der Nacht der Wissenschaft

29.10.2018

Nacht der Wissenschaft LogoForschung zum Anfassen, Mitmachen, Nachfragen: Bei der 3. Nacht der Wissenschaft am 28. September 2018 öffneten mehr als 40 wissenschaftliche Institutionen aus Kiel ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. An der Technischen Fakultät, in der Forschungswerkstatt und dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) konnten sie sich über die ganze Bandbreite der Nanowissenschaften informieren, von Atomen unterm Mikroskop über magnetische Phänomene bis zu medizinischen Anwendungen. Zur Fotostrecke
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Ingolf Cascorbi zum Präsidenten des IUPHAR gewählt

15.10.2018

Portrait CascorbiProfessor Dr. Dr. Ingolf Cascorbi, Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und stellvertretender Sprecher des Forschungsschwerpunkts KiNSIS, wurde zum Präsidenten der International Union of Basic and Clinical Phamacology (IUPHAR) für die Amtszeit 2018 bis 2022 gewählt. Die IUPHAR ist der Weltdachverband von derzeit 63 pharmakologischen Fachgesellschaften. Damit geht das Amt des IUPHAR-Präsidenten in der 52-jährigen Verbandsgeschichte erstmals nach Deutschland. Die Wahl fand statt auf der World Conference of Basic and Clinical Phamacology in Kyoto, Japan (1.-6.07.2018). https://iuphar.org

Rainer Herges mit Rudolf-Gompper-Memorial-Lecture ausgezeichnet

09.10.2018

Preisträger Rainer HergesProf. Dr. Rainer Herges, Sprecher des Sonderforschungsbereichs 677 „Funktion durch Schalten“, erhält die Rudolf-Gompper-Memorial-Lecture. Der Professor für Organische Chemie wird damit für seine Forschung auf dem Gebiet der funktionellen pi-Systeme, insbesondere der Spinschalter und molekularen Maschinen, geehrt. Er ist damit bereits der 8. Preisträger dieser renommierten Auszeichnung, die an den deutschen Organischen Chemiker Rudolf Gompper erinnert. Das wissenschaftliche Komitee der Conjugated Oligomers and Polymers Tagung (KOPO) verleiht den Preis alle zwei Jahre an hervorragende Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die sich international auf dem Gebiet von organisch leitfähigen Materialien und konjugierten Polymeren verdient gemacht haben. Herges wird den mit dem Preis verbundenen Ehrenvortrag am 8. Mai 2019 im Rahmen der KOPO-Tagung halten, die diesmal von der Universität Bonn in Bad Honnef organisiert wird.

ISMRM-Posterpreis für MRT-Kontrastmittel

08.10.2018

Preisträgerin vor PosterAuf der 21. Jahrestagung der Deutschen Sektion der International Society for Magnetic Resonance (ISMRM) erhielt Vanessa Thoms, Doktorandin in der Arbeitsgruppe von Professor Rainer Herges, den Publikumspreis für das beste Poster „Intelligente MRT-Kontrastmittel zur Darstellung der absoluten Temperatur“ (Vanessa Thoms, Jens Gröbner, Gernot Heitmann, Marcell Dommaschk, Rainer Herges). Es zeigt eines der möglichen Anwendungsfelder aktueller Forschung im Kieler SFB 677 „Funktion durch Schalten“.
Die Konferenz ist die größte Fachtagung für biomedizinische Magnetresonanz im deutschsprachigen Raum und wird im kommenden Jahr an der Universität Kiel stattfinden. Sie vereint Forschende im Bereich der Magnetresonanz im Anwendungsfeld Medizin und Biologie und spannt den Bogen von naturwissenschaftlicher Grundlagenforschung zu klinischen Anwendungen. Die diesjährige Jahrestagung fand zusammen mit der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für medizinische Physik e.V. vom 19. – 22.09.2018 in Nürnberg statt. www.ismrm.de
Foto: Conventus / Helge Schubert

Gestärkte Partnerschaft mit der Universität Kobe

02.10.2018

GruppenfotoEine 12-köpfige Delegation der CAU war vom 25.-28.9. zu Gast an einer ihrer Partnereinrichtungen, der japanischen Universität Kobe. Ziel der Reise war es, die bestehende Zusammenarbeit in den Nanowissenschaften sowie in den Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften auszubauen und weitere strategische Kooperationen zu initiieren. Der internationale Austausch soll sowohl durch gemeinsame wissenschaftliche Projekte als auch Gastaufenthalte von Forschenden und Studierenden gefördert werden. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Kolleginnen und Kollegen aus Fernost die CAU besucht. Seit 2016 besteht die Hochschulpartnerschaft zwischen der CAU und der Universität Kobe, die als eine der ältesten und größten Hochschulen Japans gilt.

Link zur Pressemitteilung

Stanislav Gorb erhält Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille

18.09.2018

Preisträger Gorb und Laudator WolfProf. Dr. Stanislav N. Gorb vom Zoologischen Institut erhält die Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille der Deutschen Zoologischen Gesellschaft (DZG). Die zum 19. Mal vergebene Auszeichnung gilt als bedeutendster Wissenschaftspreis der Zoologie im deutschsprachigen Raum. Sie würdigt herausragende wissenschaftliche Lebenswerke, die mehrere biologische Disziplinen integrieren und von breiter Bedeutung sind, und ist mit 10.000 Euro dotiert. Stanislav Gorb erhalte den Preis für seine originelle und vielseitige Verknüpfung von Morphologie, Biomechanik und Bionik. Den Preis nahm Gorb am 14. September während der Jahrestagung der DZG in Greifswald entgegen.
Foto (Gorb, links, Laudator Harald Wolf, Uni Ulm): Dr. Sabine Gießler, DZG
Zur Pressemitteilung der DZG

Physik-Projekt-Tage geben 50 Schülerinnen Einblicke in Studium und Wissenschaft

31.08.2018

Junge Frauen führen ein physikalisches Experiment durchDie Begeisterung junger Frauen für Physik und Naturwissenschaft fördern, ist das Ziel der Physik-Projekt-Tage an der Uni Kiel. Vom 22. bis 25. August waren 50 Oberstufenschülerinnen aus ganz Schleswig-Holstein eingeladen, gemeinsam zu experimentieren und sich über Physik auszutauschen. Die Veranstaltung wurde von Kieler Physik-Instituten organisiert, unterstützt vom vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN).  Gefördert der Workshop in diesem Jahr durch den SFB 677 „Function by Switching“ und den SFB 1261 „Magnetoelectric Sensors: From Composite Materials to Biomagnetic Diagnostics“ und die Gleichstellungsbeauftragte der CAU im Rahmen des Professorenprogramms II. Das Format, das bereits zum vierten Mal stattfand, ist als Beispiel für gelungene Gleichstellungsarbeit in den Instrumentenkasten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen worden.

Pressemitteilung der CAU, 23.08.2018

Nano Summer School für Lehrkräfte

31.08.2018

Experimente mit KartoffelnVom 13. bis 15. August 2018 fand in der Kieler Forschungswerkstatt die erste Nano Summer School rund um Nanowissenschaften und ihre Nutzung im Chemieunterricht statt. In Workshops führten die teilnehmenden Lehrkräfte Unterrichtsexperimente durch. Vorträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Forschungsschwerpunkt KiNSIS ergänzten die Fortbildung. Außerdem erhielten die Lehrkräfte einen Einblick in das Thema Virtual Reality: VR-Brillen und ein 360-Grad-Film des SFB 1261 machte die Herstellung von Magnetfeldsensoren im Kieler Nanolabor erlebbar. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lobten insbesondere die Kombination von Einblicken in die aktuelle Forschung mit Nutzungsmöglichkeiten in der Schule. Mehr

Kieler Schichtkristalle dienen weltweit als Grundlage zur Erforschung des Nanokosmos

31.08.2018

Drei Schichten von mehrlagigen Atomen
Welche Eigenschaften Materialien haben, wird durch ihre atomare Struktur bestimmt. Verändern Atome und Elektronen ihre Anordnung, ändern sich auch die Merkmale eines Materials. Die dabei ablaufenden komplexen Prozesse untersucht eine Arbeitsgruppe der Universität Kiel anhand eines einzigartigen Materials: Tantaldisulfid. Auf die Herstellung dieses Schichtkristalls ist die Kieler Gruppe spezialisiert, ihre Proben dienen Forschungsteams weltweit als Grundlage für Experimente zu dynamischen Prozessen in Materialien. Gemeinsam mit den Universitäten Göttingen, Duisburg-Essen und Aarhus sind kürzlich gleich drei Studien basierend auf Tantaldisulfid aus Kiel erschienen, die bisher unbekannte Phänomene in der Bewegung von Elektronen und Atomen aufzeigen. Die Ergebnisse könnten langfristig zum Beispiel darüber Aufschluss geben, wie diese Bewegungen gesteuert und somit Eigenschaften von Materialien gezielt geändert werden könnten. Sie erschienen in den Fachzeitschriften „Nature Physics, „Physical Review Letters“ und „Physical Review B“.    Grafik: Matthias Kalläne

Zur Pressemitteilung der Universität Kiel vom 31.08.2018

Promotionspreis Nano Engineering geht an Christine Kirchhof

20.06.2018

Die Preisträgerin erhält ihre Urkunde von zwei Herren

Der KiNSIS-Promotionspreis für Nano Engineering geht in diesem Jahr an Dr.-Ing. Christine Kirchhof. Ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Resonante magnetoelektrische Sensoren zur Detektion niederfrequenter Magnetfelder" erstellte die Materialwissenschaftlerin im Rahmen des Kieler Sonderforschungsbereiches (SFB) 1261 bei dessen Sprecher Professor Eckhard Quandt. Hier hat sie unter anderem entscheidend an der Entwicklung eines auf der Nanoskala hochpräzisen Herstellungsprozesses für magnetoelektrische Sensoren mitgewirkt. Diese könnten langfristig dafür eingesetzt werden, magnetische Signale des Körpers zu detektieren. „Frau Kirchhofs vielbeachtete Ergebnisse bilden das Rückgrat zahlreicher weiterer Forschungsarbeiten im SFB“, so Quandt in seiner Laudatio. Verliehen wurde der Preis im Rahmen der Diels-Planck-Lencture am 4. Mai 2018 im Audimax der Kieler Universität.

Diels-Planck-Lecture 2018 geht an Maki Kawai

08.05.2018

Der ForschungsschwerpRainer Adelung (l) und Richard Berndt übergaben die Diels-Planck-Medaille an Maki Kawaiunkt Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS) hat am Freitag, 4. Mai 2018, zum fünften Mal die Diels-Planck-Lecture verliehen. Der Preis ging an Professorin Maki Kawai, Generaldirektorin des Institute for Molecular Science im japanischen Okazaki, für ihre zentralen Beiträge in der physikalischen Chemie zu Prozessen und funktionalen Molekülen an Oberflächen. Mit der Auszeichnung ehren die rund 100 KiNSIS-Mitglieder jedes Jahr international renommierte Persönlichkeiten aus der Nano- und Oberflächenwissenschaft. Außerdem verliehen sie heute im Audimax der Kieler Universität den Promotionspreis ihres Forschungsschwerpunktes für herausragende Doktorarbeiten.

Pressemitteilung der CAU, 04.05.2018

Anwendungsorientierte Nanoforschung auf der Hannover Messe

07.05.2018

Der CAU-Stand zog viele Interessenten anVom 23.-27. April 2018 präsentierten mehrere Arbeitsgruppen aus dem Forschungsschwerpunkt KINSIS ihre anwendungsorientierten Themen auf der Hannover Messe. Auf dem Stand der Universität Kiel in Halle 2, Research & Technology, stießen sie auf großes Interesse beim internationalen Messepublikum und Besuchern aus Industrie, Wissenschaft und Politik. Mit insgesamt 17 Vorträgen und zahlreichen Exponaten gaben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Einblick in ihre aktuelle Forschung in den Bereichen Energie, Beschichtungs- und Verbindungstechnik sowie Gesundheit. Mehr

Physikteam der Uni Kiel erforscht Einfluss von Ionen auf atomare Bewegung

02.05.2018

Wie Moleküle sich bewegenIn Batterien, Brennstoffzellen oder technischen Beschichtungen laufen zentrale chemische Prozesse an der Oberfläche von Elektroden ab. Dabei bewegen sich Atome über die Oberfläche, die in Kontakt mit Flüssigkeiten steht. Doch wie dies genau geschieht, ist noch wenig erforscht. Diese Bewegungsabläufe und die Rolle der beteiligten chemischen Komponenten wollen Physikerinnen und Physiker der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) besser verstehen. Dafür beobachteten sie unter höchster mikroskopischer Auflösung, wie sich Schwefelatome auf Kupferelektroden bewegen, die in unterschiedlichen Salzlösungen eingetaucht sind. Mikroskopische Videoaufnahmen zeigten, dass diese Bewegungen von Ionen gesteuert werden, die sich auf der Oberfläche der Elektrode angelagert hatten. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, solche Bewegungsabläufe gezielt zu kontrollieren und damit beispielsweise Beschichtungsprozesse in der Mikroelektronikindustrie zu optimieren. Die Ergebnisse dieser Studie erschienen in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Angewandte Chemie.

Pressemitteilung der CAU, 02.05.2018 (Deutsch)
Press release of Kiel University, 02.05.2018 (English)

 

 

Neues Material macht Kältemaschinen energieeffizienter

11.04.2018

Conventional heat exchanger coated with new materialKälteanlagen gelten als Stromfresser, in denen noch immer umweltschädliche Kältemitteln verwendet werden, auch nach dem Verbot von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW). Eine umweltfreundliche Alternative sind Anlagen, die stattdessen mit Wasser arbeiten. Ein Forschungsteam des Instituts für Anorganische Chemie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat jetzt gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg ein hochporöses Material entwickelt, mit dem sich diese Kühlanlagen mit geringerem elektrischen Energieaufwand als bisher betreiben lassen. Dafür könnte bislang ungenutzte Abwärme zum Beispiel aus Fernheizungssystemen, Rechenzentren oder Solarthermie eingesetzt werden. Die Ergebnisse erschienen kürzlich im Fachmagazin Advanced Materials. Das Kieler Forschungsteam präsentiert sein Material und die Anwendungsmöglichkeiten auf der Hannover Messe 2018.

Pressemitteilung der CAU, 10.04.2018 (Deutsch)
Press Release of Kiel University, 10.04.2018 (English)

Forschungsprojekt RollFlex auf der New Energy Husum

27.03.2018

Martina Gerken präsentiert das Projekt RollFlex.Zum ersten Mal präsentierte sich das deutsch-dänische Forschungsprojekt Rollflex in diesem Jahr bei der New Energy Husum (15.-18.3.2018), der Fachmesse im Norden rund um Themen der Erneuerbaren Energien. Ein parallel stattfindendes Kongressprogramm bot mit praxisorientierten Vorträgen und Diskussionsrunden zusätzliche Gelegenheit zum Netzwerken und für den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die beteiligten Partner stellten ihr Interreg-Projekt RollFlex beim Kongress Furgy Clean Innovation der Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein vor. Die Veranstaltung bildete im Rahmen der „New Energy“ eine Plattform für die Präsentation innovativer Technologien, Best-Practice-Beispiele und Förderkulissen aus Schleswig-Holstein und Dänemark. In ihrem Workshop “Roll to roll fabrication of solar cells and OLEDs“ gaben die dänischen und deutschen Partner einen Einblick in die Herstellung und Funktionsweise von Bauelementen aus organischen Materialien wie Solarzellen und OLEDs. Sie besitzen gänzlich neue Eigenschaften wie mechanische Flexibilität, Leichtgewicht, niedrige Kosten sowie Semitransparenz. Damit ermöglichen sie Anwendungsgebiete wie flexible Solarzellen, tragbare Technologien und Biosensorik. „Die Produktion und der Verbrauch von Energie könnte somit in Zukunft ganz neu gedacht werden“, so die Projektpartner. Mehr

SFB 1261 entwickelt extrem empfindliches Sensorsystem für Magnetfelder

15.02.2018

New SAW-SensorHochempfindliche Sensoren könnten in Zukunft magnetische Signale des Körpers detektieren, um daraus Rückschlüsse auf Herz- oder Hirnströme zu ziehen. Im Vergleich zu den etablierten elektrischen Messverfahren wären sie in der Lage, kontaktlos zu messen, also ohne direkten Hautkontakt. Noch sind solche Messungen mit erheblichem Aufwand verbunden. Eine wichtige Grundlage für biomagnetische Diagnostik konnten jetzt Mitglieder des Sonderforschungsbereichs 1261 „Magnetoelectric Sensors: From Composite Materials to Biomagnetic Diagnostics“ schaffen. Sie erforschen die Entwicklung von Magnetfeldsensoren, die langfristig in der Lage sein sollen, mit einer besseren Ortsauflösung ohne größeren Aufwand im medizinischen Alltag eingesetzt zu werden. Das interdisziplinäre Forschungsteam entwickelte ein erstes Sensorsystem, das nicht nur das Erkennen eines magnetischen Signals umfasst, sondern auch seine Verarbeitung. Ihre Ergebnisse stellten sie im Fachmagazin Scientific Reports vor.

Pressemittteilung der CAU, 15.2.2018 (Deutsch)
Press release of Kiel University, 15.2.2018 (Englisch)

Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftlerin Judith Heidland

18.01.2018

Auszeichnung für Judith HeidlandJudith Heidland, Doktorandin von Professorin Regina Scherließ in der Arbeitsgruppe "Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie", erhielt bei der europäischen Konferenz "Drug Delivery to the Lungs 2017" eine Auszeichnung für das "Best Academic Poster". Der Beitrag zur Tagung, die vom 6. bis 8. Dezember 2017 in Edinburgh stattfand, lautete "Nano-in-microparticles for dry powder vaccination – possible for nasal application?" Bei der jährlich stattfindenden Konferenz der Aerosol Society kommen bis zu 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen, um aktuelle Forschungserkenntnisse zur Inhalationstherapie zu diskutieren.

Weitere Informationen: https://aerosol-soc.com/ddl-conference/about/

Pressemitteilungen

Aktuelles

Veranstaltungen

Kalender

« Dezember 2018 »
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  • ganztägig: Saturday Morning Physics WS 2018/19
  • 16:15: Prof. Dr. Andreas Eckart (Universität zu Köln)
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28
  • ganztägig: Saturday Morning Physics WS 2018/19
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29
  • ganztägig: Saturday Morning Physics WS 2018/19
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30
  • ganztägig: Saturday Morning Physics WS 2018/19
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1
  • ganztägig: Saturday Morning Physics WS 2018/19
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2
  • ganztägig: Saturday Morning Physics WS 2018/19
  • Klicken Sie, um Details zu allen 1 Terminen zu sehen.
3
  • ganztägig: Saturday Morning Physics WS 2018/19
  • 17:15: Hören für Alle: Von der empirischen Hörforschung zur modernen Präzisions-Audiologie (Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Exzellenzclusters "Hearing4All", Hannover/Oldenburg))
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4
  • ganztägig: Saturday Morning Physics WS 2018/19
  • 16:15: Ionenstrahl- und Magnetronsputterverfahren für moderne Oberflächenanwendungen (Dr. Michael Zeuner, scia systems, Chemnitz)
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5
  • ganztägig: Saturday Morning Physics WS 2018/19
  • Klicken Sie, um Details zu allen 1 Terminen zu sehen.
6
  • ganztägig: Saturday Morning Physics WS 2018/19
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7
  • ganztägig: Saturday Morning Physics WS 2018/19
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8
  • -13:00: Saturday Morning Physics WS 2018/19
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  • 17:15: (M)Ein Weg nach der Promotion! Von Möglichkeiten und Grenzen (Dr. Ulrike Struwe, FH Bielefeld)
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11
  • 17:00: SynRAC - Synchrotron - based Reaction Cell for the Analysis of Chemical Reactions (Niclas Heidenreich, CAU
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12 13 14
  • ganztägig: ADHS - Krankheit oder Erziehungsproblem (Prof. Dr. Michael Siniatchkin)
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17
  • 17:15: tba. (Dr. Felice Torrisi, Cambridge Graphene Centre, University of Cambridge)
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