Kiel Nano, Surface and Interface Science (KiNSIS)

Dr. Nadja Stucke - Nano Chemistry

  • StuckeTitel der Dissertation:
    "Modellsysteme für die Stickstofffixierung basierend auf Pincerliganden: Spektroskopische Untersuchungen in Lösung und auf Oberflächen"
  • Betreuer: Prof. Dr. Felix Tuczek
  • Institut für Anorganische Chemie

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Was haben Sie in Ihrer Dissertation erforscht?
Ich habe im Bereich der Stickstofffixierung und Aktivierung kleiner Moleküle geforscht. Das Ziel war es, kleine Moleküle, insbesondere den chemisch inerten Stickstoff (N2), mit Hilfe eines geeigneten Metallkomplexes zu aktivieren, sodass derartige Moleküle katalytisch in bioverfügbare Verbindungen (z.B. Ammoniak, NH3) umgewandelt werden können. Ein großer Themenbereich meiner Dissertation stellte die Fixierung derartiger Metallkomplexe mit gebundenen kleinen Molekülen auf einer Oberfläche und die Untersuchung des Einflusses dieser Oberfläche auf die Aktivierung der kleinen Moleküle dar.

Was fasziniert Sie an Ihrem Forschungsgebiet?
Als Vorbild für unserer Forschung diente die Natur, insbesondere das Enzym Nitrogenase, welches Stickstoff in die bioverfügbare Verbindung Ammoniak überführt. Die Forschung in diesem Bereich hat mich stets fasziniert, da sich unterschiedlichste Bereiche der Chemie miteinander verbinden lassen: Basierend auf dem biologischen Aspekt der Natur konnten wir die nach organischer und anorganischer Synthese erhaltenen Metallkomplexe spektroskopisch und theoretisch untersuchen, um so die (physikalischen) Vorgänge innerhalb der Moleküle besser zu verstehen.

Wie geht es jetzt nach der Dissertation weiter?
Nach der Dissertation war ich zunächst für einen Auslandsaufenthalt in Manchester und werde nun anfangen, in der chemischen Industrie zu arbeiten.

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